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Wunstorfer Wintersportzentrum

10.01.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Im Winter wird der Wunstorfer Rodelberg zum Wintersportzentrum der Stadt: Auch am Samstag waren die Bedingungen ideal für die Abfahrt.

10.01.2026
Redaktion
2 Min.
Schlittenstart am Rodelberg | Fotos: Schneider

Damals war es nur eine Notlösung, heutzutage müsste man wahrscheinlich Millionen investieren, um es bewusst zum jetzigen Zustand zu formen, für die Einrichtung eines Schlittenrodelparadieses: Der künstliche Hügel am Rande des Barnewäldchens.

Beim Bau des berühmten Viertels in den 1960er Jahren wurde hier der Aushub von Kellern der entstehenden Gebäude gelagert – und schließlich nicht abtransportiert, sondern zu einer Hügellandschaft modelliert und diese begrünt. Es wurde eine Erhebung am südlichen Ende des Barneviertels, die vor allem in den Wintermonaten zum Anziehungspunkt wurde – ein perfekter Rodelberg war entstanden und begeistert seit Jahrzehnten.

Bereits am vergangenen Wochenende wurde hier wieder Schlitten gefahren, doch das war noch nichts gegen das jetzige Wochenende: Zu hunderten kamen die Schlittenbesitzer über den Tag verteilt zum Rodelberg, um die idealen Schneebedingungen auszunutzen.

Die Ostseite
Die Nordseite
Hier ist es stellenweise etwas steiler
… und auch sehr glatt an der steilsten Stelle

Ein gutes Dutzend Abfahrtsmöglichkeiten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden existieren: Ganz steile, weniger steile, ganz lange und ganz kurze. Für Wagemutige ist etwas dabei und auch für die Allerjüngsten und Anfänger, die noch nie Schlitten gefahren sind.

Es bilden sich immer zwei Hauptstrecken

Vom höchsten Punkt der Erhebung aus gibt es zwei beliebte Abfahrtsstrecken: In Richtung der Kindertagesstätte nach Osten und Richtung Spielplatz nach Norden. Richtung Kita ist die Abfahrt breiter, länger und ein klein wenig weniger steil. Man nimmt langsamer Tempo auf. Zum Spielplatz hin geht es steiler nach unten, das Tempo ist schneller, aber dafür ist die Strecke kürzer und die Fahrt früher zu Ende, da das letzte Drittel flacher verläuft.

Das Areal wirkt wie ein großer Winterfreizeitpark
Auch die Aussicht aufs winterliche Wunstorf von oben ist toll

Und während die Oststrecke relativ gleichmäßig abfällt, gibt es auf der Nordseite einen kleinen Plateau-Effekt auf der Abfahrt.

Eisige Stellen

Vor allem diese Abfahrt machte auch am heutigen Samstag den Rodelbegeisterten die meisten Schwierigkeiten: Da sich auf dem Hügel stellenweise bereits eine Eisdecke statt des Schnees gebildet hatte, rutschten manche aus, landeten neben dem Schlitten – oder verloren beim Wiederaufstieg die Balance, fielen ebenfalls und verloren ihren Schlitten, der allein wieder ins „Tal“ raste.

Rasante Abfahrt
Nach der Abfahrt kommt der Wiederaufstieg

Auch die Unebenheiten auf den Strecken waren tückisch: Manchen warf es dabei durchaus aus der Bahn, während andere sie wie eine zusätzliche Sprungschanze auf dem Weg nach unten nutzten. Alt und Jung hatten gleichermaßen Spaß am Rodelvergnügen – und gerade die Jüngeren erweckten oft den Eindruck, mit gewagten Abfahrten bereits beim Training für die nächsten olympischen Winterspiele zu sein.

Nur der Weg nach oben musste nach jeder Fahrt wieder aus eigener Kraft geleistet werden: Das, was am Rodelberg fast wie ein Skilift wirkt, ist nur die zum Spielplatz gehörende Kinderspielseilbahn. Sie fährt nur bergab.

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