AfD sammelt Unterstützerunterschriften

Die AfD, die zum ersten Mal in den Niedersächsischen Landtag einziehen will, sammelt derzeit auch in Wunstorf die dazu notwendigen Unterschriften.

AfD-Direktkandidat Bernd Wischhöver | Foto: privat

Wunstorf (red). Die AfD, da bisher nicht im Landtag vertreten, muss für die kommende Landtagswahl zwei Mal Unterstützerunterschriften vorlegen, um zur Wahl zugelassen zu werden. AfD-Direktkandidat im Wahlkreis Neustadt/Wunstorf, Bernd Wischhöver, konnte sich über eine breite Unterstützung freuen und innerhalb von nur 10 Tagen allein aus Wunstorf mehr als die geforderten 100 Unterstützerunterschriften siegeln lassen.

Direktkandidat Wischhöver freut sich über Unterstützung

Wischhöver sagte dazu, dass er nicht erwartet habe, die Unterstützerunterschriften innerhalb so kurzer Zeit zu erhalten.

„Ich hatte nicht erwartet, die mindestens erforderlichen 100 Unterschriften in so kurzer Zeit zu erhalten.“Bernd Winschhöver (AfD)

Umso erfreuter zeigt er sich über die breite Unterstützung, die auch zeige, wie unzufrieden die Bevölkerung im Land mit der Arbeit der bereits im Parlament vertretenen Parteien sei, und bedankte sich bei den Unterstützern für das entgegengebrachte Vertrauen. Für die AfD-Landesliste werden nun von der AfD noch einmal Unterschriften gesammelt, sobald das entsprechende Formblatt vorliegt.

Info: Unterstützerunterschriften
Parteien, die seit der letzten Wahl nicht im Parlament vertreten waren, müssen durch Unterschriften belegen, dass sie auf ein Minimum an Rückhalt unter den Wahlberechtigten bauen können. Dasselbe gilt für Direktkandidaten. Die Hürde dient dazu, zu verhindern, dass völlig aussichtslose Kandidaten auf den späteren Stimmzetteln zur Wahl stehen. Eine Unterstützerunterschrift als Wahlberechtigter darf man nur je einmal für eine Landesliste oder einen Direktkandidaten leisten. Werden mehrere Stimmabgaben festgestellt, sind sie ungültig. Außerdem kann man sich der Wahlfälschung strafbar machen.
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