
Wunstorf (red). Die Nachbarschaft zusammenbringen, das gehört zu den erklärten Zielen des Wunstorfer Bauvereins. Die Genossenschaft versteht sich nicht nur als Anbieter von bezahlbarem Wohnraum im Dienste der Mitglieder, sondern geht weit darüber hinaus, was Wohnungsbaugesellschaften in der Regel für die Mieterschaft organisieren.
Ein Baustein der Bauverein-Philosophie sind die Quartiersfeste. Sie gehören fest dazu im Jahreskalender und werden für die unterschiedlichen Quartiere des Bauvereins eingeplant. An diesen Tagen verwandelt sich das Wohnviertel zur Begegnungsstätte, wird zum Treffpunkt für Alt bis Jung in der Umgebung. Man soll sich hier austauschen, Kontakte knüpfen und einfach einen schönen Nachmittag mit viel Spaß haben können.
Zuletzt hatte es ein Frühlingsfest in der Barne gegeben, nun, am 22. August, war Sommerfest angesagt. Ausgewählt worden dafür war das Quartier rund um die Herzog-Wilhelm-Straße.


Auf der sommerlich dekorierten Grünfläche zwischen zwei Mehrfamilienhausblöcken war ein vielfältiges Programm vorbereitet: Eine Hüpfburg zog die Jüngsten an, Zauberer Tobini gab seine Zaubershow und formte Herzen und Tiere aus Luftballons. Das Mehrgenerationenhaus hatte Kuchen gebacken und bot Fahrradreparaturen an, das Stadtmobil präsentierte sein Angebot. Viele Bauverein-Mitarbeiter waren natürlich auch vor Ort.
Eis und Kaffee gab es gratis für alle, gesponsert vom Bauverein. Das konnten manche gar nicht glauben, sie wollten direkt bezahlen. „Nein, alles kostenlos“, musste der Eisverkäufer erklären – und bekam vor allem die Sorten Schokolade und Erdbeer aus den Händen gerissen.

Ein ähnliches Bild nebenan beim „Coffee-Bike“: Hier hantierte Julia Scharnhorst zwischen Espresso und Heißer Schokolade. Die Hannoveranerin, die aus der Gastronomie kommt, betreibt das Business im Franchise bereits seit acht Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Jesco. In freier Wildbahn findet man das Bike seltenst, auch Quartiersfeste zählen nicht zum häufigen Standort. Vor allem für Firmenevents werde man gebucht, erzählt die Kaffeeexpertin der Auepost.
Beim Sommerfest probierten viele die Kaffee-Specials wie Schwarzwälder-Kirsch-Latte oder Mint-Choc-Latte aus. Aber auch Kakaogetränke gingen reichlich über den mobilen Tresen.
Auch Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (SPD), gerade zuvor noch beim 10-jährigen Jubiläum des Johanniter-Flüchtlingsheims im Luther Weg zugegen gewesen, schaute noch schnell beim Bauverein-Sommerfest vorbei – und kam ganz im Sinne der Veranstaltung mit den Menschen ins Gespräch und knüpfte an alten und neuen Kontakten.

Der Bauverein mache, da dieser sich auf Wunstorf konzentriere, hier eine phantastische Arbeit, so sein Statement gegenüber der Auepost. Wenn er selbst in den Quartieren unterwegs sei, etwa im Rahmen von Jubiläen, wo er als Ortsbürgermeister Glückwünsche überbringe, höre er von den Bewohnern stets nur Positives zum Wohnumfeld. Die Menschen schätzten ihre Wohnungen beim Bauverein über die Maßen.
Das jetzige Quartiersfest dürfte wieder einen kleinen Teil dazu beigetragen haben – mit bleibenden schönen Erinnerungen. Drei Stunden lang ging der Trubel beim Sommerfest, dann verwandelte sich die Festmeile langsam wieder in eine normale Wohngebietswiese. Das wird sie bleiben, bis eines der Jahreszeitenfeste wieder einmal hier Station machen wird. Bis dahin dürfen auch die anderen Quartiere hoffen, ebenfalls an die Reihe zu kommen. Bauverein-Quartiere gibt es noch einige in der Stadt.
Hab die Anzeige mit Freude aufgenommen.Ich habe die richtige Entscheidung getroffen vom Bauverein eine Wohnung zu bekommen.Bin auf dem Weg nach Italien,und meine Meinung möchte ich kundtun.Vielen Dank Lg U.Gerland