Mehr als ein Freibad: Das Naturerlebnisbad Luthe » Wunstorfer Auepost

Mit Ökologie und Gemeinschaft zum Erfolg

Mehr als ein Frei­bad: Das Natur­er­leb­nis­bad Luthe

Das Natur­er­leb­nis­bad in Wunstorf-Luthe ist in mehr­fa­cher Hin­sicht bemer­kens­wert: Es zählt zu den schöns­ten Frei­bä­dern in ganz Deutsch­land und muss doch gegen man­che Vor­ur­tei­le kämp­fen. Betrie­ben wird es von den Ein­woh­nern selbst – als Genos­sen­schaft. Ein Vor-Ort-Besuch zwi­schen See­ro­sen und Bade­spaß ohne Che­mie.

Naturerlebnisbad Luthe
Das Natur­er­leb­nis­bad Luthe | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Luthe (ds). Wunstorf ist Was­ser­stadt: Durch Stein­hu­der Meer und sei­ne Auen zählt es zu den was­ser­reichs­ten Städ­ten im Lan­de. Dazu passt, dass es gleich drei Schwimm­bä­der gibt. Eines davon, das Natur­er­leb­nis­bad im Orts­teil Luthe, wird als eines der schöns­ten Bäder in Deutsch­land gehan­delt. Den Namen „Natur­er­leb­nis­bad“ kann man getrost auf zwei Arten lesen: sowohl als natür­li­ches Erleb­nis­bad als auch als Bad mit Natur­er­leb­nis. Denn für das Was­ser­ver­gnü­gen wird eben­so viel gebo­ten wie für die­je­ni­gen, denen ein öko­lo­gi­scher Schwimm­bad­be­such wich­tig ist. Ein Natur­bad im enge­ren Sin­ne ist es jedoch nicht: alle Was­ser­flä­chen sind künst­lich ange­legt. Die Was­ser­auf­be­rei­tung erfolgt jedoch rein bio­lo­gisch.

Vom Frei- zum Natur­er­leb­nis­bad

Sei­ne heu­ti­ge Exis­tenz ver­dankt das Natur­er­leb­nis­bad im Wunstor­fer Orts­teil Luthe eigent­lich einer Rei­he von glück­li­chen Fügun­gen. Kurz bevor Luthe in den 1970er Jah­ren nach Wunstorf ein­ge­mein­det wur­de, bau­ten sich die Luther noch ein Frei­bad vor die Haus­tü­re – und bescher­ten damit bald dar­auf „Groß-Wunstorf“ sein drit­tes städ­ti­sches Frei­bad. Knapp 30 Jah­re spä­ter wur­de es wie­der auf­ge­ge­ben: zu teu­er, zu repa­ra­tur­be­dürf­tig, zu red­un­dant. Schließ­lich hat­te Wunstorf noch zwei wei­te­re Frei­bä­der und ein Hal­len­bad. Doch da spiel­ten die Luther Ein­woh­ner nicht mit. Anders als in der Kern­stadt, wo 8 Jah­re spä­ter das Frei­bad eben­falls geschlos­sen wur­de, kämpf­ten die Luther vehe­ment für den Erhalt ihres Frei­ba­des. Aber es war klar, dass die Stadt das Bad nicht hal­ten wür­de. Mit brei­ter Unter­stüt­zung aus dem gesam­ten Ort über­nah­men die Luther schließ­lich als Genos­sen­schaft das Bad, um ihr Schwimm­bad in Eigen­re­gie zu ret­ten. Es war der Beginn einer ein­zig­ar­ti­gen Erfolgs­ge­schich­te, deren Modell heu­te als Vor­bild für manch ande­res Schwimm­bad dient.

Naturerlebnisbad Luthe
Noch im Charme der 70er Jah­re: Das alte, geschlos­se­ne Luther Frei­bad im Jah­re 2004 | Foto: Natur­er­leb­nis­bad
Naturerlebnisbad Luthe
Ein Jahr­zehnt spä­ter nicht wie­der­zu­er­ken­nen: Der Sprung­turm ist weg, statt Wasch­be­ton und Stein­plat­ten Holz und Pflan­zen. | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Ursprüng­lich such­te man nur nach einer kos­ten­güns­ti­gen Lösung für den Um- oder Neu­bau des Bades. Daher kam man schnell auf die Idee eines Natur­ba­des. Denn die Inves­ti­ti­ons- und Bau­kos­ten kön­nen für ein sol­ches Bad nied­ri­ger aus­fal­len als für her­kömm­li­che Frei­bä­der, und auch der Unter­halt eines Natur­ba­des im Betrieb ist meist güns­ti­ger. Doch Per­so­nal- und Ener­gie­kos­ten sind auch hier die größ­ten Aus­ga­be­pos­ten. An die­ser Stel­le grif­fen dann aller­dings Natur und gemein­schaft­li­ches Enga­ge­ment Hand in Hand: Per­so­nal- und Bau­kos­ten konn­te man durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment vie­ler Genos­sen­schafts­mit­glie­der abfe­dern, Ener­gie­kos­ten z. B. durch die Nut­zung von Son­nen­en­er­gie spa­ren. Die Ent­schei­dung stand: Man wür­de ein Natur­bad bau­en, das Gelän­de von der Stadt pach­ten.

