
Ich empfinde es als schon sehr dreist, dass die Stadt Wunstorf sich bei Anwohnern und Betroffenen für ihre angebliche Geduld und Verständnis bedankt, anstatt sich zu entschuldigen. Dann sage ich mal vielen Dank für den Barnekreisel! Vielen Dank für nichts.
Aber nein, es wurde uns doch so einiges geboten auf der Umleitungsstrecke. Statt 6 Wochen hatten wir bis jetzt 13 Monate (!) Schnellstraßenverkehr und erheblichen Verkehrslärm, begleitet von einer sehr mangelhaften, unglaubwürdigen Kommunikation. Zunächst ständig Termine, die nicht eingehalten wurden, danach nichts mehr, es sei denn, die Zeitungen haben nachgefragt.
Trotz angeblicher Kontrollen viel Raserei, Vollgasgeberei, Gehupe und laute Bässe zu jeder Tages- und Nachtzeit. Immer wieder gefährliche Situationen insbesondere durch große weiße und dunkle Limousinen. Streiterei, Beschimpfungen, Drohungen und Pöbelei mit deren Fahrern und Fahrerinnen. Aber auch Busse und Baustellenfahrzeuge die morgens Verkehrsstaus verursachten und sich überwiegend ebenfalls nicht an die 30km/h gehalten haben.
Grundsätzlich ist es positiv, wenn überhaupt gebaut wird, aber hier alles für einen Kreisel, den niemand braucht, den wohl auch kaum einer haben will und der m. E. völlig über ist oder nicht nachvollziehbar wie so viele andere Bauprojekte auch. Fahrradturm, ZOB-Bushaltestelle mit Fahrradständern, Lucas-Cranach-Straße und viele weitere mehr. Oder auch die vom damaligen Wirtschaftsminister geförderte Fahrradgarage am Barneplatz. In der übrigens noch nie ein Fahrrad gestanden hat und wohl auch nie eins stehen wird. Immerhin sind dafür mehrere Parkplätze weggefallen und es gab wohl einen kleinen Förderzuschuss, der mit weiterem Wunstorfer Steuergeld aufgefüllt werden musste. Und der jetzt auch noch wegen Wasserschäden repariert werden muss!
Die „Kunst-Vorboten“ nicht zu vergessen, die wohl keiner richtig verstanden hat, genau wie das vollgesch… „Parklett“. Vom Hallenbad ganz zu schweigen. Es stellt sich die Frage, wer stellt den Bedarf fest, wer plant und überwacht so etwas und wer ist verantwortlich!? In bundeseinheitlicher SPD-Manier natürlich niemand, alles richtig gemacht! Fehlerkultur: Nicht vorhanden! Und das Baureferat soll sich dann selbst überprüfen!
Ist das alles ideologisch geprägt und/oder Fachkräftemangel auf allen Ebenen? Wahrscheinlich eine Mischung von beidem. Mein noch halbwegs gesunder Menschenverstand reicht dafür nicht mehr aus,
aber alles wird gut!
Michael F., Wunstorf
Die gesamte Umgestaltung in der Barne und zwar sowohl der neu gestaltete Platz als auch der völlig überflüssige Kreisel entpuppen sich immer mehr zum Treppenwitz.
Die niedersächsische Bauordnung verbietet den Bürgerinnen und Bürgern Schottergärten. „Laut § 9 Abs. 2 NBauO müssen nicht überbaute Flächen eines Grundstücks Grünflächen sein und über eine Vegetation verfügen. Schotter- und Kiesflächen sind keine Grünflächen, wenn die Vegetation nicht überwiegt. Bauaufsichtsbehörden können die Beseitigung von Schottergärten anordnen und zwangsweise durchsetzen, wenn die Vorschrift nicht eingehalten wird.“
Soweit die Vorschrift für Hausbesitzer. Demgegenüber wurde der komplette Platz in der Barne und auch der Kreisel komplett versiegelt. Das sieht nicht nur hässlich aus, es ist zugleich auch umweltfeindlich.
Ich würde zu gerne diejenigen kennenlernen, die sich diesen Unsinn ausgedacht haben. Aber meistens setzen sich die sogenannten Experten ja leider nicht der Kritik aus.
Christiane H., Sudetenstraße
Wunstorf hat’s geschafft: Der neue Barnekreisel glänzt in Anthrazit – eine Steinwüste, heiß wie ein Pizzaofen im Sommer. Wo früher ein Baum stand, herrscht nun die Vision moderner Verkehrsplanung: Beton statt Schatten, Pflaster statt Klimaanpassung. Andere Länder pflanzen mitten im Kreisel Bäume, ganze Alleen, ja sogar Palmen – und erstaunlicherweise fahren die Busse dort trotzdem weiter. Aber Wunstorf weiß es besser: Hier fährt man lieber durch die Steinwüste, sicher ist sicher.
Und der neue Barneplatz? Ja, dort stehen immerhin ein paar Bäume. Aber viel zu wenige, um an heißen Tagen auch nur ansatzweise Kühlung zu bringen. Der Rest ist Pflaster, Spielgeräte und ein bisschen Grün als Feigenblatt. Man könnte fast meinen, die Stadt wolle den Klimawandel architektonisch begleiten: „Hitzefest 2025 – Beton gratis dazu.“
Das Ergebnis: Ein Platz, der sich schnell aufheizt, ein Kreisel, der nichts beschattet, und eine Planung, die den Klimawandel nicht ernst nimmt. Statt Aufenthaltsqualität bleibt graue Fläche – teuer bezahlt und ökologisch katastrophal. Der Barneplatz und sein Kreisel sind damit weniger Zukunftsprojekte als Denkmäler einer Planung, die Schatten lieber wegradiert, als ihn wachsen zu lassen. Erlauben Sie noch einen Kommentar zur Bauzeit. In China wären 2 Flughäfen fertig geworden.
