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Wunstorf (red). In der Wunstorfer Fußgängerzone stehen nun vier Bäume weniger. In der Nordstraße wurden die Bäume am unteren Ende des Fußgängerzonenbereichs entfernt.
Die Abholzung, die vom städtischen Baubetriebshof durchgeführt wurde, steht in direktem Zusammenhang mit den beginnenden Arbeiten am Häuserensemble an der Ecke Speckenstraße, das nun zurückgebaut wird. Die drei Häuser am Ende der nördlichen Fußgängerzone werden unter Beibehaltung einer Fachwerkfassade völlig neu errichtet.
Die Abholzung wurde direkt auch zum Thema beim Infoabend der Werbegemeinschaft am selben Abend. Die Entfernung wurde unter anderem auch als weiterer Beleg dafür angeführt, dass die Baustellenkommunikation in der Stadt nicht funktioniere.
Die Frage ging an den Bürgermeister, weshalb es die Stadt erlaube, dass dort nun die Bäume gefällt wurden. Anja Coldewey etwa vom gegenüberliegenden Geschäft „Coldewerk“ äußerte sich während der Veranstaltung kritisch über das Geschehen. Es sei nicht entsprechend über die Maßnahme informiert worden. Auch Volker Napp (Die Linke) ergriff das Wort und kritisierte die Ausrichtung des Bauprojekts generell – inklusive des Fällens der Bäume, das nun auch hier eine „Bratpfanne“ entstehen lasse.
In der Nordstraße wurden die Ladenbetreiber und Unternehmer davon teilweise überrascht: Manche hatten zuvor bereits davon gehört, andere waren nicht informiert. Die Bäume standen in einer Reihe vor den Gebäuden und hatten bislang im Bereich zwischen Speckenstraße und Synagogengasse Schatten gespendet. Neben den Bäumen wurden auch die Fahrradständer und ein Unterstand entfernt.
Stadtbauamtsleiter Alexander Wollny, der ebenfalls die Veranstaltung besuchte, erläuterte daraufhin direkt, weshalb Mitarbeiter die Bäume morgens entfernt hatten. Es hinge mit der für weitreichende Baumaßnahmen ungünstigen baulichen Lage des Häuserensembles zusammen.
Eine Alternative zur Baumfällung hätte es nicht gegeben, die Bauarbeiten erforderten den entsprechenden Zugang zum Areal, der anders nicht möglich sei.
Die Bäume seien auch nicht dauerhaft entfernt worden, so Wollny. Nach Fertigstellung der Neubauten würde die dortige Bepflanzung mit den Bäumen in der Fußgängerzone wiederhergestellt werden.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass gesunde Bäume gehen mussten, diesmal wegen Bauzäunen, im Schnellverfahren durchgezogen, dass die Bevölkerung nicht reagieren konnte, wie immer.
Auch ein Beitrag dafür, dass die neuen Arbeitskreise wohl kaum einer Zweckentfremdung plangewollter Projekte Herr werden können.
Wegen einer Bauabsperrung einfach ein paar schöne gesunde Bäume fällen, und das im Hinblick auf die großartigen Pläne in Sachen Stadtverschönerung? Auch hinsichtlich Klimaschutz und Beschattung?
Leute, wacht endlich auf!
Dafür wächst bestimmt in der nächsten Gärtnerei gerade der junge Baum der da wieder für grün sorgt und dafür braucht keiner aufwachen ! Bäume sind keine Lebewesen es ist nur wichtig das die Anzahl der Bäume auf der Welt gleich bleibt !
Bäume sind keine Lebewesen? Was sollen die denn sonst sein? Junge, Junge, da hat einer in Biologie nur Kreide geholt.
Ein Baum ist nicht ersetzbar.
Die „Neu“Gestaltung der Barne ist dafür ein Beispiel. Die Bratpfanne in Steinhude ebenso.
Ein Jungbaum braucht viele Jahre, um als Schattenspender zu fungieren, jede Menge an Wasser, um zu existieren in diesen oftmals leider sehr heißen Breitengraden.
Es gibt viele Städte, die klimafördernde Maßnahmen nicht nur in Sachen Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektrofahrradmobilität sehen und sehr wohl auch Baumschutz betreiben. Und über ihre Bürger, die selbst zur Gießkanne greifen, lacht sicherlich keiner.
Das scheint in Wunstorf nicht der Fall zu sein, wie auch die neusten Informationen zeigen.
Von subventionierbaren Massnahmen zur Sicherung einer klimafreundlichen Stadt wie Erhalt der „Grünen Lunge“, Begrünung von Hausfassaden und Dächern, Verzicht auf Flächenversiegelung, Beschattung durch Pflanzen und nicht durch Sonnensegel, sind dienlich der Lebensqualität von Mensch und Tier, wo aber hier?
