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Erneuter Wald- und Feldbrand nach Feuer an Mähdrescher

20.07.2022 • Redaktion • Aufrufe: 1983

Erneut geriet auf Neustädter Stadtgebiet ein Feld in Brand: Die Feuerwehr Wunstorf unterstützte mit der Kameradrohne, auch die Flughafenfeuerwehr des Fliegerhorstes rückte helfend aus.

20.07.2022
Redaktion
Aufrufe: 1983
Das Feuer suchte sich seinen Weg über die Landstraße hinweg | Foto: Feuerwehren Neustadt a. Rbge.

Neustadt a. Rbge. (red). Am Mittwochnachmittag um 13.20 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines brennenden Mähdreschers zwischen Niedernstöcken und Rodewald alarmiert. Aufgrund des starken Windes war das Feuer bereits über die Landesstraße in den angrenzenden Wald übergesprungen.

Vom Einsatzleiter wurden zusätzlich zu zahlreichen Ortswehren alle Tanklöschfahrzeuge aus dem Stadtgebiet Neustadt, ein Flugfeldlöschfahrzeug der Fliegerhorstfeuerwehr Wunstorf und die Feuerwehr Rodewald aus dem angrenzenden Landkreis Nienburg nachalarmiert, im Laufe des Einsatzes kam auch die Drohnengruppe der Wunstorfer Feuerwehr hinzu, ebenso weitere Ortsfeuerwehren aus Neustadt und Nienburg. Im Einsatz waren damit ca. 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienst.

Wassernachschub im Pendelverkehr

Das heiße Wetter machte eine frühzeitige Ablösung der eingesetzten Feuerwehrleute nötig. Da die Einsatzstelle außerhalb des Ortsgebiets lag, wurde mit den Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr von einem Hydranten eingerichtet und die Mulde des Wechselladers aus Neustadt als Wasserpuffer genutzt. Die Einsatzstelle wurde aufgrund der Größe und Lage in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt und das Feuer schließlich durch den Wassereinsatz unter Kontrolle gebracht.

Verbranntes Waldgebiet | Foto: Feuerwehren Neustadt a. Rbge.

Die Feuerwehr schätzt die Gesamtgröße der verbrannten Fläche auf ein bis anderthalb Hektar Feld und Wald; auch die Baumschule einer angrenzenden Gärtnerei wurde Opfer der Flammen.

Bereits am Montag war es in Mardorf zu einem Feld- und Waldbrand gekommen, nachdem ein Traktor in Brand geraten war.

Ausgebrannter Mähdrescher | Foto: Feuerwehr Wunstorf
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Kommentare


  • Birgit sagt:

    Es ist einfach nur traurig … .
    Umso mehr nervt es, dass es scheinbar noch immer Personen gibt, die nach Sonne krähen wie ein Hahn des Morgens den Weckruf ertönen lässt, obwohl die Natur dermaßen leidet
    Vielleicht sollte Jedermann der gebeutelten Natur- und Tierwelt in Wald und Flur ein wenig mehr Beobachtung schenken, bevor er nach „schönem Wetter“ schreit. Regen wäre angebrachter.
    Gut, dass durch die Wehren Schlimmeres verhindert werden konnte.

    • Lydia Bertani sagt:

      Ganz besonders wichtig sind hingegen die permanenten Klima-Apokalytiker, die gradezu manisch alles aufgreifen, was ihn ihre Welt passt.

      Ich empfehle dazu Rudi Carell mit „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“

      Diejenigen, die ein Problem mit der Sonne haben: Geht in den Keller und bleibt am besten immer dort.

      • Dieter Bückmann sagt:

        Die letzten 2 Sätze – nehme ich an – sind eine Empfehlung, oder?

        Ansonsten steht man – zumindest bei Individualisten – schnell im Verdacht, zu den Verbietern die hier reichlich vertreten sind, zu gehören.

  • Birgit sagt:

    Die Umwelt sollte wohl keinem egal sein.
    Selbst Kleinkinder lernen bereits in den KITAs, was es heißt,die Umwelt zu schützen.

    Aber wenn Erwachsene als schlechte Vorbilder funktionieren, ist – um eine abfällige Bemerkung zu vermeiden – hier wohl Beratung angebracht.

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