
Wunstorf (as). Martin Pavel (CDU) hat Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) am 13. September überflügelt und in die Stichwahl gezwungen. Der zweite Wahlgang am 27. September, bei dem es auch darum geht, die Regionspräsidentin oder den -präsidenten zu bestimmen, war von vielen erwartet worden. Dass Pavel die erste Runde gegen den Amtsinhaber mit einem Vorsprung von 835 Stimmen gewonnen hat, gehört zu den verblüffenden Resultaten. Bemerkenswert: In Idensen lag Pavel bei der Briefwahl knapp 22 Prozent vor Piellusch.
Vom Aufwind beflügelt, hat der CDU-Kandidat am späten Freitagnachmittag quasi unter dem Fenster des Bürgermeisterzimmers eine kurze Rede gehalten. Der scheinbar spontane Menschenauflauf vor der Stadtkirche war nach wenigen Minuten beendet und erinnerte an die alte britische Tradition der Speaker’s Corner – englisch für „Ecke der Redner“ – im Hyde Park. Dort darf seit 1872 jede Person ohne Anmeldung zu einem beliebigen Thema frei sprechen.
Die Auepost dokumentiert Pavels Rede auszugsweise:
Wunstorf steht an einem Scheideweg (…) Viele Gespräche finden heute in kleinen, vertraulichen Runden statt. Ein Beispiel ist der sogenannte „Kleine Rat“. Natürlich müssen manche Dinge vertraulich bleiben. Aber Vertraulichkeit darf nicht zur Regel werden. Was wir öffentlich erklären können, erklären wir auch öffentlich. Denn wenn Menschen das Gefühl bekommen, dass wichtige Dinge schon entschieden sind, bevor öffentlich darüber gesprochen wird, geht Vertrauen verloren. Unser finanzieller Spielraum wird kleiner. (…) Und deshalb müssen wir ehrlich sein: Wir können nicht alles gleichzeitig machen. Deshalb brauchen wir einen Kassensturz. (…) Es kann nicht funktionieren, über schwierige Finanzen zu sprechen und gleichzeitig immer neue Millionenprojekte zu versprechen. Deshalb sage ich: Schluss damit. (…) Schluss mit dem Prinzip: Erst versprechen, dann bezahlen. Wir müssen es andersherum machen. (…) Aber wir müssen auch wieder besser miteinander umgehen. Politik darf hart in der Sache sein. Aber sie darf nicht persönlich werden. Kritiker sind keine Gegner. Andere Meinungen sind keine Bedrohung. Und Kritik ist nicht automatisch ein Angriff. Deshalb wünsche ich mir eine andere politische Kultur: Mehr miteinander reden. (…) Deshalb würde ich für die ersten 100 Tage einen großen gemeinsamen Austausch vorschlagen. Eine große Runde für Wunstorf. Mit Politik und Verwaltung. Aber auch mit Vereinen, Wirtschaft und Ehrenamt. Mit Jugendlichen und Senioren. Mit Menschen aus der Kernstadt und unseren Ortsteilen. Und dort stellen wir drei einfache Fragen: Wo steht Wunstorf? Wo wollen wir hin? Wie kommen wir gemeinsam dorthin? (…) Und wir hören einander zu. Ohne Vorfestlegungen. Ohne Denkverbote. (…) Willy Brandt hat einmal gesagt: „Mehr Demokratie wagen.“ Ich finde, dieser Satz passt auch heute. Mehr Demokratie bedeutet für mich nicht mehr Sitzungen. Und auch nicht mehr Bürokratie. Es bedeutet: Mehr Offenheit, mehr Transparenz, mehr Beteiligung. Und mehr Respekt. Was wir jetzt brauchen, ist: Ein Kassensturz, eine offene Debatte. Klare Prioritäten. Und den Mut, auch einmal etwas anders zu machen.
Pavels Ansprache wurde von etwa 50 Personen verfolgt. Darunter waren außer Passanten vor allem Parteifreunde, Weggefährten, Vertreter der Werbegemeinschaft, der „Freunde der Innenstadt“, aber auch der FDP und der Grünen. Dieser Schulterschluss à la Jamaika-Bündnis hatte am Vormittag auch die Eindrücke geprägt, die sich beim Wochenmarkt boten. Die Innenstadt war brechend voll, und wer auf der Suche nach Motiven von urbanem Leben war, kam reichlich auf seine Kosten.
