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Alarmstufe Tiefrot: Gewitterfront zieht über die Region

14.07.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Ein Unwetter hat in der Nacht zu Dienstag für umgestürzte Bäume und überflutete Straßen in der Region gesorgt. Während Wunstorf verschont blieb, traf es Hannover stark. In Neustadt rückte die Feuerwehr über 20-mal aus.

14.07.2026
Redaktion
2 Min.
Im Einsatz | Foto: Feuerwehr Neustadt

Neustadt a. Rbge./Wunstorf (red). Es gewitterte auch in Wunstorf ordentlich in der vergangenen Nacht, Blitz und Donner erfüllten seit dem späten Montagabend den Himmel über der Stadt. Tiefdunkle Wolken waren ab 21 Uhr über der Stadt ausgezogen.

Doch der Blick auf die amtliche Warnkarte zeigte: Der Bereich Wunstorf blieb dennoch „grün“, es gab keine offizielle Unwetterwarnung. Anders beispielsweise direkt im angrenzenden Neustadt: Hier galt in großen Teilen direkt Alarmstufe Rot.

Heftig traf es später in der Nacht dann vor allem Hannover und weite Teile der Region, während Neustadt glimpflich davonkam. Doch die örtlichen Feuerwehren merkten es in der vergangenen Nacht dennoch deutlich: Die Neustädter Einsatzkräfte arbeiten mehr als 20 Einsatzstellen ab, wie die Stadtfeuerwehr Neustadt am Dienstagmorgen mitteilte. Starkregen und Sturmböen sorgten ebenso im Neustädter Land für zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren.

Der erste Alarm erreichte die Ortsfeuerwehr Nöpke gegen 21.15 Uhr. Auf der Kreisstraße 301 zwischen Nöpke und Wenden war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und blockierte diese vollständig. Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis und konnten die Straße anschließend wieder freigeben.

Weitere Kräfte werden nach Helstorf geschickt

Bereits um 21.30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Helstorf in den Moltkeweg alarmiert. Dort war infolge des Starkregens Wasser in ein Wohnhaus und den Keller eingedrungen. Nur fünf Minuten später folgte der nächste Einsatz: Im Ortsteil Scharnhorst stand der Keller eines Mehrfamilienhauses unter Wasser. Diese Einsatzstelle wurde von der Ortsfeuerwehr Basse abgearbeitet. Parallel gingen bei der Regionsleitstelle weitere Notrufe aus dem Bereich Helstorf ein. Aufgrund des steigenden Einsatzaufkommens wurde die Ortsfeuerwehr Mandelsloh/Welze zur Unterstützung nachalarmiert.

Regionsalarm

Da das Einsatzaufkommen in der gesamten Region Hannover kontinuierlich anstieg, wurde gegen 22 Uhr die Einsatzleitung Ort (ELO) alarmiert. Sie koordinierte die Einsätze im Neustädter Land und sorgte für eine geordnete Abarbeitung der zahlreichen Einsatzstellen.

Wasser steht in einem Keller | Foto: Feuerwehr Neustadt

Im weiteren Verlauf des Abends wurden zusätzlich die Ortsfeuerwehren Vesbeck, Büren und Wulfelade zur Unterstützung alarmiert. Da sich viele Einsatzkräfte bereits im Einsatz befanden, meldeten Anwohner weitere Schadensstellen direkt an die vor Ort eingesetzten Feuerwehrkräfte, die diese unmittelbar in die Einsatzplanung aufnahmen.

Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Mehr als 20 Einsatzstellen mussten im Verlauf des Abends abgearbeitet werden. Das Einsatzspektrum reichte von vollgelaufenen Kellern über überflutete Straßen bis hin zu umgestürzten Bäumen. Gegen 0.45 Uhr waren der Regionsleitstelle keine weiteren Einsatzstellen im Neustädter Land gemeldet, sodass die Einsatzleitung den Einsatz beenden konnte. Die weitere Koordinierung der noch laufenden Einsätze übernahm anschließend der Bereichs-Einsatzleitwagen als Schnittstelle zu den jeweiligen Einsatzleitern vor Ort.

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