Und aus der Not wur­de eine Tugend: Das Natur­bad­kon­zept wur­de mus­ter­gül­tig umge­setzt. Das war letzt­lich der Schlüs­sel zum Erfolg – und es konn­te wohl nur in Luthe gelin­gen: Der Ort ist klein genug, dass unter den Ein­woh­nern ein star­kes Gemein­schafts­ge­fühl und Zusam­men­halt herrscht, und er ist groß genug, um genü­gend poten­ti­el­le Schwimm­bad­be­su­cher zu haben. Die Neu­aus­rich­tung durch Umwand­lung in ein Natur­bad im Jah­re 2006 senk­te dann aber nicht nur die Betriebs­kos­ten, son­dern mach­te das Frei­bad zu einem regel­rech­ten Anzie­hungs­punkt mit Besu­cher­re­kor­den, ver­schaff­te Luthe weit­hin ein neu­es Allein­stel­lungs­merk­mal, so dass es heu­te nicht nur die Luther selbst sind, die ins Öko-Frei­bad kom­men. Aus einem maro­den gewöhn­li­chen Frei­bad war ein Vor­zei­ge­pro­jekt und belieb­tes Ziel gewor­den.

Das Natur­er­leb­nis­bad

Schwim­mer­be­cken und Nicht­schwim­mer­be­reich bil­den den Kern der Anla­ge. Sie sind durch einen Kanal ver­bun­den, über den eine Holz­brü­cke führt. Das Schwim­mer­be­cken ist klas­sisch auf­ge­baut, der Nicht­schwim­mer­be­reich ist flach anstei­gend, der Boden mit Kie­sel­stei­nen bedeckt, so dass sich ein Stein­ufer bil­det, das in die Lie­ge­wie­se über­geht. In den Nicht­schwim­mer­be­reich mün­det auch die Raf­ting­bahn, eine geschwun­ge­ne, brei­te, aber nicht sehr stei­le Was­ser­rut­sche. Dane­ben gibt es ein Sprin­ger­be­cken, bei dem aber nicht von einem Sprung­turm, son­dern von einem Sprung­fel­sen gesprun­gen wird, und einen Klein­kin­der­be­reich, der als stei­ner­ne Becken­kas­ka­de unter einem künst­li­chen Bach ange­legt ist. Rings­um Lie­ge­wie­se, dazu ein Beach­vol­ley­ball­feld und ein Groß­fi­gu­ren­schach­feld (Gar­ten­schach). Die Frei­bad­gas­tro­no­mie, ein „Bis­tror­an­te“, betreibt ein belieb­ter Ita­lie­ner, der natür­lich auch den Klas­si­ker Pom­mes anbie­tet.

Naturerlebnisbad Luthe
Schwim­mer­be­reich und Sprung­fel­sen | Foto: Mir­ko Baschet­ti
Naturerlebnisbad Luthe
Nicht­schwim­mer­be­reich | Foto: Mir­ko Baschet­ti
Naturerlebnisbad Luthe
Die Raf­ting­bahn führt mit flot­tem Schwung ins Nicht­schwim­mer­be­cken | Foto: Mir­ko Baschet­ti
Naturerlebnisbad Luthe
Der als Kas­ka­de ange­leg­te Klein­kind­be­reich ist zugleich selbst­rei­ni­gend | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Man ver­steht sich pri­mär als Fami­li­en­bad, Spaß und Erho­lung ste­hen im Vor­der­grund, nicht die schwim­me­ri­sche Leis­tung oder der sport­li­che Erfolg. Für sport­lich ambi­tio­nier­te Schwim­mer sind die Becken ohne­hin zu klein bemes­sen. Das Sprung­brett am Sprung­fel­sen bleibt unter 2 Meter – dafür fin­den hier aus­rei­chend Zuschau­er Platz.

Geplant und gestal­tet wur­de das Natur­er­leb­nis­bad von einem Archi­tek­tur­bü­ro, die Was­ser­tech­nik wur­de von Fach­fir­men ein­ge­baut – doch alles ande­re beruht im Wesent­li­chen auf Eigen­leis­tung der Genos­sen­schafts­mit­glie­der und För­de­rer. Sowohl Bau, Instand­hal­tung als auch Betrieb wur­den und wer­den von den Luther Frei­bad-Genos­sen geleis­tet. Zum Bei­spiel die Holz­ein­fas­sung der Bade­be­rei­che: alles selbst gemacht, und auch dabei immer lang­fris­tig gedacht.

Naturerlebnisbad Luthe
Auf­gang zum Sprung­fel­sen | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Durch Ver­wen­dung mög­lichst natür­li­cher Mate­ria­li­en wird ein anspre­chen­des Erschei­nungs­bild erreicht, das den Öko-Cha­rak­ter des Bades unter­streicht. Zugleich ergibt es ein idyl­li­sches Flair. Auch zur Ein­fas­sung der Becken wer­den kei­ne Flie­sen ver­wen­det, statt­des­sen bestimmt Holz das Bild. Für die Plan­ken wur­de sibi­ri­sche Lär­che gewählt, ein sehr fes­tes, wider­stands­fä­hi­ges Holz. Das Holz wie­der­um ruht auf ver­zink­ten Vier­kant­roh­ren. Es ver­mit­telt das Gefühl, auf einem ein­zi­gen gro­ßen Steg zu lau­fen.

Obwohl kein Meer oder Fluss in der Nähe ist, kommt zwi­schen Holz, Wie­se und Stei­nen Strand­bad­fee­ling auf. Das vie­le Grün, Bäu­me und Pflan­zen, machen den Ein­druck per­fekt. Dass sogar im Schwimm­be­cken Holz­ver­klei­dun­gen ver­wen­det wer­den kön­nen, liegt am beson­de­ren Mate­ri­al: Es sind soge­nann­te WPC-Boh­len, Holz­bret­ter aus geschred­der­tem Holz, das mit Kunst­stoff ver­setzt ist. Das macht es wider­stands­fä­hig und auch im Was­ser ein­setz- und halt­bar. Das grün­lich schim­mern­de Was­ser tut ein Übri­ges für den natur­na­hen Ein­druck.