Zwischen Alter Apotheke, Ratskeller und „Weber-Brunnen“ tummelten sich neben Marktbeschickern und Wahlkampfständen gut gelaunt die Protagonisten des Wahlbündnisses von Grünen, FDP und CDU. Den Ansagen von Partei- und Fraktionsvorstand entsprechend, erinnerten Wahlkampfteams und Kandidaten an den Termin der Stichwahl und verteilten Werbematerial.
Mögliche Koalitionen oder Kooperationen seien in diesen Tagen noch kein Thema, hatten die Fraktionschefin Christiane Schweer und der Parteivorsitzende Martin Pavel in einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt. Jetzt stehe einzig die Stichwahl im Blickpunkt. Dabei, so Pavel, werde sich das Zweckbündnis Schwarz-Grün-Gelb – gelegentlich auch „Schwampel“ genannt – als „Einheit präsentieren“: gemeinsame Auftritte sollen bis zum Sonntag Wähler für den CDU-Kandidaten mobilisieren, neue Reels und Videobotschaften kommen hinzu.
Pavel erklärte, es sei ihm gelungen, „klassische SPD-Wähler zu überzeugen“. Nicht die Partei stehe im Vordergrund, sondern die „Person Pavel“. Das sei als Strategie erfolgreich gewesen, und das bleibe das Konzept bis zur Stichwahl. Die Motivation bei allen Wahlkämpfern sei groß, die Wechselstimmung deutlich zu spüren. Der zum Teil gemeinsame Wahlkampf mit Liberalen und Grünen habe Verbindungen und Vertrauen vertieft.
Der Parteichef, Ratsherr und Bürgermeisterkandidat stellte klar, im neuen Rat erwarte er angesichts von acht politischen Gruppierungen und unklaren Mehrheiten kein Chaos. Pavel: „Das droht nicht! Wir kennen uns alle, sind Nachbarn, Kameraden in der Feuerwehr und im Sportverein. Wir reden doch miteinander.“ Es dürfe nicht vergessen werden, dass es immer um das Wohl der Bevölkerung gehen müsse und nicht um das der Parteien.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es einfache Bündnisse auf Anhieb kaum geben wird. Im 40-köpfigen Rat ist die SPD weiterhin stärkste Fraktion. Statt 16 hat sie künftig 13 Mandate. Zweitstärkste Kraft ist die CDU, die einen Sitz verliert und nun 12 Ratsmitglieder hat. Die Grünen verlieren zwei Mandate und schicken nun fünf Vertreter in den Rat. Ebenfalls fünf Sitze hat die AfD errungen. Bisher stellte sie zwei Ratsherren. Die Linke entsendet zwei Ratsmitglieder. Im aktuellen Rat, der bis in den November 2026 amtiert, war sie nicht vertreten. Je einen Sitz haben FDP, Freie Wähler und BSW errungen.
Die CDU-Fraktion hat sich, wie berichtet, schon am Abend nach der Wahl konstituiert. Dort endet eine Ära: Christiane Schweer hat ihren Vorsitz aufgegeben. Die Fraktion wird künftig von Bernd Heidorn geführt. Die übrigen Vorstandsmitglieder bestimmt die Fraktion später. Die Christdemokraten stehen vor einer Zäsur: Heidorn muss fünf Neulinge einarbeiten – und das Ausscheiden von fünf erfahrenen Mitstreitern kompensieren: Ulrike Hansing, Manfred Wenzel, Jörg Uebelmann, Nils Töldtau und Bernd Schinke sind nicht wiedergewählt worden.
Das gilt auch für Klaus Maurer von der FDP. Den einzigen Sitz der Liberalen hat Parteichef Daniel Farnung erkämpft. Bei den Grünen müssen Anne Dalig, Birgit Mares und Marvin Nowak ersetzt werden. Mares und Nowak haben nicht erneut kandidiert. Nicht bestätigt wurden bei der SPD die Mandate von Katrin Funk, Frauke Meyer, Renate Rohde, Elisabeth Stege, Wilhelm Bredthauer, Jan-Frerk Mandel, Rainer Meseke und Sven Tometzki. Die neuen Fraktionen der Sozialdemokraten und der Grünen konstituieren sich in den nächsten Tagen.
