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Messerangriff nahe Stadtbahnhaltestelle in Garbsen

22.02.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Versuchte Tötung in Garbsen: Am Samstagabend (21. Februar) wurde ein 21-Jähriger von einem Messerangreifer lebensgefährlich verletzt. Passanten kamen dem Opfer zu Hilfe. Der Täter flüchtete in ein Lokal und wurde dort von weiteren Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf.

22.02.2026
Redaktion
2 Min.
Polizeifahrzeug Wunstorf
Polizeifahrzeug (Archiv)

Garbsen (red). In Garbsen ist am gestrigen Abend ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Ein 41 Jahre alter Mann griff ihn mit einem Messer an.

Der gewalttätigen Auseinandersetzung am Samstagabend war ein Streit vorausgegangen: In der Nähe der Endhaltestelle der Stadtbahn in Garbsen kam es dann zur Konfrontation, der 41-Jährige stach mit dem Messer auf den 21-Jährigen ein.

Zeugen konnten den Angreifer von dem 21-Jährigen trennen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Nach Prügelei wiedergetroffen

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover waren die beiden Männer gegen 21.10 Uhr an der Sandstraße in Höhe der Garbsener Stadtbahnendhaltestelle in Streit geraten. Die Haltestelle liegt gegenüber des Planetencenter, dort endet die Linie 4 der Üstra-Stadtbahn aus Hannover.

Die Männer kannten sich: Auslöser war vermutlich eine körperliche Auseinandersetzung, die im vorherigen Tagesverlauf geschehen war. Diese war bereits bei der Polizei aktenkundig.

Am Abend trafen die beiden Männer dann an einem Kiosk erneut aufeinander. Nach einem kurzen verbalen Disput zog der 41-Jährige ein Messer und griff den 21-Jährigen an.

Zeugen greifen ein

Ein Zeuge, der den Streit bemerkt hatte, eilte dem 21-Jährigen zu Hilfe und sorgte dafür, dass der Angreifer von ihm abließ. Der 41-Jährige flüchtete in ein nahegelegenes Lokal und wurde dort von weiteren Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam.

Lebensbedrohlich verletzt

Der 21-Jährige erlitt potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Dort befindet er sich mittlerweile in einem stabilen Zustand.

Die Staatsanwaltschaft Hannover stufte den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt ein und hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Update, 23.2.: Der Tatverdächtige ist weiterhin nicht auf freiem Fuß: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wurde durch das Amtsgericht Hannover Untersuchungshaft angeordnet.

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