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Stadt sucht Wohnungen für Flüchtlinge

30.09.2021 • Redaktion • Aufrufe: 3780

Zusätzliche 115 Flüchtlinge muss die Stadt Wunstorf aufnehmen und sucht nun wieder Wohnraum zur Anmietung für die Unterbringung. Große Wohnungen mit Garten und 1-2-Zimmerwohnungen gleichermaßen werden gesucht.

30.09.2021
Redaktion
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Wohnheim-Erstausstattung
Erstausstattung für Flüchtlinge im Wohnheim Luther Weg (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Die Stadt Wunstorf hat in der Vergangenheit erfolgreich die Unterbringung von geflüchteten Menschen dezentral im gesamten Stadtgebiet betrieben. Lediglich am Luther Weg gibt es nach wie vor eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen, die der Stadt Wunstorf zur Unterbringung zugewiesen werden.

Wenngleich die Stadt Wunstorf in den vergangenen Jahren Mieterin in über 160 Wohnungen und Häusern geworden ist, besteht noch immer Bedarf an weiterem Wohnraum. Die Stadt Wunstorf bittet deshalb alle Eigentümer von leerstehendem Wohnraum darum, diesen zur Anmietung anzubieten. Die Stadt Wunstorf würde dann Mieterin und gewährleistet gegenüber der Eigentümerin und dem Eigentümer die regelmäßige Mietzahlung, die sich am gültigen Mietspiegel für Wunstorf orientiert. Insbesondere besteht Bedarf an großen 4-5-Zimmer-Wohnungen, idealerweise noch mit einer Gartenbenutzung verbunden, sowie an kleinen Wohnungen mit 1 oder 2 Zimmern.

Durch das Land Niedersachsen wurde eine neue Zuweisungsquote von Geflüchteten gegenüber der Region Hannover erteilt. Danach hat die Stadt Wunstorf bis Mitte nächsten Jahres weitere 115 Personen unterzubringen.

Zuständig für die Aufnahme, Unterbringung, wirtschaftliche Versorgung und soziale Betreuung der Geflüchteten ist der Fachbereich Soziale Dienste. Vermietungsangebote nehmen dessen Leiter Matthias Blume unter Telefon (05031) 101-297 oder per E-Mail sowie die stellvertretende Fachbereichsleiterin Maren Matthies unter Telefon (05031) 101-260, (E-Mail) entgegen.

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Kommentare


  • Ein Wunstorfer sagt:

    Mich würde interessieren, was die Stadt für eine große Wohnung mit Garten zahlt und ob ein arbeitender Mensch diese Preise auch zahlen könnte.
    Diese Kategorie ist ja insbesondere in kleineren Städten gerne nachgefragt und nicht grade üppig vorhanden.

  • Basti g. sagt:

    Wir suchen auch eine Wohnung und finden keine ! Es gibt leider keine freien mehr

  • drobny.berlin@web.de sagt:

    Mit Garten , vielleicht noch mit Pool.

  • Dieter sagt:

    Nach Berlin schicken, die haben Platz.

  • Homberti sagt:

    Warum werden denn Wohnungen für Flüchtlinge gesucht?? Es gibt doch mehr als ausreichend „Grüne, SPD, CDU und FDP Politiker“ (auch in Wunstorf!) die Einwanderung FORDERN! Dann sollten Sie auch die Kosten dafür übernehmen und „die Flüchtlinge“ bei sich selbst aufnehmen, durchfüttern und nicht alles dem Steuerzahler aufhalsen. Auch Wunstorf hat Parteipolitiker dieser Parteien, vielleicht sollte mal veröffentlicht werden welcher Politiker sich in der „Flüchtlingsfrage“ so verhält wie es die Parteien fordern!?

