Seit Freitag vermisst

Polizei sucht verschwundenen 13-Jährigen aus Seelze

In Seelze kam ein Junge nach Schulschluss am Freitag nicht nach Hause und blieb bis jetzt verschwunden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Leit­stel­le der Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver

Seel­ze (red). Die Poli­zei sucht mit­hil­fe eines Fotos nach einem 13 Jah­re alten Jun­gen. Er ist nach der Schu­le am ver­gan­ge­nen Frei­tag, 21.12.2018, ver­schwun­den. Die Poli­zei fragt: Wer kann Hin­wei­se zum Auf­ent­halts­ort des Jun­gen geben?

Nach der Schule verschwunden

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen hat­te der Jun­ge am Frei­tag gegen 12.30 Uhr Schul­schluss. Er geht auf die IGS Seel­ze. Danach soll­te er eigent­lich mit dem Bus nach Hau­se fah­ren. Die Woh­nung der Fami­lie liegt im Stadt­teil Let­ter. Dort kam er aber nicht an. Als er um 22 Uhr noch immer nicht zu Hau­se erschie­nen war, mel­de­te die Mut­ter ihn als ver­misst.

Personenbeschreibung

Trotz umfang­rei­cher Such­maß­nah­men, bei denen auch ein Per­so­nen­spür­hund ein­ge­setzt wur­de, konn­te er noch nicht gefun­den wer­den. Die Poli­zei bit­tet daher die Bevöl­ke­rung drin­gend um Mit­hil­fe: Der 13-Jäh­ri­ge ist etwa 1,40 bis 1,50 Meter groß, schlank und hat kur­ze, dunk­le Haa­re. Am Frei­tag trug er eine grü­ne Win­ter­ja­cke, einen oran­ge­nen Pull­over, eine graue Jog­ging­ho­se, dunk­le Snea­ker sowie einen Ohr­ring im lin­ken Ohr.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Auf­ent­halts­ort des 13-Jäh­ri­gen geben kön­nen, wen­den sich bit­te unter Tele­fon (05137) 8270 an das Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Seel­ze oder an jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le.

My loca­ti­on
Rou­ten­pla­nung star­ten

Update, 19.20 Uhr: Der gesuch­te Jun­ge ist gefun­den. Eine auf­merk­sa­me Zeu­gin hat den 13-Jäh­ri­gen kurz vor 18 Uhr nur weni­ge hun­dert Meter im Umfeld der elter­li­chen Woh­nung ent­deckt und die Poli­zei alar­miert. Inzwi­schen wur­de das Kind wie­der in die Obhut sei­ner Mut­ter über­ge­ben. Das Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Seel­ze bedank­te sich aus­drück­lich bei allen ehren­amt­li­chen Hel­fern, die sich an der Suche betei­ligt haben.

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5 Kommentare
  1. Marc Schaper sagt

    Des­halb am spä­ten Sams­tag­abend der Phö­nix-Ein­satz zwi­schen Wunstorf und Kolen­feld?

  2. Jutta Sobotta sagt

    Wie schreck­lich und dazu noch zu den Fei­er­ta­gen. Ich h wün­sche der Fami­lie sehr viel Kraft und das er gesund und mun­ter wie­der kommt.

    1. Grit Decker sagt

      Lie­be Julia,
      dem lie­ben Wunsch schlie­ße ich mich sehr ger­ne an!
      Auf das er in Erfül­lung gehen wer­de.

      Und ich möch­te mei­nen Kopf dar­auf ver­wet­ten,
      dass ganz vie­le der ande­ren Leser*Innen, sich dem anschlie­ßen wer­den!

      Dir und -wenn vor­han­den- dei­ner Fami­lie ein FRIED­VOL­LES WEIHNACH5SFEST!!!

  3. Grit Decker sagt

    Der Fra­ge von # Marc möch­te ich mich anschlie­ßen:
    auch über „mei­nen Vier­tel“ (an der Kolen­fel­der gele­gen), war der Poli­zei-Hub­schrau­ber weit­hin hör­bar.

    Ist so „einen Auf­riss zu machen“ wirk­lich ange­bracht?

    Mmmh:
    berech­tig­te Fra­ge, die zutref­fend zu beant­wor­ten sehr, sehr schwie­rig wer­den wür­de.
    Zumin­dest ich sehe mich aus­ser Stan­de hier eine „ver­nünf­ti­ge“ Ant­wort zu geben:
    Da sind der­art vie­le Fak­to­ren-vor allem die dem „gemei­nen Volk“ unbe­kann­ten- zu beden­ken, dass ver­mut­lich nie­mand eine in sich stim­mi­ge und schlüs­si­ge Ant­wort zu geben ver­mag.

    So darf ich ledig­lich mei­ne ganz sub­jek­ti­ve Sicht­wei­se äußern-mehr nicht!

    Bei einem 13-Jäh­ri­gen darf man zwar davon aus­ge­hen, dass die­ser jun­ge Mensch ein­fach „die Flat­ter gemacht hat“, um sich irgend etwas für ihn höchst Unan­ge­neh­men zu ent­zie­hen.
    Doch die­se Erklä­rung ist unter Umstän­den zu ein­fach.
    Denn hin­ter einem Fort­lau­fen eines Kindes/Jugendlichen ste­cken oft per­sön­li­che Pro­ble­me ernst­haf­ter Natur.
    (Ja-ich weiß: „ein­mal Päd­ago­gin-immer­Päd­ago­gin“, auch, wenn ich mitt­ler­wei­le nicht mehr im akti­ven Dienst bin…)

    Sicher kön­nen wir alle dar­auf hof­fen, dass der Aus­reis­ser nach kur­zer Zeit von sich aus wie­der auf­tau­chen wird.
    Sich jedoch dar­auf ver­las­sen zu wol­len, ist nach mei­nem Dafür­hal­ten eine ziem­lich unsi­che­re Geschich­te.

    Grund­sätz­lich habe ich ein Pro­blem, wenn die Poli­zei bei ver­meint­li­chen(!) Klei­nig­kei­ten die „gesam­te Kaval­le­rie“ mobil macht,

    Bei unse­ren sehr jun­gen Mitbürgern/Innen hin­ge­gen, hal­te ich ein „Zuviel des Guten“ durch­aus für gerecht­fer­tigt:

    das Böse ist immer und über­all“ -die Älte­ren unter uns kön­nen sich sicher­lich noch an die­se Text­zei­le aus einem Song der EAV erin­nern- und somit muss lei­der zwin­gend von einer mög­li­chen (!!) Gefah­ren­la­ge aus­ge­gan­gen wer­den.

    Wenn sich hin­ter­her raus­stel­len soll­te, dass das „Abhau­en“ des Jun­gen kei­nen ernst­li­chen Hin­ter­grund hat­te und nach einem klä­ren­den Gespräch wie­der „alles im grü­nen Bereich“ sein wird:
    Umso bes­ser!

    Doch das gan­ze mal so eben „auf die leich­te Schul­ter neh­men“-
    das hal­te ich nicht für ange­bracht: nie­mand „macht die Bie­ge“ ein­fach nur mal so „just for fun“.

  4. Grit Decker sagt

    Sogar im Video­text des Sen­ders N3 war -pas­send zu Weih­nach­ten- die fro­he Bot­schaft vom Wie­der­auf­tau­chen des Jun­gen zu ver­neh­men.

    Dem Aus­reis­ser bleibt zu wün­schen, dass es bei einem „erzie­he­ri­schen Ord­nungs­gong“ blei­ben wird…

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