Planung fast abgeschlossen

För­der­gel­der für Sani­tär­ge­bäu­de im Bar­ne­sta­di­on bewil­ligt

Die Pla­nun­gen zum Bau des Sani­tär­pa­vil­lons im Bar­ne­sta­di­on haben eine wei­te­re Hür­de über­wun­den. Der Regi­ons­sport­bund betei­ligt sich mit fast 100.000 € an den Kos­ten.

Baustelle Sanitärpavillon im Barnestadion
Die der­zei­ti­ge Bau­stel­le des Sani­tär­pa­vil­lons im Bar­ne­sta­di­on. | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Geplant war der Sani­tärtrakt mit Umklei­de­ka­bi­nen schon län­ger. Ursprüng­lich hat­te die Stadt Wunstorf bereits 2006 eine Erwei­te­rung zuge­sagt. Die­se wur­de aller­dings nicht wei­ter ver­folgt, da weder Gel­der bereit­ge­stellt wer­den konn­ten noch Per­so­nal für die Pla­nung vor­han­den war.

Kon­kre­ti­siert wur­de die Idee jedoch durch die Arbeits­ge­mein­schaft, bestehend aus den Ver­ei­nen TuS Wunstorf und 1. FC Wunstorf. Die Arbeits­ge­mein­schaft ist es auch, die nun als Bau­herr auf­tritt und damit eini­ges tut, um das Bar­ne­sta­di­on auf­zu­wer­ten.

Nach einer Bestands­er­he­bung unter den Nut­zern der Sport­an­la­gen im Früh­jahr 2015 wur­de fest­ge­stellt, dass fast 600 Per­so­nen die Sport­an­la­ge regel­mä­ßig nut­zen. Aller­dings ste­hen den Sport­lern der­zeit ledig­lich 2 Umklei­de­räu­me, ein gemein­sa­mer Dusch­raum und eine mini­ma­le Toi­let­ten­an­la­ge zur Ver­fü­gung.

Durch den Erwei­te­rungs­bau ist jedoch nun end­lich ein pas­sen­der Rah­men für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen gewähr­leis­tet, da eine nach Geschlech­tern getrenn­te Umklei­de- und Dusch­mög­lich­keit besteht.

Sanitärpavillon Barnestadion
Vor­läu­fi­ger Ent­wurf des Sani­tär­pa­vil­lons im Bar­ne­sta­di­on. | Ent­wurf: Myri­am König

Die Arbeits­ge­mein­schaft ver­an­schlagt für die Bau­maß­nah­me des Sani­tär-und Umklei­de­ge­bäu­des etwa 500.000 €. Nun darf sie sich auf einen Zuschuss aus Mit­teln des Lan­des Nie­der­sach­sen über den Regi­ons­sport­bund Han­no­ver freu­en. Mit Bewil­li­gungs­be­scheid vom 31. Janu­ar sind den Ver­ei­nen fast 100.000 € zuge­sagt wor­den.

Zudem hat die Stadt Wunstorf ihnen in einer Ver­ein­ba­rung zuge­si­chert, sich an den Her­stel­lungs­kos­ten unter Anrech­nung der Lan­des­zu­schüs­se und der Ver­eins­mit­tel bis zur Höhe der Kos­ten­ober­gren­ze zu betei­li­gen.

Die Ver­ei­ne wie­der­um haben sich gegen­über der Stadt ver­pflich­tet, sich mit ins­ge­samt 100.000 € an den Her­stel­lungs­kos­ten des Gebäu­des zu betei­li­gen. Dar­über hin­aus über­nimmt die Arbeits­ge­mein­schaft die kom­plet­te Aus­schrei­bung, Bau­lei­tung und Abnah­me.
Die Kos­ten für die Über­da­chung der Tri­bü­ne in der Bar­neare­na trägt dabei der 1. FC Wunstorf.

Da bei­de Ver­ei­ne nicht über genü­gend hohe Rück­la­gen ver­fü­gen, müs­sen ent­spre­chen­de Dar­le­hen auf­ge­nom­men wer­den. Wil­helm Beh­ne, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des TuS Wunstorf, hofft zudem auf die Unter­stüt­zung von Spen­dern, die die Moder­ni­sie­rung und Mühen wert­schät­zen. Durch ihre Gemein­nüt­zig­keit kön­nen die Ver­ei­ne jeder­zeit Spen­den­be­schei­ni­gun­gen aus­stel­len.

Wenn die Aus­schrei­bung für die Bau­maß­nah­men im Kos­ten­rah­men liegt, soll nach Ostern 2018 mit dem Bau begon­nen wer­den“, so Beh­ne.

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