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Mit 101 km/h innerorts durch Wunstorf

28.09.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 7

In drei Stunden Geschwindigkeitskontrolle in Wunstorf zog die Polizei am Samstag 14 zu schnelle Fahrer aus dem Verkehr – einer davon innerorts mit dreistelligem Ergebnis. Nur ganz knapp schrammte der Autofahrer an 2 Monaten Fahrverbot vorbei.

28.09.2025
Redaktion
2 Min.
Innerörtlicher Straßenverkehr in Wunstorf (Archiv)

Wunstorf (red). Nachdem zuletzt insbesondere die Motorradfahrer in Steinhude ins Visier genommen worden waren, hatten nun einmal wieder alle Verkehrsteilnehmer die Chance, in Wunstorf in eine Verkehrskontrolle zu geraten. Jedenfalls dann, wenn sie zu schnell unterwegs waren.

Am gestrigen Samstag kontrollierte die Wunstorfer Polizei die Geschwindigkeit im Straßenverkehr und hatte sich dazu mittags an der B442 positioniert.

Drei Stunden lang wurde der vorbeirollende Verkehr hinsichtlich der einzuhaltenden Höchstgeschwindigkeit überprüft – am Kontrollpunkt innerhalb der geschlossenen Ortschaft durfte ohne weitere Einschränkungen maximal 50 km/h gefahren werden.

Dem Großteil der Autofahrer gelang das auch, allerdings waren auch 14 Verkehrsteilnehmer darunter, die schneller unterwegs waren. Entsprechend viele Ordnungswidrigkeitsanzeigen wurden von den Beamten geschrieben.

Sechsmal über 70 km/h

Von den 14 Geschwindigkeitsverstößen fielen dabei 6 besonders gravierend aus: In diesen Fällen waren die Fahrer mit deutlich erhöhtem Tempo unterwegs gewesen, so dass es nicht bei einem Bußgeldbescheid bleiben wird: Diese sechs Verkehrsteilnehmer fuhren mit deutlich über 70 km/h. Sie müssen nun mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Dazu kommen mindestens 115 Euro Geldbuße und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister.

Mit 50 km/h zu viel an der Polizei vorbei

Ein Autofahrer schaffte es, das noch zu toppen. Der „traurige Spitzenreiter“, wie ihn die Polizei nennt, raste mit gemessenen 101 km/h an der Geschwindigkeitskontrolle vorbei – exakt 50 km/h zu schnell.

Das würde dann dem Bußgeldkatalog entsprechend bereits 2 Punkte in Flensburg bedeuten, 560 Euro Bußgeld – und 2 Monate Fahrverbot. Da jedoch noch eine Messtoleranz abgezogen wird, kommt der Fahrer noch knapp unter die relevante Schwelle und wird das Auto deshalb nur einen Monat stehen lassen müssen bei 400 Euro Geldbuße. Um die 2 Punkte in Flensburg kommt er jedoch nicht herum.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Auf der Hochstraße ist sowas mehrmals täglich zu beobachten . Am besten mal blitzen von Trinkgut und Edeka

  • - sagt:

    Ich glaube die 30 Zone in der Barnestraße würde mehr Sinn für eine Geschwindigkeitskontrolle machen.

  • B. sagt:

    Warum wird bei dieser Geschwindigkeit überhaupt noch einer Messtoleranz stattgegeben? Um den Raser zu belohnen? Oder Ausdruck der laschen Rechtsordnung und Justiz in diesem Land?

    • Basti g. sagt:

      Ja am besten keine Toleranz und öfters mal blitzen und auch diese Autos mit dem knall-auspuff aus’m Verkehr ziehen

  • Der Unbekannte sagt:

    Abzocke hoch drei, geht auf Weihnachten zu

    • - sagt:

      Ja, stimmt. Eine absolute Frechheit rasende Idioten zur Kasse zu bitten.

    • Jerry M. sagt:

      Die Straßenverkehrsordnung gilt immer, nicht nur, wenn „geblitzt“ wird.

      Das ewige Gejammer wegen Abzocke ist nicht zu ertragen. Wenn man sich ans Tempolimit hält, wird man auch nicht zur Kasse gebeten. Punkt.

      Über Ladendetektive beschweren sich ja auch nur Personen, die was klauen wollen. Alle ehrlichen sind dankbar, dass es sie gibt.

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