Naturerlebnisbad Luthe
Das Bade­was­ser hat einen grün­li­chen Schim­mer | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Dabei ist das Luther Bad bau­lich gese­hen im Grun­de noch immer ein klas­si­sches Frei­bad – jeden­falls bei den Becken –, doch davon sieht man nichts mehr. Flie­sen sind kei­ne mehr zu ent­de­cken, auch wenn sie z. B. im Schwim­mer­be­cken erhal­ten geblie­ben sind. Sie wur­den über­deckt mit Folie. Allein das Gebäu­de wirkt ein wenig „un-öko“ und über­di­men­sio­niert – was sich dar­aus erklärt, dass die Luther in den 70er Jah­ren lang­fris­tig plan­ten. 1974, als das Bad ent­stand, war auch noch die Erwei­te­rung eines Hal­len­bad­kom­ple­xes ange­dacht. Frü­her, zu alten Chlor-Frei­bad­zei­ten, konn­te vom Umklei­de­be­reich über eine klei­ne Schleu­se direkt in die Außen­be­cken geschwom­men wer­den. Der dazu­ge­hö­ri­ge Wär­me­ra­um dient heu­te nur noch als Ver­eins­heim. Dort trai­niert z. B. die Dart-Spar­te des TSV Luthe, er steht aber auch ande­ren Ver­ei­nen offen.

Naturerlebnisbad Luthe
Nein, die Fel­sen im Was­ser sind nicht zum Abbrem­sen der Rut­schen­den gedacht – sie hal­ten den Ziel­be­reich frei | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Die regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten sind von 11 bis 21 Uhr. Genos­sen­schafts­mit­glie­der zah­len nor­ma­len Ein­tritt, dür­fen aber bereits frü­her ins Was­ser: schon ab 6 Uhr ist das Bad für sie exklu­siv geöff­net. Für einen Genos­sen­schafts­an­teil zahlt man 100 Euro, für die Mit­glied­schaft im För­der­ver­ein 24 Euro im Jahr.

Vom Bank- zum „Schwimm­bad­di­rek­tor“

Rein­hard Grä­pel, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Genos­sen­schaft, führt uns bei unse­rem Besuch per­sön­lich durch das Natur­er­leb­nis­bad. Sou­ve­rän wie jemand, der hier zuhau­se ist, steht er am Becken­rand und lässt den Blick prü­fend über die Anla­ge wan­dern. Sein blau­es Polo­hemd ist mit dem Logo des Bades bestickt: drei Wel­len in Grün, Blau und Rot. Eigen­in­itia­ti­ve und Enga­ge­ment sei alles, sagt er. Nur so lie­ße sich die Arbeit über­haupt bewäl­ti­gen. Die vie­len Hel­fer aus den Rei­hen der Genos­sen­schafts­mit­glie­der sind in Teams orga­ni­siert. Es gibt das Kas­sen­team, das Pflan­zen­fil­ter­team oder das Gar­ten­team. Das Per­sön­li­che kommt daher trotz Kos­ten­sen­kungs­druck nie zu kurz: Wäh­rend in ande­ren Bädern ein Kas­sen­au­to­mat steht, sit­zen in Luthe bei gro­ßem Andrang schon mal 3 Leu­te gleich­zei­tig an der Kas­se – oder das Ein­lass­dreh­kreuz wird geöff­net und die Ein­tritts­kar­ten von Hand ein­ge­sam­melt.

Naturerlebnisbad Luthe
Rein­hard Grä­pel | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Nur drei fes­te Mit­ar­bei­ter gibt es im Luther Natur­er­leb­nis­bad, die die Bade­auf­sicht über­neh­men und neben­bei noch den Laden in Schuss hal­ten. Der Rest sind Ehren­amt­li­che, Frei­wil­li­ge (z. B. Bun­des­frei­wil­li­ge) oder 1-Euro-Job­ber, die sich im Bad enga­gie­ren. Ohne sie gin­ge es nicht. Auch wei­te­re ehren­amt­li­che Auf­sich­ten mit Ret­tungs­schwimm­ab­zei­chen min­des­tens in Sil­ber sind im Bad unter­wegs. Eben­so wird viel gespen­det. Sogar das lebens­gro­ße Schach­brett wur­de zur Spen­den­samm­lung genutzt: Jedes Feld auf dem Schach­brett ent­spricht einem Gegen­wert von 50 Euro. Die Namen der Spen­der sind am dane­ben­ste­hen­den Gerä­te­schup­pen zu lesen.

Erfah­rung beim Betrieb eines Schwimm­ba­des hat­te nie­mand, als das Natur­er­leb­nis­bad an dem Start ging. Das Wis­sen und die Kennt­nis­se wur­den nach und nach erwor­ben. Auch Vor­sit­zen­der Grä­pel kam zum Frei­bad wie die „Jung­frau zum Bade“: Von Anfang an enga­gier­te er sich für das Pro­jekt, dabei kommt er ursprüng­lich aus der Finanz­bran­che – und der Ban­ker blitzt bei ihm auch immer mal wie­der durch, wenn er die Vor­tei­le des Genos­sen­schafts­mo­dells für die Finan­zie­rung des Bades erläu­tert. Durch geschick­te Finanz­pla­nung käme man ganz ohne Kre­di­te aus im lau­fen­den Betrieb, sagt Grä­pel. 30.000 Euro jähr­lich müs­sen inves­tiert wer­den. Gewinn schüt­tet die Genos­sen­schaft nicht aus, alles fließt wie­der zurück ins Bad.

