Nach LKW-Vollbremsung

Schwe­rer Unfall auf der A 2

Ges­tern Nach­mit­tag wur­de auf der A 2 zwi­schen Kolen­feld und Luthe ein Auto zwi­schen zwei Last­wa­gen zer­stört, der Fah­rer des Wagens schwer ver­letzt. Die Auto­bahn Rich­tung Han­no­ver war eine Stun­de lang voll gesperrt.

Wunstor­fer Feu­er­weh­ren an der Unfall­stel­le | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Wunstorf (red). Am Don­ners­tag gegen 16.30 Uhr, ist es auf der BAB 2 bei Wunstorf zu einem Auf­fahr­un­fall drei­er Fahr­zeu­ge gekom­men. Dabei wur­de ein Auto­fah­rer schwer und ein LKW-Fah­rer leicht ver­letzt.

Voll­brem­sung vor Stau­en­de

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen des Ver­kehrs­un­fall­diens­tes fuhr ein 46-Jäh­ri­ger mit sei­nem Sat­tel­zug auf der A 2 in Rich­tung Han­no­ver. Zwi­schen den Anschluss­stel­len Kolen­feld und Luthe bemerk­te er offen­bar zu spät, dass der Ver­kehr vor ihm zum Ste­hen gekom­men war: er lei­te­te eine Voll­brem­sung ein.

Ein hin­ter dem Sat­tel­zug fah­ren­der 38-jäh­ri­ger Auto­fah­rer in sei­nem VW Cad­dy konn­te noch recht­zei­tig brem­sen. Ein hin­ter dem Auto fah­ren­der eben­falls 38-jäh­ri­ger Trans­por­ter-Fah­rer erkann­te die Situa­ti­on aber zu spät und prall­te mit sei­nem Iveco samt Hän­ger gegen das Auto.

Auto­fah­rer ein­ge­klemmt

Durch die Wucht des Zusam­men­sto­ßes wur­den die bei­den Fahr­zeu­ge gegen das Heck des Sat­tel­auf­lie­gers geschleu­dert. Der Auto­fah­rer wur­de in sei­nem zer­stör­ten Wagen ein­ge­klemmt und muss­te von der Feu­er­wehr befreit wer­den. Vor Ort waren die Kolen­fel­der und Wunstor­fer Feu­er­wehr. Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te den Schwer­ver­letz­ten in eine Kli­nik. Der auf­fah­ren­de Trans­por­ter-Fah­rer wur­de leicht ver­letzt.

Der Cad­dy des 38-Jäh­ri­gen muss­te auf­wän­dig mit hydrau­li­schem Werk­zeug auf­ge­schnit­ten wer­den | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Wäh­rend der Ret­tungs- und Ber­gungs­maß­nah­men muss­te die A 2 in Rich­tung Han­no­ver bis etwa 17.30 Uhr voll gesperrt wer­den, spä­ter wur­de der Ver­kehr ein­spu­rig an der Unglücks­stel­le vor­bei­ge­führt. Es kam zu erheb­li­chen Behin­de­run­gen. Schwie­rig­kei­ten gab es für die Ein­satz­kräf­te, die Unfall­stel­le zu errei­chen, da kei­ne kor­rek­te Ret­tungs­gas­se gebil­det wur­de. Die Ver­kehrs­teil­neh­mer auf der Gegen­fahr­bahn beka­men erst gar nicht die Gele­gen­heit, die Ret­tungs­maß­nah­men zu ver­fol­gen: die Wunstor­fer Feu­er­wehr schütz­te das Unfall­op­fer und ver­deck­te die Sicht mit ihrer „Gaf­fer­pla­ne”.

Nach Schät­zun­gen der Poli­zei ist ein Gesamt­scha­den in Höhe von 30.000 Euro ent­stan­den.

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3 Kommentare
  1. Jonas Maximilian Hcirlu
    Jonas Maximilian Hcirlu meint

    Lucas Hcir­lu

  2. […] Nenn­dorf (red). Einen Tag nach dem schwe­ren Unfall auf der A 2 zwi­schen Kolen­feld und Luthe war aus Rich­tung Süden schon wie­der kein Durch­kom­men nach Wunstorf. Wegen eines erneu­ten […]

  3. Gastleser meint

    Wann wer­den Ret­tungs­fahr­zeu­ge end­lich mit vor­de­ren Schnee­schil­dern (als Ramm­bö­cke) aus­ge­rüs­tet?

    Dass wür­de eine ordent­li­che Ret­tungs­gas­se gewähr­leis­ten!

    Und man könn­te sich den büro­kra­ti­schen Auf­wand der Bestra­fung die­ser unbe­lehr­ba­ren Fahr­zeug­füh­rern spa­ren…

    Lei­der erzie­hen im Stra­ßen­ver­kehr nur drei Maß­nah­men nach­hal­tig: ein­kom­mens­ab­hän­gi­ge Stra­fen, län­ge­re Fahr­ver­bo­te und der öffent­li­che Gesichts­ver­lust!

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