
Großenheidorn (red). Am gestrigen Samstag, den 7. März 2026, wurden die Feuerwehren Großenheidorn, Steinhude und Wunstorf zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen alarmiert.
Am Nachmittag kurz nach 16 Uhr war es zu dem Unfall gekommen. Gemeldet waren eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Die Einsatzkräfte rechneten mit eingeklemmten Unfallopfern.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Lage als schlimm heraus: Insgesamt waren zwei Autos und ein Motorrad an dem Unfall beteiligt. Nach ersten Erkenntnissen war das Motorrad, eine Honda, seitlich mit einem der beteiligten Fahrzeuge kollidiert. Ein Hochdachkombi war seitlich stark deformiert, Trümmerteile verstreuten sich über die Fahrbahn direkt am Sicherheitszaun des Fliegerhorstes.
Mehrere Personen wurden verletzt. Für den Fahrer des Motorrads kam jedoch jede Hilfe zu spät – er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Er wurde 35 Jahre alt. Seine Mitfahrerin war lebensgefährlich verletzt und wurde nach der Erstversorgung durch Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in ein Krankenhaus geflogen. Auch die Insassen der beteiligten Autos wurden wegen ihrer Verletzungen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover war ein 49-Jähriger in seinem Auto aus Großenheidorn Richtung Poggenhagen unterwegs gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Skoda Yeti zussammenstieß. Beide Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn. In der Folge prallte das Motorrad, das ebenfalls aus Richtung Großenheidorn kam, in die rechte Seite des quergestellten Skoda.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, dazu mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph 4 sowie die Polizei. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Fahrzeugen zur Unfallstelle ausgerückt war, unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten, sicherte die Unfallfahrzeuge und die Einsatzstelle. Zur Betreuung von beteiligten Personen und Ersthelfern war zudem die Notfallseelsorge vor Ort.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die K332 für rund 6 Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter Telefon (0511) 109-1888 zu melden.
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