Erstmals auch politisches Kabarett

Kulturring startet in die neue Saison

Der Kulturring war noch nie so bunt und vielfältig: Psycho-Thriller, Kinder- und Jugendstücke, Lesungen, Komödien, Comedy, Musical, Liederabende und erstmals auch Kabarett erwarten die Theaterbesucher in der kommenden Saison.

Kulturring
Der Vor­stand des Kul­tur­rings Wunstorf| Foto: pri­vat

Wunstorf (red). Das Stadt­thea­ter ist neben der Abtei das kul­tu­rel­le Zen­trum Wunstorfs – und ein Klein­od für die hie­si­ge Thea­ter­sze­ne. Damit das auch so bleibt, ist der Kul­tur­ring Wunstorf dabei, sich scho­nend zu moder­ni­sie­ren. Treue Besu­cher sol­len gehal­ten, aber auch neue hin­zu­ge­won­nen wer­den. Ver­än­de­run­gen gibt es auch beim Vor­stand, die­ser setzt sich nun aus Lud­ger Wie­se, Mar­cel Lorenz, Sebas­ti­an Horst­mann, Hei­ke Leit­ner, Cars­ten Piel­lusch und Hol­ger Bat­ter­mann zusam­men.

Das Pro­gramm für die Sai­son 2019/2020 steht über­dies fest: Den Auf­takt macht „Der Kauf­mann von Vene­dig“, dar­ge­bo­ten von der Bre­mer Shake­speare Com­pa­ny am 17.9. Danach geht es wei­ter mit Psy­cho-Thril­ler, Schau­spiel, Lesung, Lust­spiel, Kon­zert, Komö­die, Come­dy Magic Show, Vokal­ensem­ble, Musi­cal, Lie­der­abend und Irish Music. Für Kin­der und Jugend­li­che sind z. B. „Die Schö­ne und das Biest“ und „Das Grüf­fe­lo­kind“ des Thea­ters für Nie­der­sach­sen und „Peter­chens Mond­fahrt“ des Tour­nee Thea­ters Ham­burg ins Pro­gramm genom­men wor­den.

Stadttheater
Ein­gang des Wunstor­fer Stadt­thea­ters | Foto: Dani­el Schnei­der

Endlich Kabarett in Wunstorf

Erst­mals zieht auch poli­ti­sches Kaba­rett ins Wunstor­fer Stadt­thea­ter ein, was in die­ser Form bis­lang ver­misst wur­de. Kaba­ret­tist und Schrift­stel­ler Sebas­ti­an Schnoy wird den krö­nen­den Abschluss der Thea­ter­sai­son mit „Dum­mi­kra­tie – War­um Dep­pen Idio­ten wäh­len“ bil­den.

Die Göt­tin­ger Sym­pho­ni­ker sind für das Neu­jahrs­kon­zert gebucht und spie­len ein zwei­tes Mal im März. Zu den pro­mi­nen­ten Schau­spie­lern zäh­len in der Sai­son u. a. Gerit Kling, Imme Bec­card, Hei­di Mah­ler und Alix Dudel.

Freiheit bei den Abonnements

Die Prei­se wur­den leicht gesenkt, und bei den Abon­ne­ments wird auf star­re Vor­auswahl ver­zich­tet: Beim Abo ist man nun nicht mehr auf bestimm­te Ver­an­stal­tun­gen fest­ge­legt, son­dern die Gast­spie­le von gro­ßem und klei­nem Abo las­sen sich unter­ein­an­der ganz fle­xi­bel tau­schen. Somit kann man nun selbst wäh­len, wel­che Stü­cke zum jewei­li­gen Abon­ne­ment zäh­len sol­len. Wer ein Abon­ne­ment hat, spart damit 3 bis 4 Euro je Ver­an­stal­tung. Das gro­ße Abo ist ab 188 Euro, das klei­ne Abo ab 96 Euro erhält­lich und gilt für 8 bezie­hungs­wei­se 4 Ver­an­stal­tun­gen. Für Schüler/Studenten/Auszubildende, Sozi­al­leis­tungs­be­zie­her, Schwer­be­hin­der­te, Frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­de oder Ehren­amts- und Jugend­lei­ter­kar­ten­in­ha­ber gibt es star­ke Ermä­ßi­gun­gen.

Kultur breitet sich aus

Neu in die­ser Sai­son ist auch, dass man sich bei den Spiel­stät­ten nicht mehr auf Abtei und Stadt­thea­ter beschränkt, son­dern den Radi­us für die Kul­tur erwei­tert: Ein­zel­ne Ver­an­stal­tun­gen fin­den auch in der Kir­che St. Boni­fa­ti­us, in der Otto-Hahn-Schu­le, im Calen­ber­ger Bau­ern­stüb­chen und im Höl­ty-Gym­na­si­um statt.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Ich geste­he:
    bis­lang war der Besuch kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen nicht „auf mei­nem Zet­tel“.

    Die Ankün­di­gung poli­ti­schen Kaba­retts in „der schö­nen (Innen-) Stadt der Regi­on“ hat jedoch bes­te Chan­cen mei­ne unbe­strit­ten vor­han­de­nen Bil­dungs­lü­cken was Kur­urel­les betrifft, zumin­dest ansatz­wei­se zu schlie­ßen.

    Mein Lern­be­darf hin­sicht­lich Kunst, Musik und Lite­ra­tur ist hoch ‑sehr hoch, ich weiß.

    Nie­mand kann und wird alles kön­nen und wis­sen ‑abge­se­hen selbst­ver­ständ­lich von klugsch*** Ko**brocken“, die ich nicht brauche‑, so hal­te ich es mit „Der Mensch lernt nie aus“- und weil ich mir mein Inter­es­se an nicht so wirk­lich von mir Gelieb­tem bewah­ren konn­te, soll­te einem Hin­zu-Ler­nen nichts ent­ge­gen­ste­hen…
    *hoff­nungs­voll guck*

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