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Rudolf Speckhan neuer Chef der grünen Ratsfraktion

23.09.2026 • Achim Süß • 1 Min. • Kommentare: 1

Die neue Stadtratsfraktion der Grünen hat sich am Montagabend konstituiert und mit dem Blumenauer Landwirt Rudolf Speckhan ihren Vorsitzenden gewählt. Der 67-Jährige gehört ebenso wie Guido Thimian dem aktuellen Rat an, dessen Amtszeit im November endet. Er ist einer der erfahrensten Kommunalpolitiker der Grünen. Speckhan löst Marvin Nowak als Chef der Fraktion ab.

23.09.2026
Achim Süß
1 Min.
Rudolf Speckhan ist seit mehr als 25 Jahren kommunalpolitisch aktiv in Orts- und Stadtrat. Er ist Träger des Ehrenrings der Stadt | Foto: privat

Wunstorf (as). Die Ratsfraktion ist bei der Wahl am 13. September von sieben Mitgliedern auf fünf geschrumpft und muss wichtige Vertreter wie Anne Dalig, Birgit Mares und Martin Nowak ersetzen. Neu in der Fraktion sind Alexander Čavić, Reiner Roth und Frank Dollmann.

Im Gespräch mit der Auepost lässt Speckhan durchblicken, dass er sich nicht gedrängt hat, das wichtige Amt zu übernehmen. Es sei gewissermaßen auf ihn zugekommen. Die Arbeit im neuen Rat werde sehr schwierig werden.

Die grüne Fraktion habe gut und wirkungsvoll funktioniert, und das solle so bleiben, fügt Speckhan hinzu. In der Fraktion gebe es ebenso wie im Rat viele Neulinge. „Man muss abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt Speckhan.

Pavel-Unterstützung wird Diskussionen auslösen

SPD und CDU werden nach seiner Einschätzung nicht erneut eine Zusammenarbeit im Rat vereinbaren. Es werde also schwer sein, Mehrheiten zu finden. Der neue Fraktionsführer gilt nicht als der glühendste Verfechter der Kooperation der Grünen mit CDU und FDP, hat aber auch „nichts dagegen“.

Der Wahlkampf und der Schulterschluss mit den beiden anderen Parteien zur Unterstützung von CDU-Bürgermeisterkandidat Martin Pavel werde sicher in der nächsten Mitgliederversammlung des grünen Ortsverbands noch Diskussionen auslösen, sagt Speckhan voraus.

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Kommentare


  • Aus Wunstorf sagt:

    ,,Mit ihm werden in den nächsten Jahren 1.000 neue Wohnungen entstehen.“

    Die nächsten Jahre könnte man mit etwa vier bis sieben Jahren definieren.

    Was passiert, wenn Herr Piellusch dieses Versprechen nicht umsetzt (wie er so Vieles in den zurückliegenden Jahren eben nicht umgesetzt hat)? Lässt er dann sechs oder elf der Personen, die in die neuen Wohnungen einziehen würden, als WG in seinem Haus wohnen?

    Ich nehme Sie beim Wort, Herr Piellusch!

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