
Wunstorf (as). Der Arbeitskreis Stadttheater habe sich am Montag intensiv mit den Entwürfen für die anstehende Sanierungsphase befasst, heißt es in der Erklärung aus dem Rathaus. Die vom Architekturbüro vorgelegten Gestaltungsvorschläge seien auf „breite Zustimmung“ gestoßen. Gleichzeitig seien „Punkte identifiziert worden, bei denen … noch Detailabstimmungen erforderlich sind – insbesondere in Bereichen, die die Veranstalter betreffen“.
Die Neugestaltung der Fassade einschließlich der Balustrade bzw. des Balkons sei ein wichtiger Bestandteil der Sanierung. Der Arbeitskreis habe sich auf ein Votum verständigt. Von der Verwaltung sollen auf der Basis dieser Empfehlung nun zwei Varianten zur Entscheidung in den Gremien des Rates vorbereitet werden.
Erst nach Abschluss des Abstimmungsprozesses sollen die Umbauten an der Fassade beginnen. Die Entwürfe sollen der Öffentlichkeit während der Beratung in den Ausschüssen präsentiert werden. Alle Mitglieder des Arbeitskreises sind zur absoluten Vertraulichkeit verpflichtet worden: Die Stadtverwaltung hat von ihnen verlangt, Verschwiegenheitserklärungen zu unterschreiben.
Die Verwaltung teilt mit, die künftige Gestaltung des Foyers sehe „eine neue räumliche Strukturierung der Bereiche für Catering und Garderobe vor“. Die Detailplanung „befindet sich derzeit nach enger Abstimmung mit den Veranstaltern und Dienstleistern in Ausarbeitung“. Nach Informationen der Auepost wird geplant, für Garderobe und Catering getrennte Bereiche zu schaffen.
Beide Serviceleistungen werden derzeit an einem Tresen im linken Teil des Foyers angeboten. Eine „Entzerrung“ liegt im Interesse von Kulturring und anderen Veranstaltern. Auch das Team der Villa Meyer, das für Getränke und Speisen zuständig ist, würde die Einteilung befürworten.
Parallel zu den Planungsprozessen schreite der Umbau im Inneren des Stadttheaters weiter voran, erklärt die Verwaltung. Bis Oktober 2026 sollen folgende Arbeiten erledigt werden: Die Bühnenelektrotechnik wird modernisiert, am Orchestergraben eine Absturzsicherung installiert und die Brandmeldeanlage erweitert. Außerdem soll die Umgestaltung der WC-Anlagen im Obergeschoss vorbereitet werden.
Der Beginn der Fassadensanierung ist für das Jahr 2026 vorgesehen – abhängig von der politischen Entscheidung zur Gestaltung. Die Umbauten im Foyer, die den Catering- und Garderobenbereich sowie den Arbeitsplatz der Bühnentechniker betreffen, sind nun in einer weiteren Schließung des Theaters im Jahr 2027 geplant. Im ursprünglichen Zeitplan sollte die Sanierung in diesem Jahr abgeschlossen werden.
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