
Kolenfeld/Luthe (red). Schon einige Wochen wird auf der A2 im Abschnitt zwischen Kolenfeld und Luthe gebaut: Dabei werden die Sicherungseinrichtungen wie Leitplanken modernisiert und auch Schäden repariert. Zentrale Arbeiten waren in der zurückliegenden Zeit der Neubau der Mittelleitplanken. Der Verkehr auf den Fahrstreifen wurde dazu bislang provisorisch auch auf den Standstreifen geleitet, der als Ausweichfahrstreifen diente. Mit gelben Markierungen wurde der Verkehr im Bereich der Bauarbeiten verschwenkt.
Es blieben dabei aber die üblichen jeweils drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung erhalten. Doch nun wird es komplizierter. Da nun auch neue Arbeiten an der Mittellandkanal-Brücke beginnen, muss die Verkehrsführung nochmals angepasst werden, um neuen Platz zu schaffen für die Bauarbeiten.
Die Einrichtungsarbeiten dazu begannen in der Nacht auf Freitag, wurden jedoch von Starkregen beeinflusst. Auch in der gestrigen Nacht von Freitag auf Samstag wurden sie daher fortgesetzt.
Der Verkehr in Richtung Hannover wird nun ebenfalls auf die Fahrbahn Richtung Dortmund geschickt: Eine sogenannte 5+1-Verkehrsführung entsteht: Bis Ende August soll diese für gut anderthalb Monate bestehen bleiben.
Auf der Fahrbahn Richtung Dortmund führen dann weiterhin 3 Spuren Richtung Dortmund (weiterhin unter Mitnutzung des Pannenstreifens), es kommen aber noch 2 weitere Richtung Hannover hinzu in die Gegenrichtung.

Das heißt also: Wo sonst in Richtung Dortmund 3 Fahrspuren verlaufen, werden nun 5 untergebracht, getrennt durch eine provisorische bauliche Fahrbahnbegrenzung: Zusätzlich bleibt eine dritte Spur auf der bisherigen Fahrbahn nach Hannover frei. Der Rest der dortigen Fahrbahn wird zur Baustellenfläche.
In den vergangenen Nächsten mussten die Autofahrer zwischen 19 und 5 Uhr zudem Nervenstärke zeigen: Während der Einrichtung der neuen provisorischen Fahrstreifen stand teils nur eine Spur pro Fahrbahn zur Verfügung. Die Folge war entsprechende Staubildung auf der A2. In der Nacht zu Samstag reichte der Stau zwischenzeitlich von Luthe fast bis nach Bad Nenndorf zurück.
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