  • Bernd-Michael Rosenbusch sagt:

    Wenn man keine Wohnungen für Flüchtlinge hat, dann darf auch keine aufnehmen.Es ist ein Ubnding, dass Bürger bezahlbaren Wohnraum suchen und nicht finden, und die Stadt wohnungen für Flüchtlinge sucht. So sehr mich diese Flüchtlingsituation auch leid tut, aber erst kommen ja wohl die eigenen Bürger, die duch Steuern und Abgaben diesen Staat unterstützen. Um böswiligen Kommentaren vorzubeugen: diese ist keine rechte Gesinnung, sondern Tatsachen.
    Wir können nicht die ganze Welt retten!

  • Wunni sagt:

    Beklagt Euch nicht, die große Mehrheit der Wunstorfer will es doch genau so haben, sonst hätten sie anders gewählt.

  • Andrea Kübler sagt:

    Ich glaube ich lese nicht richtig.
    Große Wohnung mit Garten.
    Ist klar. Erst einmal bezahlbaren Wohnraum für die eigenen Bürger schaffen.
    Sollen doch unsere tollen Politiker diese Flüchtlinge in ihren Villen mit angrenzendem Park aufnehmen.

  • Dieter sagt:

    Nun ja Herr Rosenbaum, sie wettern mit ihrer Moralkeule – mehr haben sie ja nicht – gegen Herrn General, wollen hier aber plötzlich fast seiner Meinung sein. Aber sonst nix mit zu tun, oder?

    Na gut, aber wie erklären sie dann ihre Kommentare, auf die – leider nur einer – folgendes geantwortet wird:

    „Gott sei Dank entscheiden noch nicht Sie, wer draußen rumläuft.“

    T.Gilde
    17.03.2021 um 11:35 Uhr

    Ach je, wie war das mit der Aufforderung: “ diskutiert nicht: Zieht diese Menschen ohne Wenn und Aber aus dem Verkehr.“?

    Oder diese Aussage:
    „Ich möchte mich herzlichst bei allen Maskenverweigern und Covidioten für ihr hirnloses Verhalten bedanken. Sperrt diese Idioten endlich weg und werft den Schlüssel weg.“

    Mag ja ihrer Aufgeregtheit entsprechen, aber das mit den „Lagern“ ist wohl der absolute Höhepunkt.

    Inzwischen frage ich mich, ob sie noch alle Latten am Zaun haben.

  • Michael Lange sagt:

    Unser Grundgesetz (Artikel 16a Absatz1) ist da sehr klar: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“. Die Bundesrepublik bekennt sich durch die Aufnahme von Flüchlingen zu ihrer historischen und humanitären Verantwortung. Und das ist gut so! Und das schließt auch ein, für angemessene, menschenwürdige Unterkünfte zu sorgen.

    Verfassungsferne Individuen mögen das, wie aus einigen Beiträgen ersichtlich, anders sehen,; sie „schießen“ meist lieber aus der Deckung der Anonymität („Dieter“, „Ein Wunstorfer“, „Wunni“ etc.). Erbärmlich und Feige!

    Mich erinnern einige Beiträge an das Bühnenstück „Dr. med. Hiob Praetorius“ von Curt Goetz. Praetorius ist in dem Stück auf der Suche nach der „Mikrobe der menschlichen Dummheit“. Er sucht nach einem Mittel gegen bornierte Hohlköpfe und blasierte Selbstdarsteller. Leider vergeblich!

  • Dieter sagt:

    @ Michael Lange:

    Wier hätten`s denn gern? Name, Vorname, Wohnort, PLZ, Strasse, Hausnummer, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail Adresse?
    Nebenbei, mein voller Name ist hier bekannt, müssen`s nur öfter lesen, die AUE-Post.

    Wenn sie mich als „Verfassungsfernes Individuum“ bezeichnen hätte ich gern erfahren zu welcher Mischpoche sie gehören. Wäre schön wenn man mich aufklärt.

    Ganz nebenbei, der Art.1 des GG hat nicht nur Absatz 1 – aber so was wird gern überlesen, wenn`s dem Mainstream dient, nicht wahr Herr L.?

  • Heike Bartels sagt:

    “…Stadt Wunstorf garantiert Mietzahlungen…” die darauf folgende Wertminderung der Immobilie trägt der Eigentümer …

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