Sehr geehrter Mike!
Sie fragen: „Wie nennt man es eigentlich, wenn zahlreiche Wirtschaftsakteure ein gemeinsames Interesse an einem bestimmten Wahlausgang haben und sich entsprechend engagieren?“
Hier meine Antwort: Vernunft!
Oder etwas ausführlicher: Genug ist genug! Wie brauchen endlich einen Bürgermeister, der nicht nur nett ist, das sind beide Kandidaten, sondern handelt und Probleme löst. Davon haben wir mehr als genug.
In meiner Compliance Schulung gab es da einen anderen Begriff für als Vernunft. Ich glaube Beeinflussung oder so ähnlich von politischen Personen. Ob das dafür auch gilt weiss ich nicht. Aber wenn Wirtschaftiche Interessen einiger weniger so den Wahlkampf beeinflussen finde ich das bedenklich!
Hallo -Muss ja mal gesagt werden-,
ich hoffe wir bekommen mit Herrn Pavel keine Klientelpolitik. Ihre Aussagen treffen zu 100% ins Schwarze.
Die erten 100 Tage werden zeigen, ob es neue Weichenstellungen gibt (zur Innenstadtsanierung, zur Sanierungssatzung (am 14. Mai 2025 vom Stadtrat beschlossen).
Ging es bei Ihrer Schulung über Rechtskonformität auch um das Verbreiten von Verschwörungstheorien zur Bekämpfung politischer Gegner? Damit scheinen Sie sich ja auch gut auszukennen.
Ist in Wunstorf wie überall in Deutschland. Es wird leider immer alles schlecht geredet.
Dabei können wir doch froh sein, in Deutschland zu leben. Oder möchten alle, die ständig meckern, in Amerika, Afrika, China oder z.B. Bangladesh leben? Da wäre es nämlich vorbei mit dem schönen Leben.
Guten Tag, Mike.
Im Artikel wird doch – dezent – von einem „scheinbar (!) spontanen Menschenauflauf“ gesprochen.
„Und wie nennt man das eigentlich, wenn … ?“
Die Frage ist nicht schwer zu beantworten: das ist Wahlkampf. Vielleicht Wahlkampf der etwas anderen Art. Die Wählerinnen und Wähler können dafür ihre B-Note vergeben.
Und das soll der Martin Pavel sein der schon 2021 gesagt hat, wenn er verliert tritt er nicht nochmal an und der seitdem in einer Koalition mit der SPD im Stadtrat mitgestaltet und verantwortet hat und sich dann als die Lage günstig erschien lieber für die Verweigerung der Zusammenarbeit und die Dekonstruktion des Amtsträgers gleichwohl entschieden hat. Wie glaubwürdig ist so ein potenzieller Bürgermeister? „Jetzt oder nie“…was soll das überhaupt heißen als Wahlslogan? Das er es dann in acht Jahren mit knapp unter 50 Jahren nicht nochmal versuchen würde? Genau.Vollkommene Glaubwürdigkeit sieht anders aus und hier gehts nicht um Vernunft, sondern um das wofür die CDU schon immer Stand und steht: Klientelpoltik für das Bürgertum…die Reichen werden reicher und die Armen bestimmt nicht. Na, dann gute Nacht.
Martin Pavel hat es bereits in seinem Wahlkampf geschafft, 2 andere Parteien von sich und seiner Vision für Wunstorf zu überzeugen. Vor der Stichwahl hat er es dann geschafft, auch eine vierte Partei ins Boot zu holen. Gerade bei der Zusammensetzung des neuen Stadtrates ist diese Fähigkeit zwingend nötig, über Parteigrenzen hinweg zu überzeugen, um Wunstorf in Zukunft voranzubringen. Sein Kontrahent hat es in den letzten Jahren geschafft, andere Parteien gegen sich aufzubringen und sie mit allen Mitteln zu übergehen, um seinen Weg voranzutreiben.
