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Vor 100 Jahren: Jugendliche stirbt nach Sturz aus dem Zug

25.06.2022 • Redaktion • Aufrufe: 538

Vor 100 Jahren stürzte eine Jugendliche aus Wunstorf aus einem fahrenden Zug.

25.06.2022
Redaktion
Aufrufe: 538
Pressespiegel 100 Jahre

Eisenbahnfahren war vor 100 Jahren noch nicht so sicher wie in unseren Zeiten: Heute kaum noch vorstellbar, aber man konnte während der Fahrt tatsächlich aus dem Abteil fallen – zum Beispiel, indem man einfach die Tür öffnete. Dieses Schicksal ereilte im Juni 1922 eine junge Wunstorferin. Am 23. Juni 1922 berichtete die Leine-Zeitung:


Die in voriger Woche zwischen Haste und Wunstorf aus dem Zuge gestürzte 18-jährige Tochter des Zollbeamten B. ist ihren Verletzungen erlegen. Eine schwere Gehirnerschütterung hat dem Leben des in der Blüte der Jahre stehenden jungen Mädchen ein frühes Ende bereitet. Der traurige Vorfall erweckt überall die herzliche Teilnahme.

Wir schreiben das Jahr 1922. Wunstorf ist eine kleine, landwirtschaftlich geprägte Ortschaft in der preußischen Provinz Hannover. Das Ende des Ersten Weltkriegs liegt noch nicht lange zurück, die Menschen erleben viele Umbrüche in der ersten deutschen Demokratie. Man ist auf dem Weg in die „Goldenen Zwanziger“. Das Deutschlandlied wird erstmals zur Nationalhymne erklärt. In Berlin wird der Stummfilm Nosferatu uraufgeführt. In Ägypten wird das Grab von Pharao Tutanchamun entdeckt. Die Sowjetunion wird gegründet.
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