SPD auf der Suche nach neu­en Part­nern

Die Wunstor­fer SPD muss sich nach der Wahl um neue Mehr­hei­ten im Stadt­rat küm­mern. Den Auf­trag zu ent­spre­chen­den Gesprä­chen hat die Vor­stands­sit­zung nun erteilt. Die bis­he­ri­ge SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, Kirs­ten Rie­del, soll zudem auch die neue wer­den.

SPD-Fraktionsvorsitzende Kirsten Riedel | Foto: Privat
SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Kirs­ten Rie­del | Foto: Pri­vat

Nach­dem die Grü­nen in Wunstorf bei der Kom­mu­nal­wahl am ver­gan­ge­nen Sonn­tag fast ein Drit­tel der Stim­men ein­ge­büßt haben, reicht es auch in der Auestadt nicht mehr für eine rot-grü­ne Mehr­heit im Stadt­rat. Der Wahl­ge­win­ner SPD muss sich daher nun um neue Mehr­hei­ten bemü­hen und nimmt Gesprä­che mit poten­ti­el­len Part­nern auf.

Auf der Sit­zung des Vor­stan­des der SPD Wunstorf wur­den die amtie­ren­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, Kirs­ten Rie­del, und der Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de, Bernd Masch­ke, beauf­tragt, Gesprä­che mit mög­li­chen Koali­ti­ons­part­nern auf­zu­neh­men. Rie­del sag­te dazu: „Wir sind wei­ter­hin die stärks­te poli­ti­sche Kraft im Rat der Stadt. Wer Ver­ant­wor­tung in Wunstorf über­neh­men möch­te, kann das nur mit uns.“ Die SPD habe den Wäh­ler­auf­trag, eine sta­bi­le Mehr­heit zu bil­den. Eine Koali­ti­on machen die Sozi­al­de­mo­kra­ten dabei vor allem von den Inhal­ten abhän­gig.

Sind wei­ter­hin stärks­te Kraft.Kirs­ten Rie­del

Wir wol­len als Schwer­punkt für die nächs­ten fünf Jah­re die Vor­aus­set­zung für mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen“, stellt Masch­ke fest. Das wer­de für die SPD ein zen­tra­ler Punkt bei den Ver­hand­lun­gen sein. Der SPD-Vor­stand hat außer­dem Kirs­ten Rie­del zur Wie­der­wahl als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de vor­ge­schla­gen.

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