Weltweit gesehen, trägt der Raubbau an der Natur einen großen Betrag an klimatischen Veränderungen. Aber in vielen Köpfen scheint das nicht angekommen zu sein. Hier wie da. Leider.
Ein Baum ist umpflanzbar und deshalb ersetzbar und man kann sie mehrfach selbst vermehren also ganz logisch oder . Wenn die Stadt einen ca 8 m hohen Baum bei einer Baumschule bestellt dann steht er da fix und fertig verstehe diese Bio Logik einfach nicht
Dann bin ich mal gespannt,was mit dem großen Baum vor der Stadtsparkasse passiert. Ich fürchte, eines Tages ist er weg …keiner wusste es, keiner will es gewesen sein.
Liebe Kommentaristin Erna, die Erfahrung zeigt, dass man, wenn möglich, vorab Befürchtungen bei Stellen wie NABU, BUND, der Region Hannover Fachbereich Umwelt und anderen Institutionen mitteilt.
Leider beweisen viele dieser Aktionen den Willen zum Alleingang, ohne den Bürger zu informieren. So kann er nur noch tatenlos dastehen.
Deshalb Augen auf.
Bäume sind nicht ersetzbar, weil sie gleichwohl das Recht auf Leben haben, wie jedes andere Lebewesen, denn das ist er. Oder sind alle Lebewesen einfach so austausch- und ersetzbar durch andere?
Ein Baum ist kein Lebewesen oder sprechen sie mit Bäumen wie gesagt es werden neue Bäume gezüchtet und gepflanzt also ist doch alles gut
Wenn ein Baum kein Lebewesen sein soll, was ist er dann? Eine Figur aus Plastik?
Und wie können Bäume wachsen, wenn sie keine Lebewesen sind?
Ein Baum lebt nicht .
Verstehe die Aufregung nicht. Wenn die Bäume für die Baumaßnahmen wegmüssen, dann müssen Sie eben weg.
Man stelle sich das Geschrei vor, wenn die Bäume während der Bauarbeiten Schaden genommen hätten.
Wenn denn neue Bäume als Ersatz dann wieder dahinkommen, ist doch alles in Ordnung.
Und nur weil Anlieger und Bürger nicht informiert wurden?
Ich finde, die Menschen sind zu sehr von Paketdiensten verwöhnt, welche alle 20 Minuten eine Mail schicken, wo sich die gewünschte Sendung grade befindet.
Viele beschweren sich über die steigenden Personalkosten in der Verwaltung. Aber die „Info“ an diesen oder jenen Interessentenkreis zu formulieren und zu verschicken ist Arbeit, die dem Steuerzahler Geld kostet.
Wenn die Stadtverwaltung nun 75€ spart, weil eine verhältnismäßig unbedeutende Info nicht gesendet wird, ist das erst der Anfang. Die Verwaltungsfachkraft darf sich dann anschließend mit dem Shistorm auseinandersetzen und verbrennt weitere Steuergelder. Wegen der einen oder anderen Beledigung innerhalb dieses Sturms werden Kollegen, Vorgesetzte und ggf. die Ordnungsmacht involviert. Und die können Ihren eigentlichen Aufgaben dann nicht erledigen. Kann man sich alles sparen, und vier Bäume einfach ummachen.
Ihrem Kommentar zu Folge scheint es Interesse der Verwaltungsfachangestellten hinsichtlich Bürgerbelangen zu geben. Das ist doch eigentlich etwas Positives.
Die Inkenntnissetzung und Beachtung der „Infos“ verschlingt weitaus weniger Steuergelder als unsinnige Projektmaßnahmen. Daher, denke ich, ist vielfach diese Art der „Kommunikation“ die einzige Möglichkeit, gehört zu werden.und wichtig dazu.
Vom Bürger eine Resilienz zu erwarten hinsichtlich eben der Projekte, die Kopfschütteln hervorrufen und viele, viele Steuergelder unter der Prämisse der oft zitierten „Subventionen des Staates“ einfordern, ist doch ziemlich daneben, oder?
Die Stadt zeigt hiet wieder einmal wie unfähig sie ist.
Vor allem wird immer wieder mit zweierlei Maß gearbeitet.
Als Gartenbesitzer darf man keinen Baum um diese Zeit fällen. Da wird einem sogar Strafe angedroht. Dann machen sie das selber und begründen es auch noch mit unsinnigen Baumaßnahmen.
Selbstanzeige wäre hier von den Verantwortlichen mal sinnvoll.