
Wunstorf (red). Der Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD in Wunstorf waren Gäste aus Vereinen, Initiativen, der Stadtgesellschaft sowie aus der SPD selbst gefolgt.
Insgesamt kamen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Unter ihnen waren die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens, die SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Eva Bender, sowie Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch, der unmittelbar vor dem Empfang als Bürgermeisterkandidat bestätigt wurde.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens würden ohne freiwilliges Engagement nicht funktionieren, betonte Innenministerin Daniela Behrens in ihrer Rede. Das gelte für den Sport ebenso wie für soziale Initiativen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen.
Sie verwies dabei auch auf eine neue Mikroförderung des Landes Niedersachsen, mit der kleinere Projekte von Vereinen und Initiativen unkompliziert unterstützt werden können. Die bereitgestellte Fördersumme von einer Million Euro sei bereits innerhalb von zwei Tagen vollständig beantragt worden.
Im Anschluss diskutierten Bender und Piellusch in einer Talkrunde über zentrale Zukunftsthemen für Region und Stadt. Dabei ging es unter anderem um Mobilität, die Beteiligung junger Menschen und die Schaffung von Wohnraum.
Der Bürgermeister verwies darauf, dass in Wunstorf seit 2021 Baugenehmigungen für mehr als 950 Wohneinheiten erteilt worden seien. Gleichzeitig würden weitere Baugebiete vorbereitet, etwa im Süden Wunstorfs sowie in den Ortsteilen. Ziel sei es, künftig vor allem bedarfsgerechte Wohnangebote zu schaffen, etwa kleinere, zentrumsnahe Wohnungen für beispielsweise ältere Menschen.
Der Empfang bot anschließend Gelegenheit zum Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Initiativen, Ehrenamt und Politik. Die SPD dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement, das wesentlich zum Zusammenhalt der Stadtgesellschaft beiträgt.
Anstatt durch Naturzerstörung neuen Wohnraum schaffen zu können, sollte mal gefragt werden, warum vorhandener Wohnraum nicht sinnvollerer Nutzung unterliegen sollte wie beispielsweise Häuser neuerer Bauart leerstehen, alte Häuser abgerissen werden dürfen, obwohl gute Substanz und vor allem sich dieses Slogans nicht als Wahlkampfmodus einzuverleiben nach all den Jahren der Abrissbirne.