
Wunstorf (as). Kultur sei viel mehr als schmückendes Beiwerk: „Sie ist eine Notwendigkeit!“ So begründet der Energieversorger, der auch in Wunstorf aktiv ist, seine 2022 gestartete Auszeichnung für „Leuchtturmprojekte“ und „Hidden Champions“. Das Paderborner Unternehmen hat dafür in diesem Jahr Hauptpreise von bis zu 10.000 Euro vergeben. Der Wunstorfer Verein um Nicole Watermann-Ulrich und Florentine Pichon war von der Stadtverwaltung nominiert worden. Beim Festakt in Bad Münder hat Wiebke Nickel, die Leiterin des Fachbereichs Bürgerservice, Bildung und Soziales, in dem auch kulturelle Fragen angesiedelt sind, die Stadt vertreten. Für das Lese- und Kuturfestival waren Neelam Rasche, Lars Strohmeier, Florentine Pichon, Linda Gnichwitz, Tim Wesling und Malte Süß dabei, um den Preis in Höhe von 2.000 Euro entgegenzunehmen.
Auch für die Landespolitikerin Osigus verdient der gemeinnützige Verein Anerkennung und Unterstützung. Bei einem spontanen Besuch im Vorstand übergab sie eine Sammlung Bücher, die bei den Lesungen verwendet werden können oder Teil des Bollerwagens werden, den der Verein angeschafft hat. Schon bei der Bemalung des Wagens hatte sich Osigus engagiert und die Farbe gestiftet.

Die Gestaltung stammt von Kindergartenkindern. Die sind auch die erklärte Zielgruppe des Projekts: Wagen und Bücher werden von Kindergarten zu Kindergarten weitergegeben, der Bücherbestand immer aktualisiert. Die Koordination der Aktion hat Florentine Pichon übernommen, und es gibt schon eine lange Warteliste. So hat sich Osigus entschlossen, einen zweiten Bücherbollerwagen zu stiften. Ab Jahresende soll er das Angebot des Vereins vergrößern. Außerdem will die SPD-Politikerin als Vorleserin bei einer der nächsten Aktionen mitmachen.
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