Weiterhin spricht Martin Pavel davon, dass er gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unsere Stadt voranbringen will. Er will zuhören und dann entscheiden. Sein Gegner sieht sich dagegen als Konzernchef, der von oben regiert und bestimmt, wo es langgeht. Dazu kommt, dass sein Gegner bei einer angespannten Finanzsituation davon spricht, wie viel mehr Geld er in Zukunft ausgeben möchte, ohne mit einem Wort zu erwähnen, woher dieses Geld kommen soll.
Am Sonntag hat Wunstorf die Wahl und bestimmt, wie es in den nächsten 8 Jahren weitergehen soll. Bei den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kandidaten gibt es aus meiner Sicht nur eine richtige Wahl.
Martin Pavel steht aus meiner Sicht für einen politischen Stil, der stark von Entscheidungen hinter verschlossenen Türen geprägt ist. Während der Amtszeit von Bürgermeister Eberhardt war er eng in die politischen Prozesse eingebunden. Ich sehe daher keinen Anlass zu der Annahme, dass sich dieser Politikstil unter einem neuen Bürgermeister grundlegend ändern würde.
Was Herr Pavel aktuell macht, sind aus meiner Sicht vor allem Versprechungen, bei denen die Frage offenbleibt, ob und wie sie tatsächlich umgesetzt werden können. Gleichzeitig werden Aussagen verbreitet, die einer genaueren Überprüfung bedürfen.
Fragt doch beispielsweise einmal nach, für welchen Zeitraum Herr Pavel das Geschäft in der Fußgängerzone tatsächlich gemietet hat. Gleichzeitig wird der Eindruck vermittelt, dass er auch nach der Wahl dauerhaft dort mit den Menschen im Gespräch bleiben möchte. Da darf man durchaus einmal genauer hinschauen.
Und überhaupt: Wo waren Martin Pavel und die CDU Wunstorf in den vergangenen vier Jahren, wenn es um den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ging? Andere Parteien waren aus meiner Wahrnehmung deutlich häufiger auf der Straße und im direkten Gespräch anzutreffen.
Wer deshalb glaubt, dass mit einem neuen Bürgermeister automatisch mehr Transparenz und Bürgernähe Einzug halten, sollte sich auch anschauen, wie die bisherige politische Arbeit tatsächlich ausgesehen hat.
Und noch ein Punkt: Wenn drei Parteien gemeinsam auf 43 Prozent kommen, sollte man mit dem Begriff „Wechselstimmung“ vielleicht etwas vorsichtiger umgehen.
Sven,
Herr Piellusch war seit 2015 Erster Stadtrat und damit Vertreter von Bürgermeister Eberhardt. Wenn damals aus ihrer Sicht Wesentliches falsch lief, hätte Herr Piellusch bereits in dieser Verantwortung Veränderungen anstoßen oder Konsequenzen ziehen können. Das ist für mich nicht erkennbar. Gleiches gilt für den aus meiner Sicht unzureichenden heutigen Stand bei den Ganztagsschulen und den sozialen Wohnungsbau, für die er ebenfalls schon zur Zeit Eberhardts in verantwortlicher Position stand. Dort hätten die nötigen Entscheidungen getroffen werden müssen, um der heutigen Misere zu entgehen.
Auch der Anspruch, die Stadt „wie ein Unternehmen“ zu führen, wirft für mich Fragen auf. Professionelles Projektmanagement beginnt nicht erst bei der Aufarbeitung eines Bauprojekts. Bei einem Projekt wie in der Barne gehören für mich klare Projektpläne, gesteuerte Abhängigkeiten zwischen Gewerken, und Meilensteine für eine transparente Fortschrittskontrolle zum Grundhandwerkszeug. Wenn solche Strukturen nicht funktioniert haben, wäre es Aufgabe der Führung gewesen, daraus Konsequenzen zu ziehen und die Organisation entsprechend weiterzuentwickeln.
Ähnlich sehe ich die politische Entscheidungsfindung. Gerade bei schwierigen Themen wie der Innerstadtsanierung hätte ich mir mehr Transparenz und nachvollziehbare Kommunikation gewünscht. Entscheidungen in den „kleinen Rat“ zu verlagern, empfinde ich jedenfalls nicht als besonders konsensorientierten Führungsstil.