Grä­pels betriebs­wirt­schaft­li­ches Wis­sen, gepaart mit Umwelt­sach­ver­stand – das ist ein Glücks­fall für das Natur­er­leb­nis­bad. Die Zusam­men­hän­ge von Was­ser­qua­li­tät und Mikro­or­ga­nis­men, das Zusam­men­spiel von Umwelt und Mensch erklärt er mit einem immensen Hin­ter­grund­wis­sen und der­art anschau­lich, dass man sofort ver­mu­tet, er wäre vom Fach und hät­te min­des­tens ein Bio­lo­gie­stu­di­um hin­ter sich. Doch das Wis­sen hat er sich tat­säch­lich erst mit den Jah­ren ange­eig­net, seit sein Herz für das Frei­bad schlägt.

Wie das Bad funk­tio­niert

Das Frei­bad kommt voll­stän­dig ohne Chlor­zu­satz aus, die Was­ser­auf­be­rei­tung erfolgt rein bio­lo­gisch. Wer z. B. aus medi­zi­ni­schen Grün­den kei­nen Chlor­kon­takt haben darf, könn­te in Luthe trotz­dem sor­gen­frei schwim­men gehen, erzählt uns etwa Ger­lin­de Kempf vom För­der­ver­ein, die an die­sem Tag mit Grä­pel im Bad nach dem Rech­ten sieht. Im Hin­ter­grund zie­hen die ers­ten Früh­schwim­mer ihre Bah­nen, noch bevor Kin­der und Fami­li­en das Gelän­de in Beschlag neh­men. Ein kom­ple­xes Sys­tem aus Umwälz­pum­pen, Fil­tern, Fil­ter­teich und Was­ser­zu­füh­run­gen macht einen fast geschlos­se­nen Was­ser­kreis­lauf mög­lich, der sich per­ma­nent selbst rei­nigt. 5 Pum­pen gibt es, zwei- bis drei­mal am Tag wird umge­pumpt. Je mehr Besu­cher, des­to öfter müs­sen die Pum­pen lau­fen, da mehr Wär­me ent­steht.

Naturerlebnisbad Luthe
Der Rege­ne­ra­ti­ons­teich | Foto: Mir­ko Baschet­ti
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Zulauf des Was­sers aus den Schwimm­be­cken | Foto: Mir­ko Baschet­ti
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Gesiebt und gefil­tert wird in vie­len Stu­fen | Foto: Mir­ko Baschet­ti
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Sieht unheim­lich tech­nisch aus – ist aber kein Was­ser­fil­ter, son­dern „Kunst am Teich“ | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Grä­pel räumt bei unse­rem Besuch auch gleich mit einem Mythos auf: Die Befürch­tung, dass das Was­ser unsau­be­rer wür­de, je mehr Leu­te sich im Was­ser auf­hiel­ten, sei eine Legen­de. Das Gegen­teil ist der Fall: Je mehr Besu­cher sich in den Becken tum­meln, des­to kla­rer bleibt auch das Was­ser. Das hat einen ein­fa­chen Grund: Mehr Baden­de sor­gen für mehr Bewe­gung – und das ist letzt­lich das gro­ße Geheim­nis, wie die Rei­ni­gung im Natur­er­leb­nis­bad funk­tio­niert. Das Was­ser im Frei­bad ist ein dau­er­haf­ter Kreis­lauf, das Was­ser stän­dig in Bewe­gung. 10 % des Rei­ni­gungs­pro­zes­ses erfolgt dabei bereits direkt in den Becken, den Rest über­nimmt der Was­ser­kreis­lauf.

Alles ist in Bewe­gung“

Das Über­lauf­was­ser etwa wird nicht direkt in die Becken zurück­ge­führt, son­dern in einem Behäl­ter auf­ge­fan­gen und dann Rich­tung Rei­ni­gungs­teich gepumpt, der sich am Ran­de des Publi­kums­be­reichs befin­det: Auch wenn es dort nicht danach aus­sieht und zwi­schen Schilf und See­ro­sen alles wie ein gemüt­li­cher Enten­teich wirkt – auch hier ist ein ste­ti­ger Was­ser­fluss vor­han­den – und Enten natür­lich tabu. Das Was­ser durch­läuft die­sen Bereich, in dem Kies und Mine­ra­li­en und Pflan­zen fil­tern und ein Öko­sys­tem bil­den, in wel­chem Mikro­or­ga­nis­men Kei­me neu­tra­li­sie­ren. Ver­un­rei­ni­gun­gen wer­den so auf natür­li­che Wei­se besei­tigt – und erst dann geht es wie­der zurück in den Tech­nik­kreis­lauf. Bevor das Was­ser aber wie­der in den Becken lan­det, wird es vor dem Wei­ter­pum­pen noch ein­mal geson­dert auf mecha­ni­schem Wege gefil­tert. Im Tech­nik­be­reich ste­hen dazu gro­ße Fil­ter­ton­nen, die mit Quarz­sand gefüllt sind. Hier wird im Grun­de ganz klas­sisch gesiebt – z. B. die nicht mehr schäd­li­chen Abbau­pro­duk­te der Mikro­or­ga­nis­men. Ein­mal pro Woche wird der Quarz­sand­fil­ter neu jus­tiert, die Tech­nik im Tech­nik­raum ist ansons­ten war­tungs­arm.

Naturerlebnisbad Luthe
Quarz­sand­fil­ter im Tech­nik­raum | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Das A und O bleibt neben der stän­di­gen Was­ser­be­we­gung die Ver­mei­dung von Ver­un­rei­ni­gun­gen – denn das stört den natür­li­chen Rei­ni­gungs­pro­zess. Gründ­li­ches Abdu­schen vor dem Baden ist daher Pflicht – und Son­nen­creme soll­te erst nach dem Schwim­men auf­ge­tra­gen wer­den. Auch deren Bestand­tei­le ver­trägt der Bio­kreis­lauf nicht gut.

