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Beim Bogensport-Club Wunstorf fliegen die Pfeile statt „ins Gold“ ins Blaue hinein

04.09.2022 • Redaktion • Aufrufe: 623

Am Samstag, den 27. August, schossen die Mitglieder des Bogensport-Clubs Wunstorf (BSC) ihren Hölter-6-Pokal aus.

04.09.2022
Redaktion
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Die Gewinner des Hölter-6-Pokals 2022 (v. l.): Ralf Willenborg, Ernst-Paul Depner, Ina Messerschmidt, Bernd Scharkowsky, Benjamin Buchner | Foto: privat

Wunstorf (red). Der Hölter-6-Pokal wurde einst von dem verstorbenen Ehrenmitglied Willi Hölter gestiftet, der sich sagte, dass es viel schwieriger sei, alle Pfeile in die „6“ zu schießen, als das Gold zu treffen. Also wünschte man sich bei diesem Turnier nicht „Alle ins Gold“ sondern „Alle ins Blau“!

Bei diesem Vereinswettbewerb werden 72 Pfeile geschossen. Jeder Schütze schießt zunächst 36 Pfeile auf eine längere Distanz und nach einer Pause 36 Pfeile auf eine kürzere Distanz. Die Distanzen hängen von der Wertungsgruppe ab. Die Wertung erfolgt getrennt für Recurve-, Compound- und "Blank"-Schützen überwiegend unabhängig von der Altersklasse. Mit zwei Ausnahmen: Es gibt einen Extra-Pokal für die Schüler- und Jugendklasse Recurvebogen, außerdem wurde in diesem Jahr erstmals ein Extra-Pokal für alle Starter ausgeschossen, die erst 2022 mit dem Bogenschießen begonnen haben. Ziel ist es, ein Endergebnis von "432 Ringen" zu erreichen, also alle 72 Pfeile im Blau zu platzieren. Sieger ist, wer am nächsten an diese Zahl herankommt.

In diesem Jahr gingen 22 Vereinsmitglieder an den Start. Unter den Teilnehmern waren erfreulicherweise 8 Schützen, die erst in diesem Jahr mit dem Bogenschießen angefangen hatten. Erster Sportleiter Lars Bergert konnte daher mit der Resonanz zufrieden sein. Nach einem harten, aber fairen Wettkampf mit zahlreichen Hochrechnungen, wie viele Ringe man noch erzielen darf bzw. muss, um dem Traumergebnis 432 Ringe möglichst nahe zu kommen, standen die Pokalgewinner 2022 fest.

Die Ergebnisse

Die Teilnehmer am diesjährigen Hölter-6-Pokal | Foto: privat

In der Klasse „Senioren, Master, Herren, Damen und Junioren“ bei den Recurvebogenschützen gelang Ernst-Paul Depner als Einzigem in dieser Klasse die Punktlandung mit 432 Ringen. In der Klasse „Jugend und Schüler“ holte sich Ina Messerschmidt mit 422 Ringen die begehrte – vom Vereinskameraden Jens Fenske selbst kreierte – Trophäe. Bei den „Anfängern, offene Klasse“ hieß der stolze Sieger Ralf Willenborg, der mit 432 Ringen ebenfalls eine Punktlandung hinlegte.

Bei den Compoundbogenschützen setzte sich der 1. Vorsitzende Bernd Scharkowsky mit 431 Ringen gegen den 1. Sportleiter Lars Bergert durch.

In der Gruppe der Blankbogenschützen war das Ehepaar Franziska und Benjamin Buchner mit je 430 Ringen gleichauf. Da Benjamin Buchner jedoch häufiger in die 6 getroffen hatte, hatte seine Frau das Nachsehen.

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