Michael H., Wunstorf
Waren Sie überhaupt schon einmal auf dem Barneplatz? Ist es jetzt etwa Trend geworden, Unwahrheiten und Lügen zu verbreiten? Auf dem Barneplatz wurden rund 30 neue Bäume gepflanzt. Außerdem wurde ein Grünstreifen mit Blumenbeet angelegt. Zusätzlich gibt es jetzt weniger versiegelte Flächen auf dem Barneplatz. Hauptsache die Möchtegern Experten haben ihren Senf abgegeben.
Warum baut man einen riesengroßen Kreisel vor eine Strasse die noch enger und unbefahrbarer wurde als vorher??Warum wurde die Umbauzeit künstlich auf zwei Jahre verlängert? Um die Zufahrt zum Hallenbad zu erschweren, damit möglichst wenige Besucher kommen. Man hätte den Bürgern, die das alles bezahlen müssen auch gleich mitteilen können , das das Hallenbad so viele Mängel aufweist , und Reparaturen nötig sind ,das für die enormen Kosten einer Reparatur und den geplanten Umbau momentan diese Geldsummen nicht aufgebracht werden können !!! Auch der neue Vorschlag, die Bürger zum Schwimmen nach Neustadt oder Garbsen zu schicken und das Bad nur noch zum Schulsport zu betreiben ist zumindest …..????? Die Kosten zum Betreiben bleiben die gleichen und Einnahmen gäbe es keine mehr. Auch der geplante und genehmigte Umbau eines alten und maroden Bades in einer schlecht anzufahrenden Lage ist zumindest schlecht durchdacht und noch schlechter geplant. Wunstorf hat ein Stadtviertel (Stadtteil) das ganz neu aufgebaut werden muss — und neben diesem Viertel verläuft auch die im Bau befindliche Umgehungsstraße. In diesem Gebiet sollen neue Wohnmöglichkeiten erstehen .Also sollte ein Neubau des Bades in diesem Viertel und nahe der Umgehungsstraße geplant werden. Auch der Bau von Schulen usw. und Sportanlagen sollte in diese Planungen mit einbezogen werden, Da Wunstorf alles dafür tut eine Fahrradstadt zu werden muss in eine durchdachte Planung alles einbezogen werden. Nur der Umbau von Strassen zu Radwegen oder der Wegfall von Strassen wird kaum einen Einwohner dieses neuen Stadtteils dazu bringen immer und irgendwie mit dem Fahrrad quer durch Wunstorf zum alten Hallenbad zu radeln.
Dem einzelnen Bürger wird unter Strafandrohung verboten Schottergärten anzulegen.
Der Barne Kreisel ist unnötig und das dahinter liegende Gebiet völlig falsch geplant und angelegt. Mit vielen Grünflächen, Bäumen usw. wäre dieser Platz zumindest schöner geworden. Die paar Fußgänger werden in der Nähe der Geschäfte an den Häusern entlanggehen. Wozu ist der Schotterplatz geplant, der die Größe aller Wunstorf Er Schottergärten übersteigt. Da er die Größe eines Schottergartens um ein viel…..faches übersteigt müsste der Pläner auch mit der entsprechenden viel…fachen Strafgebühr eines Schottergartens abgestraft werden.
Der helle Beton blendet auch total am besten Sonnenbrille aufsetzen
Wunstorf war am 2. Juli 2025 mit 39,6 °C der heißeste Ort Deutschlands. Dieser Rekord macht deutlich, wie dringend Städte auf extreme Hitze vorbereitet werden müssen.
Die Umgestaltung des Barneplatzes wurde zwar vor diesem Datum geplant, doch das Risiko zunehmender Hitzewellen ist seit Jahren bekannt. Dass grundlegende Maßnahmen wie Verschattung durch Bäume oder ein klarer Hitzeaktionsplan nicht von Anfang an berücksichtigt wurden, ist ein Versäumnis. Stattdessen gibt es Einzelmaßnahmen wie ein Sonnensegel oder die Ankündigung späterer Pflanzungen – gut gemeint, aber unzureichend.
Gerade weil Wunstorf nun trauriger Spitzenreiter der Temperaturstatistik ist, braucht es verbindliche Konzepte zum Hitzeschutz. Wer öffentliche Plätze neu gestaltet, muss Klimaanpassung von Beginn an einplanen. Alles andere ist kurzsichtig – und im Angesicht des Rekords schlicht fahrlässig.
Erwähnenswert ist noch die Cleverness den Kinderspielplatz auf dem Barneplatz gerade einen Meter von der Hauptverkehrsachse zu positionieren. Und auf den zugehörigen Sitzbänken hat man Angst überrollt zu werden
Warum sind keine Bäume auf den Barneplatz gepflanzt?Ein paar Schattenspender bei der Betonfleche wären bei den zu erwartenden Wetterverhältnissen angebracht!
Die Planer müssen Weltfremd sein und nicht an die Bürger und Umwelt gedacht haben.Wer ist für die Prüfung der Aufträge verantwortlich
?Ist der Mann am richtigen Platz?!!!