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Grüne: Reaktivierung der Steinhuder Bahnstrecke ist realistisches Ziel

01.09.2021 • Redaktion • Aufrufe: 929

Die Grünen sehen die Reaktivierung der Meerbahnstrecke nach Steinhude als realistisch an. Eine Machbarkeitsstudie soll den Auftakt bilden. Landtagsabgeordneter Detlev Schulz-Hendel informierte sich dazu beim Verein Steinhuder Meer-Bahn e. V.

01.09.2021
Redaktion
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Grüne im Freilichtmuseum
Die Grünen bei den Eisenbahnern | Foto: privat

Steinhude (red). Unter grüner Regierungsbeteiligung in den Jahren 2013 bis 2017 ist es in Niedersachsen maßgeblich gelungen, den Reaktivierungsprozess von stillgelegten Bahnstrecken für den Personennahverkehr auf den Weg zu bringen. Erfolgreich war man bisher bei zwei Bahnstrecken. Auf der Liste steht auch die Strecke Wunstorf–Bokeloh–Steinhude.

Speziell vom Verein Steinhuder Meer-Bahn gab es große Anstrengungen, die Pläne zu realisieren, und auch die Grünen haben sich seit Jahren dafür eingesetzt. Der verkehrspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Detlev Schulz-Hendel, hat jetzt Steinhude besucht und mit den Vorsitzenden des Vereins, Nils Hoffmann und Harald Brand, sowie Bürgermeisterkandidat Frank Kettner-Nikolaus und weiteren grünen Vertretern diskutiert und erörtert, wie weiter mit den Plänen umgegangen werden soll.

Alternative zur Straße

Steinhude erstickt an Sommerwochenenden im Autoverkehr und die geplante Bahnstrecke käme neben den Zielen des Umwelt- und Klimaschutzes auch dem Tourismus zugute. Für die Kosten in Höhe von geschätzt ca. 6 Millionen Euro können Fördergelder eingeworben werden. Die Pläne des Vereins sehen Haltestellen an der IGS, bei Marktkauf, am Freibad Bokeloh und in Steinhude vor den Großparkplätzen vor. Ab Bokeloh müsste eine Strecke durch die Feldmark mit einer Brücke über die B441 gebaut werden. Über eine eventuelle Anbindung an Hagenburg wäre noch gesondert zu reden und wird seitens des Vereins und auch der Wunstorfer und Hagenburger Grünen befürwortet.

„Die aktuellen Förderbedingungen sprechen dafür, dass die Vision einer Reaktivierung der Steinhuder Meer-Bahn nicht unrealistisch ist. Das Projekt kann uns helfen, Steinhude vom Autoverkehr zu entlasten“, sagt Kettner-Nikolaus. Alle Beteiligten waren sich einig, dass als Nächstes eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden sollte. Diese könne größtenteils ebenfalls mit Fördermitteln finanziert werden.

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