Kein kal­tes Bad!

Dass das Was­ser im Natur­er­leb­nis­bad kalt ist, ist auch so ein Vor­ur­teil, gegen das die Genos­sen­schaft immer wie­der ankämpft – und das so ver­brei­tet ist, dass es sogar der Kari­ka­tu­rist der Auepost ein­mal auf­griff und das Natur­er­leb­nis­bad als „Tem­pe­ra­tur­er­leb­nis­bad“ ver­ulk­te. Im direk­ten Ver­gleich mit dem sehr war­men Was­ser des Frei­bads Bokel­oh ist es auch wirk­lich etwas küh­ler, doch das Natur­er­leb­nis­bad ist kein unbe­heiz­tes Frei­bad. Das Bade­was­ser wird mit Solar­ther­mie erwärmt: Auf dem Dach des Frei­bad­ge­bäu­des befin­det sich neben den Son­nen­kol­lek­to­ren auch eine Solar­ther­mie­an­la­ge: Die­se erwärmt das Was­ser durch direk­te Son­nen­be­strah­lung. Es erreicht damit ähn­li­che Tem­pe­ra­tu­ren, die zuvor auch das Vor­gän­ger­bad hat­te, das mit Öl beheizt wur­de. Im Mai oder Sep­tem­ber, wenn die Näch­te küh­ler sind, kann sich auch das Bade­was­ser ein­mal stär­ker abküh­len, in den Som­mer­mo­na­ten bleibt die Tem­pe­ra­tur jedoch recht kon­stant.

Naturerlebnisbad Luthe
Anzei­ge der Was­ser­tem­per­ta­tur am Ein­gang | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Auch um dem Kli­schee vom kal­ten Natur­bad etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, hat man eine Tem­pe­ra­tur­mess­sta­ti­on instal­liert, die die aktu­el­le Was­ser­tem­pe­ra­tur misst und alle 15 Minu­ten ins Inter­net stellt: So kann sich jeder über­zeu­gen, wie warm es gera­de im Natur­er­leb­nis­bad ist. Gemes­sen wird übri­gens im Schwim­mer­be­cken, nicht etwa im fla­che­ren, wär­me­ren Nicht­schwim­mer­be­reich.

Naturerlebnisbad Luthe
Solar­ther­mie­mo­du­le behei­zen auch das Dusch­was­ser | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Durch die Son­nen­kol­lek­to­ren auf dem Dach spart man zusätz­lich Ener­gie­kos­ten: 20.000 Kilo­watt­stun­den Strom lie­fert allein die Son­ne im Jahr – ins­ge­samt ver­braucht man 80.000. Die Eigen­ver­brauchs­quo­te ist mit etwa 80 % dabei phä­no­me­nal – bei typi­schen Eigen­hei­men sind es oft nur um die 30 %. 3.500 Euro wer­den so jähr­lich gespart.

Algen, Algen, Algen? Geschrubbt wird auch im Öko­bad.

Zu warm soll­te das Was­ser aber auch gar nicht wer­den, denn bei zu viel Wär­me plus Son­nen­ein­strah­lung füh­len sich Algen zu wohl. Und die müs­sen ohne­hin schon regel­mä­ßig ent­fernt wer­den, denn in den ungech­lor­ten Schwimm­be­cken lagern sie sich ansons­ten ab. Das schafft kein Sieb­fil­ter, hier muss nach­ge­hol­fen wer­den, wenn der Bade­be­trieb ruht. Aber auch das geschieht nicht mit Che­mie, son­dern mit Mus­kel- und Was­ser­kraft. Zum größ­ten Teil bleibt die Becken­rei­ni­gung im Natur­er­leb­nis­bad Hand­ar­beit, obwohl zwei Rei­ni­gungs­ro­bo­ter namens Mari­na und Pira­ya wie zwei klei­ne Staub­sauger den Boden des gefüll­ten Beckens abfah­ren, Ver­schmut­zun­gen lösen und wie­der dem Was­ser­kreis­lauf zufüh­ren.

Naturerlebnisbad Luthe
„Becken­bo­dens­taub­sauger“ | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Die Becken­wän­de z. B. müs­sen jedoch hän­disch gerei­nigt wer­den, wenn das Was­ser abge­las­sen bzw. in ein ande­res Becken umge­pumpt ist. Dazu wird zwar mitt­ler­wei­le auch eine Maschi­ne genutzt, ein Hoch­druck­rei­ni­ger, der sich an der Wand ansaugt und selbst­stän­dig rei­nigt – aber bewegt wer­den rund ums Becken muss er mit Mus­kel­kraft. 5 bis 8 Stun­den braucht ein Mit­ar­bei­ter, bis die Becken­rän­der ein­mal kom­plett gerei­nigt sind. Mensch wie Equip­ment wer­den an ihre Gren­zen gebracht, denn eigent­lich sind die Rei­ni­gungs­uten­si­li­en für klas­si­sche Chlor-Bäder kon­zi­piert – spe­zi­el­le Tech­nik, zuge­schnit­ten auf Natur­bä­der, gibt es gar nicht. Ent­spre­chend län­ger müs­sen die Gerä­te im Natur­er­leb­nis­bad zum Ein­satz kom­men, bis das gewünsch­te Ergeb­nis erreicht ist.

