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„Antreten“ fürs Klima: Es wird weiter stadtgeradelt

09.06.2024 • Daniel Schneider • Aufrufe: 944

Die letzte Woche Stadtradeln ist angebrochen: Noch bis kommenden Samstag kann in Wunstorf gemeinsam für gutes Klima gestrampelt werden.

09.06.2024
Daniel Schneider
Aufrufe: 944
Franziska Dröge, Lukas Bodnar und Bürgermeister Carsten Piellusch (re.) werben fürs Stadtradeln | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (ds). Sind im Moment mehr Radfahrerinnen und Radfahrer in Wunstorf unterwegs als sonst? Gefühlt scheint das zu stimmen, und der Grund könnte das Stadtradeln sein: Seit zwei Wochen wird nun schon stadtgeradelt: Am Sonntag, den 26. Mai startete der Wettbewerb auch in Wunstorf. Die Auestadt ist wie immer dabei – zum Beginn hatten sich über 350 Radfahrerinnen und Radfahrer zur Teilnahme gemeldet, rund 50 Teams waren aufgestellt, auf die sich die Teilnehmer verteilten. Inzwischen sind es schon fast 500 Teilnehmer in über 60 Teams. Erfahrungsgemäß werden es in den kommenden Tagen noch einmal mehr werden. Am 15. Juni endet das Stadtradeln in Wunstorf.

Stadt und Region hatten zu Beginn fleißig für den Wettbewerb getrommelt: Mit Kreide auf den Asphalt gesprühte Schriftzüge kündigten das Stadtradeln an, Flyer und Merchandising wurden verteilt. Am Bahnhof etwa bekamen die dort parkenden Fahrräder Flyer in die Fahrradkörbe gelegt oder unter den Gepäckträger geklemmt.

Von „SeeRadlern“ bis „Krabbensalat“

Die Teams sind vielfältig wie immer: Die „Luther SeeRadler“ sind dabei, Feuerwehr und Polizei treten an, Hölty und IGS, viele Firmen, Vereine, Parteien, Kollegen oder Cliquen haben sich zum gemeinsamen Radeln gruppiert. Für alle, die nicht unter einer bestimmten Flagge radeln wollen, gibt es das „Offene Team“. In diesem fährt auch die Verwalterin der Aktion in Wunstorf, Klimaschutzmanagerin Franziska Dröge. Der Auepost verriet Dröge, dass sie selbst zwei Fahrräder besitze: Neben einem klassischen auch ein E-Bike. Bürgermeister Carsten Piellusch radelt ebenso mit, traditionell aber im Team „SPD und Freunde“.

„Male Model“ Daniel Mombers (Mitte), wie ihn der Bürgermeister neckte, war gemeinsam mit Lukas Bodnar im Auftrag der Region unterwegs und präsentierte direkt die aktuellen T-Shirts zum Stadtradeln
Ausgerechnet zum Pressetermin streikt die Sprühdose …
… doch mit der Ersatzdose klappt es dann.

Kilometerzählen

Es geht darum, dass die Menschen in der Region Hannover in gut drei Wochen möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Sowohl die einzelnen Städte der Region als auch die Teams der jeweiligen Kommunen treten dabei untereinander in einen Wettbewerb um die meisten per Rad zurückgelegten Kilometer. Protokollieren lässt sich das eigene Fahrverhalten über die Stadtradeln-App oder -Webseite.

Die Schuhe des Bürgermeisters haben’s überlebt
Viele Fahrradfahrer hatten zuletzt Werbung wie diese im Fahrradkorb

Besondere Termine wie Sternfahrten begleiten den Aktionszeitraum. In Wunstorf gab es keine gesonderte Auftaktveranstaltung – es wurde einfach individuell losgefahren. In Hannover wurde das Stadtadeln dagegen unter dem Motto „Maschsee autofrei“ mit einem großen Event gestartet.

Kommt ins Team Auepost! Die Auepost macht natürlich auch mit beim Stadtradeln: Wir radeln unter dem Teamnamen "Auepost mit Krabbensalat". Alle Auepost-Fans sind eingeladen, sich unserem Team anzuschließen: Hier geht es zur Anmeldung fürs Auepost-Team. Unser Teamname ist dabei kein Hinweis auf möglicherweise bevorzuge Routen rund ums Steinhuder Meer, sondern enthält eine verschlüsselte Botschaft. Ordnet man die Buchstaben neu an, kann man daraus die Aussage "Biker plus Atemnot" bilden. Denn wir haben uns vorgenommen, kräftig in die Pedalen zu treten.  

Für das Auepost-Team ließen sich sogar mehrere Prominente gewinnen: Marc Domke aus Steinhude fuhr bereits bedeutende Radrennen, und auch Marcel Birth wollte diesmal für die Auepost in die Pedale treten – schoss sich aber bei einem Arbeitsunfall einen Nagel in den Fuß und fällt damit für diese Stadtradelsaison aus. Die Redaktion wünscht an dieser Stelle gute Besserung und baldige Genesung – aber lässt im kommenden Jahr natürlich keine „Ausreden“ mehr gelten.

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