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Feuerwehr löscht Ballenpresse – im Stau stehende Autofahrerin beschwert sich darüber

15.07.2026 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 2

Am Montagnachmittag brannte es auf einem Feld in Wölpinghausen. Die Straße daneben musste für die Löscharbeiten gesperrt werden. Das gefiel einer Autofahrerin nicht besonders – sie wurde gegenüber einer Einsatzkraft ausfallend. Auch ein LKW-Fahrer bekam ihren Zorn ab.

15.07.2026
Redaktion
1 Min.
Einsatzkräfte löschen die brennende Ballenpresse | Foto: Feuerwehren SG Sachsenhagen

Wölpinghausen (red). Wegen einer brennenden Ballenpresse wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen am Montag kurz vor 14.30 Uhr nach Wölpinghausen alarmiert. Auf einer Wiese stand eine Ballenpresse in Brand.

Die Einsatzkräfte starteten umgehend einen Löschangriff, um die Flammen einzudämmen. Dadurch gelang es auch, einen großen Flächenbrand auf der Wiese zu verhindern. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Ballenpresse mit einem Trecker auf den Betriebshof des Lohnunternehmens gebracht.

Die Feuerwehren begleiteten die Fahrt mit mehreren wasserführenden Fahrzeugen, um bei einem erneuten Aufflammen schnell eingreifen zu können. Nach dem Abtransport der Ballenpresse wurde die betroffene Fläche nochmals ausgiebig bewässert. Die untere Wasserbehörde des Landkreises wurde verständigt.

Vollsperrung löst Unmut aus

Die betroffene Straße „Am Forst Spießingshol“ als Verbindung zwischen Wölpinghausen und Pollhagen musste für anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Dies stieß bei einer PKW-Fahrerin auf so großen Unmut, dass diese sich lautstark über die Sperrung beschwerte und einen ebenfalls wartenden Lastwagenfahrer sowie eine Einsatzkraft „stark beleidigte“, wie die Feuerwehr mitteilte.

Nach etwa zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte schließlich wieder einrücken. Im Einsatz waren etwa 40 Feuerwehrleute mit insgesamt 12 Fahrzeugen, zwei Streifenwagen der Polizei sowie ein Rettungswagen.

Eine Behinderung von Einsatzkräften wird nach einer Strafverschärfung inzwischen deutlicher geahndet. Bei Beleidigungen von Rettern im Einsatz gibt es jedoch keine Sonderbehandlung, wie etwa inzwischen bei Politikern. Es gilt der übliche strafrechtliche Tatbestand für Beleidigungen.

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Kommentare


  • Jerry M. sagt:

    Kann ja verstehen, dass man sich ärgert,wenn man wegen Lösch- oder Rettungsarbeiten im Stau steht. Aber das ist ja nicht an den Rettngskräften auszulassen.
    Aber wehe, die Freuerwehr muss zu ihr nach Hause… dann müssen die Rettungskräfte auch Rücksicht auf den fließenden Verkehr nehmen.

  • Basti g. sagt:

    Die Menschen werden immer aggressiver und haben schlechte Laune

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