AfD will ideologiefreie Politik im Stadtrat

Wie auf Landesebene, so sieht sich auch die Wunstorfer AfD als Opposition und dabei keine Notwendigkeit für Koalitionsgespräche, will sich aber konstruktiver Sacharbeit im Wunstorfer Stadtrat nicht verschließen.

AfD-Vorsitzender Bernd Wischhöver | Foto: Privat
AfD-Vorsitzender Bernd Wischhöver | Foto: Privat

Den Hinweis anderer Parteien, keine Gespräche mit der AfD führen zu wollen, lässt die AfD ins Leere laufen, indem sie von sich aus die Oppositionsrolle wählt. Gespräche zwischen der SPD und den Grünen bewertet die AfD hingegen als Farce, da die Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses, wenn auch nun unter Tolerierung anderer Fraktionen, schon von vornherein in allen Bereichen offensichtlich beschlossene Sache gewesen wäre.

Ziel der AfD Wunstorf sei es gewwesen, die bisherige Mehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu beenden. Das sei mit dem Wahlergebnis am vergangenen Sonntag erreicht worden. Das gute Ergebnis der AfD zeige, dass sich viele Bürger durch die bisherige Politik nicht mehr in ihrem Sinne vertreten sähen.

Für Sachfragen offen

Es bliebe abzuwarten, wie sich die FDP als möglicher neuer Mehrheitsbeschaffer verhalte. Die AfD würde sich vernünftigen Anträgen, egal von welcher Partei, jedenfalls nicht verschließen. „Ideologische und Fundamentalpolitik überlassen wir lieber anderen. Wir sind angetreten, Sachpolitik für Wunstorf zu machen“, so Bernd Wischhöver, der Vorsitzende der AfD Wunstorf.

Wir sind angetreten, Sachpolitik für Wunstorf zu machen
Bernd Wischhöver

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