Im Kies­be­reich ist die Rei­ni­gung ein­fa­cher: Anae­ro­be Bak­te­ri­en mögen kei­nen Sauer­stoff: Hier wird das Was­ser ein­fach abge­las­sen, eine Schmutz­ab­sau­gung ist nicht nötig. Gerei­nigt wird im Natur­er­leb­nis­bad – anders als in kon­ven­tio­nel­len Frei­bä­dern – übri­gens im lau­fen­den Betrieb, bei wenig Publi­kums­ver­kehr wer­den die Schwimm­be­cken abwech­selnd gesäu­bert.

Woher kommt das Was­ser?

Auch beim Was­ser und des­sen Füll­stand geht es öko­lo­gisch zu. Man ist dar­auf bedacht, so wenig wie mög­lich Was­ser zu ver­schwen­den. Einen Was­ser­wech­sel braucht man im Grun­de nicht, man hat ja einen geschlos­se­nen Kreis­lauf. Das, was durch Ver­duns­tung ver­lo­ren geht, wird durch einen eige­nen Brun­nen wie­der auf­ge­füllt. Auf Lei­tungs­was­ser aus dem städ­ti­schen Netz wird ver­zich­tet, denn die­ses ent­hält zu viel Phos­phat, was wie­der­um das Algen­wachs­tum zu sehr begüns­ti­gen wür­de. Brun­nen­was­ser hat die­ses Pro­blem nicht. Dem Brun­nen­was­ser wird noch Eisen und Man­gan ent­zo­gen, und dann wird es dem Kreis­lauf zuge­führt. Zwi­schen 12 und 25 Kubik­me­ter wer­den täg­lich nach­ge­füllt.

Naturerlebnisbad Luthe
Was­ser­zu­fluss am Sprung­fel­sen | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Muss ein Becken für eine Ober­flä­chen­rei­ni­gung geleert wer­den, kann das Was­ser z. B. vom Schwim­mer­be­cken ins Nicht­schwim­mer­be­cken umge­lei­tet oder dort wei­ter­ge­nutzt wer­den: am Kanal unter der Holz­brü­cke befin­det sich eine Spund­wand. Auf die­se Wei­se geht auch die Wär­me nicht ver­lo­ren.

Naturerlebnisbad Luthe
Ver­bin­dungs­ka­nal mit Spund­wand zwi­schen den Haupt­be­cken | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Was­ser­ver­schwen­dung gibt es nur in den Toi­let­ten – hier wer­den mit einem Spül­knopf gleich zwei Pis­soirs geflu­tet. Die Instal­la­tio­nen stam­men noch aus dem alten städ­ti­schen Bad, die Umrüs­tung käme zu teu­er und stün­de nicht im Ver­hält­nis.

Hygie­ni­sche Beden­ken

Nicht alle füh­len sich in einem Natur­bad wohl und begrün­den das mit dem angeb­lich unhy­gie­ni­schen Was­ser. Und es wäre das drit­te Vor­ur­teil, wenn die Zweif­ler nicht im Prin­zip sogar Recht damit hät­ten: Denn ein keim­frei­es Natur­er­leb­nis­bad wäre ein Wider­spruch in sich – es wäre unna­tür­lich. Wie in jedem See, Fluss oder sons­ti­gen Gewäs­sern gibt es auch im Natur­bad Kei­me und Orga­nis­men – denn die sind ja sogar gewollt, weil sie etwa für den Rei­ni­gungs­pro­zess benö­tigt wer­den. Keim­frei­heit ist daher nicht das Ziel (denn dann wür­de man ja wie­der Chlor ins Becken kip­pen), son­dern Keim­re­du­zie­rung und -kon­trol­le. Denn pro­ble­ma­tisch wird es nur, wenn eine für Men­schen zu hohe Kon­zen­tra­ti­on der „fal­schen“ Mikro­or­ga­nis­men ent­steht.

Naturerlebnisbad Luthe
Algen­wachs­tum im Rege­ne­ra­ti­ons­teich | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Baden und Schwim­men ist damit nicht risi­ko­rei­cher als in ande­ren Gewäs­sern, son­dern prin­zi­pi­ell sogar siche­rer, da die Was­ser­qua­li­tät regel­mä­ßig geprüft wird: Das Natur­er­leb­nis­bad wird wie jedes ande­re öffent­li­che Natur­bad von den Behör­den streng kon­trol­liert – die fest­ge­leg­ten Grenz­wer­te wer­den peni­bel über­wacht und dür­fen inner­halb von 14 Tagen nur ein ein­zi­ges Mal über­schrit­ten wer­den. Prak­tisch bedeu­tet das: Im zwei­wö­chent­li­chen Rhyth­mus prüft das Gesund­heits­amt Han­no­ver die Was­ser­qua­li­tät durch Pro­ben­ent­nah­men. Wird im Labor eine zu hohe Keim­be­las­tung fest­ge­stellt, wird umge­hend eine wei­te­re Kon­troll­pro­be genom­men. Ist auch die­se soge­nann­te B-Pro­be posi­tiv, wird das Bad für Bade­gäs­te gesperrt. Erst wenn die Was­ser­qua­li­tät wie­der stimmt und eine oder meh­re­re Fol­ge­pro­ben nega­tiv blei­ben, darf das Bad erneut öff­nen. Seit den letz­ten 13 Jah­ren des Bestehens des Natur­er­leb­nis­ba­des ist das nur zwei­mal vor­ge­kom­men: kurz hin­ter­ein­an­der im Mai/Juni 2018, als ein zu hoher Wert an Ente­ro­kok­ken, die bei Men­schen mit geschwäch­tem Immun­sys­tem Infek­tio­nen aus­lö­sen kön­nen, gemes­sen wur­de. Das Bad war ins­ge­samt für 10 Tage gesperrt, danach durf­te man wie­der ins Was­ser. Seit­dem kam es zu kei­nen Auf­fäl­lig­kei­ten mehr, obwohl im dar­auf­fol­gen­den Monat wegen des unge­wöhn­lich hei­ßen Wet­ters sogar eine Rekord­zahl an Besu­chern ins Bad ström­te.

