Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Der Verein der Vereine: Das Kulturnetzwerk ist nun ein e. V.

17.04.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Bislang ein loser Verbund aus verschiedenen Vereinen und Akteuren, hat das Kulturnetzwerk in Wunstorf jetzt den nächsten großen Schritt erreicht: Am 14. April wurde das Bündnis in einen Verein gewandelt.

17.04.2026
Redaktion
2 Min.
Das Gründungsfoto des Vereins | Foto: Kulturnetzwerk

Wunstorf (red). Schon seit langem gab es die Idee, eine größere Vernetzung aller Kulturschaffenden in der Stadt zu erreichen, um deren Aktivitäten sichtbarer zu machen – aber auch, um vereint mit einer Stimme zu sprechen, wenn es um die Belange von Kultur und deren Stellenwert in Wunstorf geht.

Seit Mai 2022 trifft sich das Kulturnetzwerk Wunstorf regelmäßig in zahlreichen Netzwerktreffen mit den Wunstorfer Kulturinitiativen und Organisationen. Aus dem losen Zusammenschluss von Kulturschaffenden in Wunstorf, deren Mitglieder bereits erfolgreich zwei „Nächte der Kultur“ mit einem vielfältigen Programm auf die Beine gestellt haben, ist nun tatsächlich ein Verein geworden.

14 Vereine am 14. April

Am 14.4.2026 war es so weit. Im Cantera, das freundlicherweise einen Raum zur Verfügung stellte, haben sich Delegierte von bislang 14 Kulturvereinen aus den Wunstorfer Ortschaften zur Vereinsgründung versammelt.

Im Kulturnetzwerk vertreten sind im Einzelnen: Kunstschule Wunstorf, Heimatverein Wunstorf, Kultur im Bürgerpark, Kulturring Wunstorf, MGV Concordia Luthe von 1887, Musikschule Wunstorf, Verkehrsverein Steinhuder Meer, Laienspielgruppe Großenheidorn, Dorfmanufaktur Idensen, FORUM Stadtkirche, Kunstverein Wunstorf, Theatergruppe Lampenfieber, Kultur-Raum und Gemeinschaft Blumenau (KRuG) und die Kulturinitiative meervocal.

Die Vereinsziele

Das KulturNetzWerk e. V. hat sich als Dachorganisation und Sprachrohr zum Ziel gesetzt, die kulturschaffenden Initiativen, Vereine und Institutionen u. a. durch Stärkung der Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren zu vernetzen, künstlerische, kulturelle und kulturpädagogische Projekte und Veranstaltungen in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Theater gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen durchzuführen, Fördermittel und ggf. deren Weitergabe für die Durchführung von künstlerischen Projekten an die Mitgliedsorganisationen einzuwerben, gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und zielgerichtete Schulungen und Fortbildungen zu organisieren.

Ebenso sieht sich der Verein als Sprecher gegenüber der Stadt Wunstorf, die mit Vertretern des Fachbereich Kultur den Gründungsprozess begleitet hat. Dank einer guten Vorbereitung war die Abstimmung der Satzung sowie die Wahl des Vorstandes nur noch Formsache.

In Kürze erfolgt die notarielle Beurkundung, Eintragung beim Amtsgericht Hannover und der Antrag auf Freistellung zur Körperschaftssteuer, das heißt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, beim Finanzamt Nienburg.

Leitner, Arnds und Kampe im Vorstand

Der Vorstand besteht aus Heike Leitner (Kulturring Wunstorf), Hajo Arnds (KRuG), Friedrich Kampe (meervocal). Sigrid Harp (AufTakt Luthe) ist Schriftführerin, Ulrike Coldewey (Kunstschule Wunstorf) Kassenwartin. Alle wurden einstimmig gewählt und werden fortan die Geschäfte führen und die Interessen der Mitgliedsvereine vertreten. Svenja Barembruch (KiB) wurde als Beisitzerin für das Projekt Vital Village gewählt.

Das erste gemeinsame Vorhaben des neugegründeten Vereins ist das Projekt „Vital Village“. Die Durchführung einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe in Wunstorfs Dörfern ist für Juni 2027 geplant. Vorgesehen ist, gemeinsam mit den Ortschaften und deren gewachsenen Kulturlandschaften Ideen zu entwickeln, wie aus Altbewährtem ganz neue Formate und Angebote entstehen können, die nicht nur für die Menschen, die in den „Dörfern“ leben, sondern auch für viele Besucher interessant und erlebenswert sind.

Kultur und Freude an Kunst, Musik, Theater seien das Elixier einer demokratischen Gesellschaft und für das Zusammenleben unerlässlich. Alle bräuchten diese Momente der Vielfalt, Toleranz und Inspiration gerade jetzt besonders dringend, so das Kulturnetzwerk.

Aufrufe: 956
[Anzeigen]








[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

[Anzeige]
Kontakt zur Redaktion

Tel. +49 (0)5031 9779946
info@auepost.de

[Anzeigen]

Artikelarchiv

Auepost auf …