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Diesmal wirklich: Marcels Fahrradgarage 2.0 kommt

18.06.2024 • Daniel Schneider • Aufrufe: 2795

Bereits in wenigen Wochen soll der ehrenamtliche Fahrradreparatur-Service von Marcel Birth in Wunstorf wieder starten. Eine neue „Fahrradgarage“ wurde gefunden und wird derzeit hergerichtet. Sie steht in der Küsterstraße nahe der Fußgängerzone.

18.06.2024
Daniel Schneider
Aufrufe: 2795
Marcel Birth richtet sich in einer neuen Fahrradgarage ein. Den Werkstattwagen gab’s dazu frisch geschenkt | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (ds). Er ist wieder da – beziehungsweise er hat seine Fahrradgarage an einen neuen Ort verlegt: Marcel „Fahrradengel“ Birth startet im Spätsommer an einem neuen Standort neu durch. Bislang hatte der ehrenamtlich tätige Fahrradschrauber seine Dienste in der Speckenstraße angeboten: Im Jahr 2020 hatte er dort einen Reparaturservice gegründet – für kleinere Probleme an Fahrrädern von jüngeren und älteren Mitbürgern.

Doch die Garage kann aus persönlichen Gründen nun nicht weitergenutzt werden, und Marcel Birth hatte im vergangenen März öffentlich um Hilfe gebeten. Ein bereits geplanter Umzug in die Kolenfelder Straße hatte sich zuvor zerschlagen.

Aber der Aufruf hatte Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit bekam Birth viele Reaktionen und erste Angebote. Auch Births Wohnungsvermieter in der Küsterstraße las davon in der Auepost – und ermöglichte Birth daraufhin eine Garagennutzung. Nicht nur das: er ließ auch extra einen neuen Stromanschluss legen – das war eine der wichtigsten Voraussetzungen, um mit der Fahrradwerkstatt umziehen zu können.

Neue „Garage“ wird größer

Damit kann Birth nun quasi direkt vor seiner Haustür weiterwerkeln – und bleibt gleichzeitig auch zentral in der Wunstorfer Innenstadt erreichbar. Mit der neuen Garage vergrößert sich Birth sogar etwas: die neue Location hat etwas mehr Fläche als die bisherige.

Guido Bernhardt (li.) mit Marcel Birth in der neuen Fahrradgarage | Foto: Daniel Schneider

Für die künftige Arbeit in der Fahrradgarage und ergänzende Aktionen rund ums Fahrradfahren greift Birth weiterhin auf sein Sponsoren-Netzwerk zurück – und auch neue Sponsoren sind dazugekommen. Denn nun muss erst einmal die Garage neu eingerichtet und zur „Fahrradgarage 2.0“ umgebaut werden. Ebenfalls auf Birth aufmerksam geworden war etwa Guido Bernhardt. Der Raumausstatter aus Wölpinghausen spendete Birth neues Werkzeug – und vermittelte einen weiteren Sponsor: Die Leeseringer Autowerkstatt in Nienburg schenkte Marcel Birth einen Werkstattwagen – mit dem nun klassisches „Schrauberflair“ in die neue Garage einzieht. Das hatte sich Birth gewünscht.

Nun wird Marcel Birth aber zunächst nicht zum Schraubenschlüssel, sondern erst einmal zum Pinsel greifen: Die Garage muss noch optisch auf Vordermann gebracht werden, bevor sie wieder wie eine richtige kleine Fahrradwerkstatt aussehen wird. Für die Renovierung nimmt sich der 38-Jährige noch etwas Zeit – spätestens Anfang August 2024 soll die Fahrradgarage dann jedoch wieder ihre Dienste anbieten.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Ist Herr birth selbstständig oder ein arbeitsloser mit dem Zwang was gutes zu tun ? Wer haftet für seine Arbeit gibt es eine betriebshaftpflicht ?

    • Detlev Ulrich Aders sagt:

      Lieber Basti G.: Ihren Kommentar finde ich schäbig. Diesen kann man nur mit einem erschütterten Kopfschütteln beantworten. Wir sollten alle froh sein, dass es noch wohltätig und ehrenamtlich tätige Menschen gibt.

  • Basti g. sagt:

    Bekomme ich nach der reperatur eine Rechnung oder wie läuft das ? Würde gern mein Rad bringen aber bräuchte eine Rechnung

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