Naturerlebnisbad Luthe
Wär­me­tau­scher im Tech­nik­raum | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Pseu­do­mo­nas-Bak­te­ri­en sind nor­ma­ler­wei­se gefürch­tet, in Luthe wegen des Erhit­zer­sys­tems aber kein The­ma. In ande­ren Natur­bä­dern wird das Was­ser ohne Wär­me­aus­tausch wie­der in die Becken gelei­tet, sol­che Schwie­rig­kei­ten kennt man im Natur­er­leb­nis­bad nicht.

Preis­wür­dig und eines der schöns­ten Bäder Deutsch­lands

Das nahe Stein­hu­der Meer oder die ande­ren Wunstor­fer Bäder sieht man nicht als Kon­kur­renz, son­dern als Ergän­zung. Im Gegen­teil: Vie­le kämen extra nach Luthe, weil ihnen das Stein­hu­der Meer zum Schwim­men zu unsau­ber sei. Und mit dem Hal­len­bad und dem klas­si­schen Frei­bad in Bokel­oh will man sich auch nicht ver­glei­chen. Das Natur­er­leb­nis­bad habe sei­ne eige­nen Vor­zü­ge.

Wir sind mehr als ein Bad“Rein­hard Grä­pel

Auch mit den ande­ren Natur­bä­dern in Deutsch­land tauscht man sich aus und lernt von­ein­an­der, man ist wie eine gro­ße Fami­lie: Jeder Pflan­zen­fil­ter ist anders, jedes Bad ein Uni­kat. Doch nicht nur unter den öko­lo­gi­schen Bädern sticht das Natur­er­leb­nis­bad Luthe beson­ders her­aus: Das Rei­se­ma­ga­zin Tra­vel­book kür­te es zu den 15 schöns­ten Frei­bä­dern in ganz Deutsch­land, in einer Linie mit dem Strand­bad Wann­see und dem Unge­rer­bad Mün­chen, und gera­de erst vor weni­gen Tagen erhielt es den 1. Platz in der Kate­go­rie Frei­bä­der des Public Value Awards, der von der Gesell­schaft für das Bade­we­sen ver­lie­hen wird. Die Viel­zahl der Mit­wir­ken­den und die gemein­schaft­li­che Begeis­te­rung beein­druck­ten die Fach­ju­ry eben­so wie die Gestal­tung und den dadurch ent­ste­hen­den Wohl­fühl­fak­tor.

Naturerlebnisbad Luthe
Was­ser­zu­lauf zum Klein­kind­be­reich | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Es ist in der Tat nicht nur eine typi­sche Genos­sen­schaft, nicht nur irgend­ein Bad. Das Frei­bad ist mehr als die Sum­me sei­ner Tei­le: Wenn die­ser Satz mit Bedeu­tung gefüllt wer­den kann, dann ganz sicher beim Natur­er­leb­nis­bad Luthe. Denn es wirkt nicht nur so, als wäre es der gan­ze Ort – es ist tat­säch­lich fast auch der gan­ze Ort, der sich gemein­sam hier einen Traum erfüllt hat, einen Traum, der über die Orts­gren­zen weit hin­aus­wirkt – getra­gen von immer­wäh­ren­dem Enga­ge­ment vie­ler Pri­vat­leu­te, Ver­ei­ne und Fir­men.

Foto-Tour durchs Natur­er­leb­nis­bad:

Mehr als ein Frei­bad: Das Natur­er­leb­nis­bad Luthe 1 von 41
Eingang zum Naturerlebnisbad
Foto: Mir­ko Baschet­ti

