
Wunstorf (red). Schneefall hatte es schon in der Nacht von Freitag auf Samstag gegeben, doch vor allem am nächsten Tag, am Samstagabend und der folgenden Nacht, wurde es sehr glatt und rutschig auf den Wunstorfer Straßen.
Das merkten mehrere Autofahrer unmittelbar, nachdem der Schneefall am Abend gegen 21 Uhr erneut stärker eingesetzt und die Straßen in weiße Pisten verwandelt hatte. Denn unter dem Schnee lauerte teils tückische Glatteisbildung.
Insgesamt registrierte die Polizei vier Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Winterwetter in der Nacht auf Sonntag, den 4. Januar. Zuerst krachte es in der Straße Cronsbostel in Bokeloh. Um 21 Uhr herum war ein 26-Jähriger aus Hannover dort mit seinem Opel Corsa von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Corsa musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro.
Der zweite Unfall geschah fast gleichzeitig: Gegen 21.10 Uhr geriet in der Leinenweberstraße in Steinhude ein 29-Jähriger mit seinem VW T-Roc trotz Winterreifen ins Rutschen. Das Auto prallte gegen den Bordstein, wodurch ein Vorderreifen beschädigt wurde. Der Schaden wird auf etwa 3.200 Euro geschätzt.
Eine halbe Stunde später krachte es im Stadtfelde: Dort kam gegen 21.40 Uhr ein 18-Jähriger in einem BMW X1 ebenfalls trotz Winterreifen ins Schleudern und rutschte gegen ein Verkehrsschild. Geschätzter Kostenpunkt: 3.500 Euro Schaden.
Auch später in der Nacht kam es noch einmal zu einem Unfall: Von der Straße An der Nonnenwiese wollte ein 21-Jähriger mit seinem Skoda Fabia nach links in die Hagenburger Straße abbiegen – kam stattdessen aber ebenfalls ins Rutschen und streifte dabei eine Straßenlaterne. Es war der „günstigste“ Unfall des Wochenendes: Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 2.000 Euro.
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