Glühwein unterm Farbenspiel

Der Weihnachtsmarkt in Bad Nenndorf

Die Region bietet viel in Sachen Weihnachtsmärkte. Dieses Jahr werfen wir auch mal wieder einen Blick auf den Bad Nenndorfer Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt Bad Nenndorf
Rich­tig was los auf dem Bad Nenn­dor­fer Weih­nachts­markt | Foto: Dani­el Schnei­der

Bad Nenn­dorf (ds). In Wunstorf ist per­ma­nent Weih­nachts­markt vor der Stadt­kir­che, den gan­zen Dezem­ber über sorgt Fami­lie Dor­mei­er für weih­nacht­li­ches Flair in der Auestadt. In Bad Nenn­dorf kon­zen­triert man sich dage­gen tra­di­tio­nell auf weni­ge Tage im Dezem­ber: Zum 3. Advent ste­hen die Buden von Don­ners­tag bis Sonn­tag im Kur­park und kon­kur­rie­ren damit z. B. auch mit dem Stein­hu­der Weih­nachts­markt, der am jet­zi­gen Wochen­en­de eben­falls statt­fin­det.

Lichterzauber

Ein High­light des Weih­nachts­markts ist der illu­mi­nier­te Kur­park. Über­all tau­chen Beleuch­tun­gen die Umge­bung in ein mär­chen­haf­tes Licht, auch die mäch­ti­gen Bäu­me im Kur­park rund um den Weih­nachts­markt wer­den in magisch wir­ken­den Far­ben ange­strahlt. Das schafft eine Atmo­sphä­re, die ihres­glei­chen sucht.

Weihnachtsmarkt Bad Nenndorf
Illu­mi­nier­te Bäu­me | Foto: Dani­el Schnei­der

Durch die Kon­zen­tra­ti­on auf nur weni­ge Tage ist der Bad Nenn­dor­fer Weih­nachts­markt eher stark fre­quen­tiert – aber sicher auch, weil er viel bie­tet. Von ein­zel­nen Aus­rei­ßern wie dem Asi­a­im­biss, der sich nicht recht ins übri­ge Flair ein­fü­gen will, liegt der Schwer­punkt auf Tra­di­tio­nel­lem – kuli­na­risch wie kunst­hand­werk­lich. Schmalz­ku­chen, Crê­pes und ein Kin­der­ka­rus­sell feh­len natür­lich auch nicht. In den Buden rund um die Glüh­wein­mei­le stel­len sich auch die ört­li­chen Ver­ei­ne vor. Die Stän­de sind wie ein Berg­dörf­chen am Fuße des am Hang gele­ge­nen Kur­parks arran­giert, der Markt wirkt hei­me­lig und lässt trotz­dem viel Platz zum Fla­nie­ren.

Musikmuschel

Im Musik­pa­vil­lon, der „Musik­mu­schel“, wird Weih­nachts­mu­sik live vor­ge­tra­gen. Der Weih­nachts­mann geht durch die Rei­hen und ver­teilt Scho­ko­la­de an die Kin­der. Fürs Auf­wär­men bei eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren ist eine Feu­er­stel­le auf­ge­baut, mit fell­be­deck­ten Sitz­bän­ken rund um drei Feu­er­scha­len, in denen die Holz­schei­te knis­tern.

Weihnachtsmarkt Bad Nenndorf
Live­mu­sik aus der Musik­mu­schel | Foto: Dani­el Schnei­der
Weihnachtsmarkt Bad Nenndorf
Feu­er­stel­le | Foto: Dani­el Schnei­der

Cha­rak­te­ris­tisch für den Bad Nenn­dor­fer Weih­nachts­markt ist zudem die Auf­tei­lung in einen Außen- und Innen­be­reich. Glüh­wein & Co. fin­den im Frei­en statt, Kunst­hand­werk & Co. ver­sam­meln sich hin­ge­gen über­wie­gend in der Wan­del­hal­le, die direkt an den Kur­park und Weih­nachts­markt grenzt. Hier haben Händ­ler die Mög­lich­keit, ihre Ware in weni­ger schumm­ri­ger Umge­bung anzu­bie­ten. Denn trotz des Licht­erspiels bleibt die Atmo­sphä­re in der klei­nen Buden­stadt im Außen­be­reich win­ter­lich dun­kel.

Es ist ein inter­es­san­tes Kon­zept mit inein­an­der­grei­fen­den Gegen­sät­zen, das sich bewährt zu haben scheint – an der grund­sätz­li­chen Aus­ge­stal­tung hat sich seit Jah­ren nichts ver­än­dert. Far­ben­freu­de bleibt dabei das bestim­men­de Ele­ment. Der Weih­nachts­markt endet an die­sem Sonn­tag um 20 Uhr, öff­net jedoch bereits um 14.00 Uhr.

Weihnachtsmarkt Bad Nenndorf
Far­ben­freu­de ist das ver­bin­den­de Stil­ele­ment des Bad Nenn­dor­fer Weih­nachts­mark­tes | Foto: Dani­el Schnei­der

Ter­mi­n­in­fo
zum 3. Advent, Do–So
1416.00–20/21.00 Uhr
Kur­park Bad Nenn­dorf
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