
Region (red). Do-it-yourself liegt im Trend – ebenso wie Fahrradfahren. In Wunstorf ist Letzteres für MTB- und BMX-Sportler seit vergangenem Monat besonders attraktiv: seitdem gibt es den Bikepark in Wunstorf. Dort wird mit reiner Muskelkraft gefahren und gesprungen.
Aber auch Motorunterstützung ist im Mountainbikebereich längst keine Seltenheit mehr, auch Sportler schätzen im Gelände die Unterstützung durch einen E-Motor. MTBs und Motorleistung, das muss sich nicht zwangsläufig ausschließen.
Doch was die Polizei am gestrigen Dienstag in Hannover erlebte, das hatten die Beamten dort dann doch nicht erwartet. Während einer Verkehrskontrolle im Bereich der Rathenaustraße, Ecke Luisenstraße in Mitte, die eigentlich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an Stoppschildern überprüfen sollte, traf die zur Kontrolle eingesetzte Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover auch auf einen Radfahrer, dessen Fahrrad nun genauer kontrolliert wurde.
Denn es war auf den ersten Blick zu sehen, dass es offenbar getunt war. Der 19 Jahre alte Fahrer hatte ein normales altes Mountainbike mit einfachem Fahrradrahmen zu einer Art Chopper umgebastelt. Das Fahrrad war nicht mit einem Akku in Tankoptik, sondern tatsächlich mit einem Verbrennungsmotor nachgerüstet worden.
Das wäre an sich noch kein gravierenderes Problem gewesen, auch wenn das Rad diverse technische Mängel aufwies, doch die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h wurde eindeutig übertroffen. Das Rad war damit „kennzeichenpflichtig“. Eine Betriebserlaubnis oder Haftpflichtversicherung konnte der Bastler aber nicht vorweisen. Das Fahrrad wurde von den Beamten noch vor Ort sichergestellt.

Bei den weiteren Ermittlungen staunte man bei der Polizei dann abermals: Die mögliche Höchstgeschwindigkeit mit Motorunterstützung bei dem Bastlerrad lag nicht nur über 25 Stundenkilometern, sondern näherte sich dem Dreifachen: 59 km/h Höchstgeschwindigkeit ergab die technische Messung bei der Polizei.
Damit war beinahe die Mindestgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf Autobahnen erreicht: 60 km/h müssen Fahrzeuge bauartbedingt leisten können, um auf Autobahnen fahren zu dürfen.
Fast würde das Fahrzeug auch jetzt noch auf den Straßen unterwegs sein – der Fahrradbastler geriet erst knapp kurz vor Ende der Polizeimaßnahme in die Kontrolle.
Schlimmer sind die e Scooter insbesondere in der Hindenburgstr Richtung Bahnhof teilweise wird zu zweit, ohne Licht , und auf dem Gehweg gefahren und keiner kontrolliert das
Na ja… kaum was ungewöhnliches… Gab Zeiten, da waren alle Mofas derart frisiert, dass Versicherungsschutz und Fahrerlaubnisse nicht ausreichten. Geschichten, von Mofa-Fahrern, die Polizeifahrzeuge auf dem Fahrrad weg überholt haben gibt es ja zur genüge.
Aber ja, es waren bereits motorisierte Fahrzeuge, keine Fahhräder.