
Bokeloh (as). Die Sporthalle Bokeloh bleibt voraussichtlich bis zu den Herbstferien gesperrt: Die Reparaturen der Unterdecke haben sich als aufwändiger herausgestellt als erwartet. Das hat die Stadtverwaltung am Montagvormittag auf Nachfrage mitgeteilt.
Die Unterdecke habe sich „sichtbar“ nach unten verformt. Eine Prüfung habe ergeben, dass zwei Traghölzer der Unterdecke gebrochen seien, die wiederum an einer älteren zweiten Unterdecke befestigt seien. Eine statische Untersuchung habe außerdem gezeigt, dass die bisherige Konstruktion nicht geeignet sei, die Unterdecke zuverlässig zu tragen. Die Halle bleibt gesperrt, weil weiterhin Einsturzgefahr bestehe, erklärt die Stadt.
Im zurückliegenden Februar war die Halle vorsorglich geschlossen worden. Von Einsturzgefahr war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Rede.
Reparaturen seien wegen der aktuellen Ausführung der Tragkonstruktion nicht möglich. Um die Halle wieder nutzbar zu machen, muss die vorhandene Decke einschließlich der alten Akustikdecke und der Tragkonstruktion demontiert werden.
Im Anschluss ist die Montage einer neuen Unterdecke einschließlich Tragkonstruktion vorgesehen. Ein provisorischer Betrieb der Sporthalle nach Ausbau der Unterdecke ist wegen der dann fehlenden Beheizung und Beleuchtung ebenfalls nicht möglich. Also soll die neue Decke direkt im Anschluss eingebaut werden. Erst nach dem Abschluss dieses Umbau könne das Gebäude wieder freigegeben werden.
Und das nur, wenn nicht bei der Demontage noch eine Wand einstürzt oder für nicht tragfähig erachtet wird.
Warten wir mal ab, ob wir die sehr oft präsentierte Salami-Taktik in Ausprägung von „unerwarteten Verzögerungen“ präsentiert bekommen.
Mit Fertigstellung im Jahre 2030 bei sehr vielen europaweiten Projekten ist schon sehr auffällig!
China, bekannt für rasche Hallen- und Stadionbauten, oft durch modulare Bauweise (vorfabrizierte Elemente, modulare Stahlträger, Sandwichplatten).
Dacherneuerung: 1–2 Monate, extrem kompakte Bauplanung möglich.
Neubau vergleichbare Halle: 4–6 Monate für Rohbau, weitere 1–2 Monate für Innenausbau.
Aber wir müssen für 40 Millionen Euro ein 8-Becken-Elements hinstellen und für weitere zig Millionen die „schönste Innenstadt der Region“ komplett neu gestalten und damit die Mehrheit der Händler pleite gehen lassen. Wir schaffen das!
Ich rate mal, wann diese Halle wieder verfügbar sein wird: 2030, wie so viele „Projekte“