Fah­rer setzt sein Auto in den Has­ter Wald

Am Sonn­tag­mor­gen kam ein Auto­fah­rer zwi­schen Wunstorf und Has­te von der Stra­ße ab, fäll­te einen Baum, über­schlug sich und blieb mit einem Fahr­zeug am Wald­rand lie­gen.

Auto im Wald (Sym­bol­bild) | Foto: Karl-Heinz Girod

Wunstorf (red). Heu­te Mor­gen gegen 6 Uhr wur­de die Poli­zei zur B 442 zwi­schen Has­te und Wunstorf geru­fen. Eine bei der schar­fen Links­kur­ve vorm Has­ter Wald vor­bei­fah­ren­de Frau hat­te dort einen Auto­un­fall ent­deckt.

Die ein­tref­fen­den Beam­ten fan­den ein Auto mit Total­scha­den vor, einen Fah­rer tra­fen sie jedoch nicht mehr an. Die­ser hat­te sich offen­bar bereits uner­laubt von der Unfall­stel­le ent­fernt.

Die Poli­zei geht anhand der Spu­ren davon aus, dass das Auto von Wunstorf in Rich­tung Has­te fuhr, dann nach rechts von der Fahr­bahn abkam, einen klei­nen Baum über­fuhr, sich über­schlug und schließ­lich im Wald­stück zum Ste­hen kam.

Der Gesamt­scha­den wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt. Gegen den momen­tan noch unbe­kann­ten Fahr­zeug­füh­rer wur­de zunächst ein Straf­ver­fah­ren wegen Fah­rer­flucht ein­ge­lei­tet. Die Poli­zei nahm inten­si­ve Ermitt­lun­gen und Fahn­dungs­maß­nah­men auf.

Fah­rer stellt sich

Knap­pe fünf­ein­halb Stun­den spä­ter mel­de­te sich ein 28-Jäh­ri­ger dem Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Bar­sing­hau­sen und gab an, der ver­ant­wort­li­che Fah­rer gewe­sen zu sein. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab bei ihm noch einen Wert von über 1 Pro­mil­le. Dar­auf­hin wur­de eine Blut­pro­be ver­an­lasst und der Füh­rer­schein beschlag­nahmt. Neben der Anzei­ge wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort wird gegen den Mann nun zusätz­lich wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs ermit­telt.

Die Wunstor­fer Poli­zei bit­tet Zeu­gen, die wei­te­re Hin­wei­se zum Unfall (ins­be­son­de­re zum genau­en Unfall­zeit­punkt) geben kön­nen, sich auf dem Kom­mis­sa­ri­at unter unter Tel. 050319530115 zu mel­den.

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