1. Ein­gang zum Natur­er­leb­nis­bad

Langer Durchgang zum Einlassdrehkreuz
Foto: Mir­ko Baschet­ti

2. Lan­ger Durch­gang zum Ein­lass­dreh­kreuz

Holz dominiert
Foto: Mir­ko Baschet­ti

3. Holz domi­niert

Fotowand mit Blick auf alte Zeiten
Foto: Mir­ko Baschet­ti

4. Foto­wand mit Blick auf alte Zei­ten

Sauberkeit ist besonders wichtig
Foto: Mir­ko Baschet­ti

5. Sau­ber­keit ist beson­ders wich­tig

Sogar die Gastronomie wirkt öko
Foto: Mir­ko Baschet­ti

6. Sogar die Gas­tro­no­mie wirkt öko

Kiesboden für die Nichtschwimmer
Foto: Mir­ko Baschet­ti

7. Kies­bo­den für die Nicht­schwim­mer

Steinplatten für schnellere Fortbewegung ...
Foto: Mir­ko Baschet­ti

8. Stein­plat­ten für schnel­le­re Fort­be­we­gung …

... denn die Kiesel können ganz schön pieken
Foto: Mir­ko Baschet­ti

9. … denn die Kie­sel kön­nen ganz schön pie­ken

Sonne und große, schattige Bäume auf der Liegewiese
Foto: Mir­ko Baschet­ti

10. Son­ne und gro­ße, schat­ti­ge Bäu­me auf der Lie­ge­wie­se

Strandbadfeeling
Foto: Dani­el Schnei­der

11. Strand­bad­fee­ling

Kies trennt auch den Rutschbereich vom Springerbecken
Foto: Mir­ko Baschet­ti

12. Kies trennt auch den Rutsch­be­reich vom Sprin­ger­be­cken

Der Sprungfelsen
Foto: Mir­ko Baschet­ti

13. Der Sprung­fel­sen

Klar.
Foto: Mir­ko Baschet­ti

14. Klar.

Sportangebot: Volleyball, Bolzen, Tischtennis
Foto: Mir­ko Baschet­ti

15. Sport­an­ge­bot: Vol­ley­ball, Bol­zen, Tisch­ten­nis

Denksportangebot: Schach
Foto: Mir­ko Baschet­ti

16. Denk­sport­an­ge­bot: Schach

Spender der Schachbrettfelder
Foto: Mir­ko Baschet­ti

17. Spen­der der Schach­brett­fel­der

Badgebäude mit Tischkicker
Foto: Mir­ko Baschet­ti

18. Bad­ge­bäu­de mit Tisch­ki­cker

Strandkorbecke
Foto: Mir­ko Baschet­ti

19. Strand­kor­be­cke

Sandkasten auf der Liegewiese
Foto: Mir­ko Baschet­ti

20. Sand­kas­ten auf der Lie­ge­wie­se

Muss auch sein
Foto: Mir­ko Baschet­ti

21. Muss auch sein

Bitte?
Foto: Mir­ko Baschet­ti

22. Bit­te?

Nur hier und auf der Raftingbahn
Foto: Mir­ko Baschet­ti

23. Nur hier und auf der Raf­ting­bahn

Die einzige Wasserverschwendung im Bad
Foto: Mir­ko Baschet­ti

24. Die ein­zi­ge Was­ser­ver­schwen­dung im Bad

Sogar im Gebäude viel Natur
Foto: Mir­ko Baschet­ti

25. Sogar im Gebäu­de viel Natur

Foto: Mir­ko Baschet­ti

26. „Der Wagen mit dem Kenn­zei­chen H-…“

Seerosen im Filterteich
Foto: Mir­ko Baschet­ti

27. See­ro­sen im Fil­ter­teich

Hier wird das Wasser zu 90 % regeneriert
Foto: Mir­ko Baschet­ti

28. Hier wird das Was­ser zu 90 % rege­ne­riert

Die Wasserpflanzen wachsen hoch
Foto: Mir­ko Baschet­ti

29. Die Was­ser­pflan­zen wach­sen hoch

Ankommendes Wasser wird über Kies geleitet
Foto: Mir­ko Baschet­ti

30. Ankom­men­des Was­ser wird über Kies gelei­tet

Im Technikraum wird der Wasserkreislauf überwacht
Foto: Mir­ko Baschet­ti

31. Im Tech­nik­raum wird der Was­ser­kreis­lauf über­wacht

Quarzsandfilter in großen grauen Tonnen
Foto: Mir­ko Baschet­ti

32. Quarz­sand­fil­ter in gro­ßen grau­en Ton­nen

Pumpensteuerung
Foto: Mir­ko Baschet­ti

33. Pum­pen­steue­rung

Komplexer Wasserkreislauf
Foto: Mir­ko Baschet­ti

34. Kom­ple­xer Was­ser­kreis­lauf

Was die Filter nicht schaffen, schafft die Technik
Foto: Mir­ko Baschet­ti

35. Was die Fil­ter nicht schaf­fen, schafft die Tech­nik

Mit Spezialgerät werden die Becken gereinigt
Foto: Mir­ko Baschet­ti

36. Mit Spe­zi­al­ge­rät wer­den die Becken gerei­nigt

Reinigungsfilter
Foto: Mir­ko Baschet­ti

37. Rei­ni­gungs­fil­ter

Hochdruckreiniger für Beckenwände
Foto: Mir­ko Baschet­ti

38. Hoch­druck­rei­ni­ger für Becken­wän­de

Dekorativ
Foto: Mir­ko Baschet­ti

39. Deko­ra­tiv

Preisverdächtig
Foto: Mir­ko Baschet­ti

40. Preis­ver­däch­tig

Hinweisschild mit Logo
Foto: Dani­el Schnei­der

41. Hin­weis­schild mit Logo

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5 Kommentare
  1. Jessi Just
    Jessi Just meint

    Vik­tor Neu

  2. Andrea Ehrke Grupe
    Andrea Ehrke Grupe meint

    Ich war nach den Umbau ein­mal da. Dicke fet­te grü­ne Algen an den Flie­sen. Das und die Kie­sel vor­ne im Was­ser tun an den Füßen weh. Meis ist das nicht. Vor den Umbau fand ich es wesent­lich bes­ser

    1. Dustin Mesch
      Dustin Mesch meint

      Ohne den Umbau in ein Natur­bad wür­de es kein Frei­bad in Luthe mehr geben, weil es für die Stadt finan­zi­ell nicht mehr zu hal­ten war und für ein Natur­bad gab es eine För­de­rung sei­tens der EU. Algen tau­chen gele­gent­lich in einem Natur­bad eben auf, dafür wird kom­plett auf Che­mi­ka­li­en ver­zich­tet. Des Wei­te­ren soll­ten Sie beden­ken, dass das Frei­bad kom­plett von ehren­amt­li­chen Bür­gern geführt wird und nicht mehr in öffent­li­cher Hand ist. Ich per­sön­lich fin­de die­se „Viel­falt“ aus Natur und Chlor in Wunstorf sehr vor­teil­haft.

    2. Andrea Ehrke Grupe
      Andrea Ehrke Grupe meint

      Das ist ja auch OK wen sie das mögen. Und das Bad hat doch genug Besu­cher. Für mich per­sön­lich ist es aber Nicht so toll da fin­de ich blau­er see oder Stein­hu­der Meer schö­ner oder eben Frei­bad . Eben jeder so wie er gern mag

  3. Bella Billy Pohl
    Bella Billy Pohl meint

    Micha­el Füh­rus

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