Vatertag in Steinhude fällt weitgehend aus

Steinhude hat ein Partyproblem. Wunstorf selbst bietet für junge Leute nicht allzu viel, also nehmen sie die Geschicke selbst in die Hand: In den letzten Jahren wurde Steinhude regelmäßig zur Partylocation an Christi Himmelfahrt – bis zu 1000 Feierwütige trafen sich dabei am Steinhuder Meer.

gesetze

Bislang duldete die Stadt die wilden Partys auf ihren Grünflächen, doch nun werden Gegenmaßnahmen ergriffen. Party bis tief in die Nacht soll es dieses Jahr nicht mehr geben – der Bürgermeister hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die das öffentliche Abspielen von Musik ab 18 Uhr in ganz Steinhude verbietet. Auch auf Grundstücken wie dem Strandterrassenvorplatz darf nicht für Beschallung gesorgt werden.

Damit nicht genug, auch der Aufenthalt auf der beliebten Wiese am Parkplatz – zwischen Strandterrassen und Minigolfplatz – ist komplett verboten. Wer sich nicht an die Verfügung hält, muss damit rechnen, dass seine Anlagen und Brüllwürfel konfisziert werden.

Die Stadt erhofft sich damit, das Müllproblem loszuwerden, die Belästigung für andere Besucher und Anwohner zu minimieren und auch Raufereien zu verhindern, die es in der Vergangenheit vereinzelt gab.

Ob das gelingt und sich das Partyvolk von der Verfügung beeindrucken lassen wird – oder nun trotzig erst recht zum Feiern nach Steinhude kommt – notfalls an anderer Stelle und ohne Musik -, wird sich am 5. Mai zeigen.

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2 Kommentare
  1. […] den Besuch in Steinhude an Christi Himmelfahrt zu reglementieren. Aus diesem Grund wurde auch 2017 wieder eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie beinhaltet insbesondere, dass am 25. Mai ab 18.00 Uhr das Abspielen von Musik auf […]

  2. […] an Chris­ti Him­mel­fahrt zu regle­men­tie­ren. Aus die­sem Grund wur­de auch 2018 wie­der eine All­ge­mein­ver­fü­gung erlas­sen. Sie beinhal­tet ins­be­son­de­re, dass am 10. Mai ab 18 Uhr das Abspie­len von […]

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