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Tradition und Institution

17.01.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Nicht mit dem Flugzeug, aber mit einem Scheck kam die TGLW zum Wunstorfer Jugendzentrum „Bau-Hof“. Mit der Spende will man die pädagogische Arbeit unterstützen.

17.01.2026
Redaktion
2 Min.
Heiner Wittrock, Dani Marchthaler, Manfred Pickel und Ulrich Piewek (v. l.) | Foto: privat

Wunstorf (red). Im zurückliegenden Dezember war eine Abordnung des Traditionsgemeinschaft Lufttransport Wunstorf (TGLW) beim Kinder- und Jugendzentrum „Der Bau-Hof“. Grund für den Besuch: Eine Spende in Höhe von 2.500 Euro wurde an Leiterin Dani Marchthaler und ihren Stellvertreter Lutz Bornemann überreicht.

2. Vorsitzender Manfred Pickel, Schatzmeister Ulrich Piewek und Fliegerhorsthistoriker Heiner Wittrock brachten den Scheck persönlich vorbei. Beim Bau-Hof freute man sich über die gelungene Weihnachtsüberraschung, die die pädagogische Arbeit im Jugendzentrum unterstützen soll.

Zur Begründung, warum man sich für den Bau-Hof als Spendenempfänger entschieden hatte, hieß es von der TGLW, dass es sich bei der Einrichtung um einen seit 30 Jahren bestehenden Wunstorfer Verein handelt, der mit seinen vielfältigen Angeboten auf dem großen Gelände ganzheitliche Bewegungs- und Erfahrungsräume geschaffen hat – und das im naturnahen Umfeld.

Der Bau-Hof im Dezember | Foto: privat

Kindern werden so Alternativen zur konsumorientierten Freizeitbeschäftigung geboten, Bewegung ermöglicht. Es gibt Gemeinschaft und gegenseitigen Respekt.

Noch in der Winterpause

Auch stets in Bewegung ist die Traditionsgemeinschaft Lufttransport. Der Verein widmet sich der Bewahrung der Geschichte des militärischen Lufttransports am Fliegerhorst Wunstorf. Bekannt ist vor allem die Ju‑52‑Halle, die im Mittelpunkt der Tätigkeiten steht. Das Museum, das von der TGLW betrieben wird, stellt historische Luftfahrzeuge sowie zahlreiche Exponate zur Geschichte des LTG 62 aus. Dazu werden Flugzeuge und Zeugnisse aus der Militärfliegerei restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Neben der Junkers Ju‑52, die dem Museum den Namen gab, stehen auf dem Außengelände unter anderem eine Transall C‑160, eine Nord Noratlas, eine Dornier Do‑28 und ein Bell UH‑1D. Neben der technischen Pflege kümmert sich die TGLW auch um die historische Dokumentation, organisiert Führungen und Veranstaltungen und hält die Tradition des Lufttransportes lebendig. Während der Sommermonate ist die Ju‑52‑Halle regelmäßig geöffnet, im Winter befindet sie sich in der Pause.

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