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Flügelbruch: Feuerwehr kümmert sich um verletzten Mäusebussard

04.10.2026 • Redaktion • 1 Min. • Kommentare: 0

Schnelle und gute Genesung wünscht die Feuerwehr in Bokeloh einem jungen Greifvogel, der am Morgen nahe der Bahnstrecke am Kaliberg gefunden wurde. Der Mäusebussard hatte offenbar bereits einiges durchmachen müssen.

04.10.2026
Redaktion
1 Min.
Der verletzte junge Greifvogel in der Transportbox der Feuerwehr | Foto: Feuerwehr Bokeloh

Bokeloh (red). Am heutigen Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Bokeloh zu einer Kleintierrettung alarmiert: Aufmerksame Bürger hatten einen verletzten Greifvogel im Bereich des Bahndamms an der Sigmundshaller Straße entdeckt. Bei dem Tier handelte es sich um einen jungen Mäusebussard, der einen offenen Flügelbruch aufwies.

Die Einsatzkräfte konnten den Greifvogel sicher einfangen und für die weitere Versorgung zur Wildtierstation Sachsenhagen bringen.

Bei der dortigen Erstuntersuchung stellte sich heraus, dass zuvor schon jemand versucht haben musste, sich um den verletzten Vogel zu kümmern: Der Flügel war bereits mit Silberspray behandelt worden – einer Methode zur Schnellversorgung von offenen Wunden bei Tieren. „Diese Behandlung ist bei einer solchen Verletzung jedoch nicht geeignet“, erklärt Jürgen Scholz von der Feuerwehr Bokeloh.

Wildtierstation ist letzte Rettung

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass verletzte Wildtiere nicht eigenständig behandelt werden sollten. Im Zweifel sollte immer ein Tierarzt, eine Wildtierstation oder die Feuerwehr kontaktiert werden. Diese können die Lage beurteilen, entsprechende Maßnahmen ergreifen und das Tier fachgerecht versorgen. Greifvögel mit Flügelbrüchen können oft gerettet werden, wenn die Verletzungen rechtzeitig professionell versorgt werden. Ohne menschliche Hilfe haben die Tiere keine Chance.

Flügelverletzungen bei Bussarden entstehen meist durch Kollisionen mit festen Barrieren oder Fahrzeugen: Glasfassaden, Fenster oder Lärmschutzwände werden von den Vögeln übersehen. Fahrzeuge und Züge werden zum Problem, wenn die Tiere in der Nähe von Straßen und Schienen auf Nahrungssuche sind. Auch Drahtzäune und Stromleitungen stellen eine Gefahr dar.

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