
Wunstorf (red). Am zurückliegenden Freitag, den 14. Februar, drängten sich zum Schulschluss gegen 13.20 Uhr wie üblich zahlreiche Schüler an den Haltestellen an der Barnestraße am Barneschulzentrum.
Als sich einer der Linienbusse, die die Haltestellen im Schülerverkehr ansteuern, der Haltebucht näherte, befanden sich dort zu diesem Zeitpunkt rund 30 Schülerinnen und Schüler der Otto-Hahn-Schule, die auf diesen Bus warteten. Sie drängten in Richtung des anfahrenden Busses. Dabei wurde einer der Schüler von seinen Mitschülern so sehr nach vorn gedrückt, dass ihn der Bus erfasste: Der Schulbus rollte dem 11-Jährigen über den Fuß.
Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei Wunstorf war der Schulbus nicht mit überhöhter Geschwindigkeit, sondern sehr langsam in den Haltestellenbereich gefahren. Vor allem weil die Wartesituation dort bekanntermaßen sehr quirlig ausfällt, fahren Busse dort ohnehin sehr behutsam in diesem Bereich. Zusätzlich sind die Busse dort mit eingeschaltetem Warnblinklicht unterwegs, um eine unübersichtliche Haltestelle beziehungsweise eine grundsätzlich gefährlichere Zustiegssituation zu signalisieren. Vorbeifließender Verkehr hat deshalb ebenso Rücksicht zu nehmen und wird auf Schritttempo herabgebremst.
Der Fuß des Otto-Hahn-Schülers war unter den hinteren Reifen des Busses geraten und überrollt worden.
Der Busfahrer löste nach dem Unfall sofort einen Notruf aus, so dass Polizei und Rettungsdienst kurz darauf an der Unfallstelle eintrafen. Der Schüler war von dem Überrollen leicht verletzt worden und wurde zu weiteren Untersuchungen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der 11-Jährige sei noch während der Einfahrt des Busses von den hinter ihm drängelnden Schülern in Richtung des Busses geschoben worden, wurde der Polizei berichtet. Die Polizei Wunstorf bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und weitere Hinweise geben können, sich unter Telefon (05031) 9694-0 beim Kommissariat zu melden.
Die Welt verroht. Das ist nicht nur bei Wutbürgern zu sehen. Mangelnde Akzeptanz, Aggressionen, aus den alltäglichen, aus Unmut über Missstände resultierenden, Ausbrüchen von Gewalt erwächst Widerstand oder Resignation. Zukunftsängste, Gefahr der Ueberförderung und Mobbing sind für Kinder schon längst kein Fremdwort mehr.
Die Ueberförderung der Heranwachsenden wird nicht geschmälert durch Dauerbetreuung durch Fremde, Ganztagskitas oder -schulen. Fast noch Säugling, schon in die Fremdbetreuung, Siebenjährige in Ganztagsschulen, weil es nicht anders geht, denn zu Hause ist keiner der Verantwortlichen, Arbeit, Konkurrenzdenken und finanziell nicht der Zwang des Nichtreichen der Einnahme – nicht alle Kids sind mit Goldlöffeln aufwachsend …!
Gewiss rechtfertigen Zu- und Umstände dieses Tun und Handeln der Gewalt nicht. Aber es gilt zu erforschen (uns es sich dann ehrlich zu gestehen), warum die Verrohung immer größere Formen anzunehmen scheint.
Dieses grob rücksichtslose Verhalten- nicht
asschließlich an dieser Haltestelle- muste ich leider schon oft bemerken:
Vorzugsweise an der Bushaltestelle „Alter Stadtbahnhof“ wurde ich bereits mehrfach beim Aussteigen mit meinem „Brnz“ massiv von gücksichtslose Schulädechen/Jungs
behindert.
Vor einigen Wochen nahm das
richtg unangenehme Formen an= mitsamt meines ‚Gefährts‘ im Ausstieg des Busses „aufs Mett gepackt“!
Früher war mit Sicherheit NICHT alles besser!
Doch so etwas wäre in meinen lange zurückliegenden jungen Jahren eher nicht
passiert…