Sebas­ti­an Lech­ner besucht Stein­hu­der Muse­en

Wäh­rend eines Besu­ches in den Stein­hu­der Muse­en for­der­te CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Sebas­ti­an Lech­ner, das 2014 ein­ge­stell­te För­der­pro­gramm des Lan­des für klei­ne Muse­en neu auf­zu­le­gen.

Sebas­ti­an Lech­ner ver­schaff­te sich einen per­sön­li­chen Ein­druck | Foto: pri­vat

Wie leb­ten und arbei­te­ten die Men­schen in Stein­hu­de vor 100 Jah­ren und wie sah ihr All­tag aus? Das erfuhr Sebas­ti­an Lech­ner (CDU) bei einem Infor­ma­ti­ons­be­such in den Stein­hu­der Muse­en, unter­ge­bracht in einem 1850 erbau­ten typi­schen Stein­hu­der Wohn­haus mit Wirt­schafts­ge­bäu­den.

Die Stein­hu­der Muse­en sind ein gutes Bei­spiel dafür, wie viel­fäl­tig die nie­der­säch­si­sche Muse­ums­land­schaft ist. Das Fischer- und Weber­mu­se­um berei­chert das kul­tu­rel­le Ange­bot in der Stein­hu­der-Meer-Regi­on und ver­mit­telt einen leben­di­gen Ein­blick in unse­re Hei­mat­ge­schich­te“Sebas­ti­an Lech­ner

Die Samm­lun­gen wür­den Erwach­se­ne und Kin­der glei­cher­ma­ßen anspre­chen und die tou­ris­ti­sche Attrak­ti­vi­tät Stein­hu­des stei­gern, ist Lech­ner über­zeugt. Muse­ums­lei­te­rin Vere­na Wal­ter-Bock­horn und das ehren­amt­li­che Team um den För­der­ver­eins­vor­sit­zen­den Die­ter Thie­le wür­den hier eine tol­le Arbeit leis­ten, lob­te der Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­te bei sei­nem Rund­gang.

Muse­ums­be­trieb stößt an Gren­zen

Die Auf­recht­erhal­tung des Muse­ums­be­trie­bes und die Wei­ter­ent­wick­lung der musea­len Arbeit sto­ße finan­zi­ell aller­dings immer wie­der an Gren­zen, berich­ten die Akti­ven. Die kon­stan­te För­de­rung durch die Stadt Wunstorf und der Stadt­spar­kas­se Wunstorf bil­det die wich­tigs­te Grund­la­ge. Hin­zu kom­men ver­schie­de­ne Pro­jekt­för­der­mit­tel, die Bei­trä­ge der 140 För­der­ver­eins­mit­glie­der und die Ein­tritts­gel­der.

Eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung sei die Finan­zie­rung der Betriebs­kos­ten, berich­tet Thie­le. Der Ein­bau einer neu­en Hei­zungs­an­la­ge hät­te zwar die Kos­ten sen­ken kön­nen, sie stell­ten aber nach wie vor eine gro­ße Belas­tung dar. Für die inhalt­li­che Muse­ums­ar­beit benö­tigt Wal­ter-Bock­horn ein digi­ta­les Archi­vie­rungs­sys­tem zur bes­se­ren Bestan­der­schlie­ßung des Hau­ses und eine zeit­ge­mä­ße PC-Aus­stat­tung.

Schrift­zug am Muse­en-Gebäu­de | Foto: pri­vat

För­der­pro­gramm wur­de ein­ge­stellt

Die Lan­des­re­gie­rung habe das 2012 auf­ge­leg­te Inves­ti­ti­ons­pro­gramm für klei­ne Muse­en 2014 been­det, bedau­ert Lech­ner. Bis dahin konn­ten vie­le klei­ne Muse­en im Land mit der jähr­li­chen För­der­sum­me von einer Mil­li­on Euro ihr Ange­bot wei­ter­ent­wi­ckeln oder not­wen­di­ge Moder­ni­sie­run­gen vor­neh­men.

Lech­ner for­der­te, den von Rot-Grün abge­lehn­ten, im ver­gan­ge­nen Som­mer ein­ge­brach­ten Ent­schlie­ßungs­an­trag, das Pro­gramm mit min­des­tens 2,5 Mil­lio­nen Euro jähr­lich neu auf­zu­le­gen. Es wür­de drin­gend ein Neu­start benö­tigt, damit sich die Rah­men­be­din­gun­gen für klei­ne Muse­en wie in Stein­hu­de nach­hal­tig ver­bes­ser­ten.


Copy­right © 2017 Wunstor­fer Auepost. Tex­te und Fotos sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.
- Anzeige -
Andreas Balleier Fotografie

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.