Herr Pavel hat daraus Konsequenzen gezogen. Für mich nicht vorschnell – die Dissonanzen in der Koalition waren bereits längere Zeit öffentlich erkennbar. Natürlich muss auch Herr Pavel sich als Bürgermeister erst noch beweisen.
Was ich ihm aber zugutehalte, ist der Mut, einen unbequemen Schlussstrich zu ziehen, die Konsequenzen zu erklären und anschließend über Parteigrenzen hinweg Vertrauen aufzubauen. Das sind für mich Eigenschaften, die gute politische Führung ausmachen.
Es wird einige Jahre finanziell bergab gehen. Das steht fest – egal, mit welchem Bürgermeister.
Die Frage ist, ob man möchte, dass sich die Stadtgesellschaft dabei vollkommen zerstreitet. Dann muss man meiner Meinung nach Piellusch wählen. Er hat in meinen Augen in den Jahren seiner „Regentschaft“ immer so getan, als ob er andere Meinungen hören und würdigen würde. Bei mir ist allerdings der Eindruck entstanden, dass er letztlich meist seinen eigenen Kurs und den seiner Parteiführung verfolgt hat.
Der rote Rat und das rote Rathaus – wie er es selbst gesagt hat. Nichts anderes gilt für ihn. Er steht für eine sehr spezielle Art der SPD-Politik.
Martin Pavel kann man ebenfalls etwas vorwerfen: Mitläufertum.
Er hat in meinen Augen jahrelang nichts gegen eine extrem dominante SPD-Fraktion unternommen. Auf mich wirkte es vielmehr so, als habe er sich der dominanten Linie der SPD-Fraktion weitgehend untergeordnet. Nach meinem Eindruck hatte auch Frau Schweer als damalige Fraktionsvorsitzende erheblichen Anteil an dieser politischen Konstellation. Zum Glück hat sie den Fraktionsvorsitz abgegeben.
Jetzt hat er offenbar eingesehen, dass es so für diese Stadt nicht weitergehen kann. Das haben die Grünen übrigens vor ihm erkannt.
Wer Hoffnung auf eine gute gemeinsame Zukunft hat, sollte Pavel wählen und ihm die Chance geben, sich zu beweisen.
All das ist nur meine Meinung aufgrund meiner Beobachtungen. Wer es anders sehen möchte, kann das sehr gerne tun. Ich habe kein Interesse an einer Diskussion, weil ich meine Zeit nicht mit Leuten verschwenden möchte, die nichts anderes zu tun haben, als alles für den lieben Carsten schönzureden.
Wählt ihn einfach, aber lasst mich bitte mit euren Fantasien und Ausreden in Ruhe.
Danke für diese bemerkenswerte, differenzierte Einschätzung. Die daraus abgeleitete Wahlempfehlung kann ich nachvollziehen.
Man sollte die Zukunft nicht fürchten.
Stimmt.
Aber man sollte in die Finanzplanung gucken….
… und da gruselt’s einen dann doch.
Das Gruseln habe ich mir schon Vorjahren abgewöhnt, und zwar insgesamt hinsichtlich Bund, Länder und Kommune.
Berichtigng: Vorjahren in vor Jahren.
Bemerkenswert, diese „spontane Kundgebung“ – mit Videografen der Werbeagentur Dreist, Sponsoren und Unterstützern aus der Werbegemeinschaft, der BI Innenstadt und des Zweckbündnisses. So viel geballte „Spontaneität“ wirkt dann doch ziemlich gut organisiert.
Und wo war eigentlich Herr de Groot? Gerade vor dem Hintergrund seines offensichtlichen Interesses an einem Wahlerfolg von Herrn Pavel wäre seine Anwesenheit bei dieser „spontanen“ Aktion doch durchaus interessant gewesen.
Da stellt sich schon die Frage: Wie nennt man es eigentlich, wenn zahlreiche Wirtschaftsakteure ein gemeinsames Interesse an einem bestimmten Wahlausgang haben und sich entsprechend engagieren?
Ich bin gespannt, ob Herr Süß diesen Kommentar zulassen wird, oder ob die „spontane“ Meinungsvielfalt an dieser Stelle endet.