AfD will ideo­lo­gie­freie Poli­tik im Stadt­rat

Wie auf Lan­des­ebe­ne, so sieht sich auch die Wunstor­fer AfD als Oppo­si­ti­on und dabei kei­ne Not­wen­dig­keit für Koali­ti­ons­ge­sprä­che, will sich aber kon­struk­ti­ver Sach­ar­beit im Wunstor­fer Stadt­rat nicht ver­schlie­ßen.

AfD-Vorsitzender Bernd Wischhöver | Foto: Privat
AfD-Vor­sit­zen­der Bernd Wisch­hö­ver | Foto: Pri­vat

Den Hin­weis ande­rer Par­tei­en, kei­ne Gesprä­che mit der AfD füh­ren zu wol­len, lässt die AfD ins Lee­re lau­fen, indem sie von sich aus die Oppo­si­ti­ons­rol­le wählt. Gesprä­che zwi­schen der SPD und den Grü­nen bewer­tet die AfD hin­ge­gen als Far­ce, da die Fort­set­zung des rot-grü­nen Bünd­nis­ses, wenn auch nun unter Tole­rie­rung ande­rer Frak­tio­nen, schon von vorn­her­ein in allen Berei­chen offen­sicht­lich beschlos­se­ne Sache gewe­sen wäre.

Ziel der AfD Wunstorf sei es gew­we­sen, die bis­he­ri­ge Mehr­heit von SPD und Bünd­nis 90/Die Grü­nen zu been­den. Das sei mit dem Wahl­er­geb­nis am ver­gan­ge­nen Sonn­tag erreicht wor­den. Das gute Ergeb­nis der AfD zei­ge, dass sich vie­le Bür­ger durch die bis­he­ri­ge Poli­tik nicht mehr in ihrem Sin­ne ver­tre­ten sähen.

Für Sach­fra­gen offen

Es blie­be abzu­war­ten, wie sich die FDP als mög­li­cher neu­er Mehr­heits­be­schaf­fer ver­hal­te. Die AfD wür­de sich ver­nünf­ti­gen Anträ­gen, egal von wel­cher Par­tei, jeden­falls nicht ver­schlie­ßen. „Ideo­lo­gi­sche und Fun­da­men­tal­po­li­tik über­las­sen wir lie­ber ande­ren. Wir sind ange­tre­ten, Sach­po­li­tik für Wunstorf zu machen“, so Bernd Wisch­hö­ver, der Vor­sit­zen­de der AfD Wunstorf.

Wir sind ange­tre­ten, Sach­po­li­tik für Wunstorf zu machen
Bernd Wisch­hö­ver


Copy­right © 2016 Wunstor­fer Auepost. Tex­te und Fotos sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.
- Anzeige -
Werben auf auepost.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.