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Veranstaltungsausfall in Wunstorf

Bisher keine COVID-19-Fälle in Wunstorf

Nach Kenntnisstand der Verwaltung gibt es momentan keine Erkrankungsfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2. Dennoch werden nun vorsorglich auch in Wunstorf Veranstaltungen abgesagt.

Rathaus Wunstorf
Rathaus Wunstorf (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf/Hannover (red). In Wunstorf gibt es derzeit keine bestätigten Fälle der neuartigen Atemwegserkrankung, es gibt auch keine Verdachtsfälle. Zwei ehemalige Verdachtsfälle im Umfeld der evangelischen IGS, weswegen dort der Infotag für die neuen 5. Klassen abgesagt wurde, hatten sich nicht bestätigt.

Gestern hatte die Region Hannover als zuständige Gesundheitsbehörde mitgeteilt, dass ab sofort alle Veranstaltungen über 1.000 Personen in geschlossenen Räumen verboten sind – und war damit der Linie des Bundesgesundheitsministeriums gefolgt. Bis zunächst zum 22. März dürfen keine Veranstaltungen dieser Größenordnung mehr in der Region Hannover stattfinden, um der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus entgegenzuwirken. Aber auch Veranstaltungen unter freiem Himmel wie das kommende Fußballspiel von Hannover 96 in der HDI-Arena wurden vorsorglich für Publikum abgesagt.

Veranstaltungen um die 100 Teilnehmer abgesagt

Nun werden Veranstaltungsabsagen auch in Wunstorf relevant, und zwar in einem Rahmen, die deutlich über die abgesagten Großveranstaltungen hinausgeht. Wie die Stadtverwaltung am Nachmittag mitteilte, kamen die Bürgermeister und Gemeindeoberhäupter der Region mit Vertretern der Region Hannover in einer Sitzung zusammen, in welcher sich unter anderem über den aktuellen Sachstand zur Ausbreitung des Coronavirus ausgetauscht wurde. Als gemeinsame Zielsetzung wurde sich darauf verständigt, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die weitere Ausbreitung des Virus in der Region Hannover einzudämmen. Daher haben sich die Städte als Präventionsmaßnahme dazu entschlossen, eigene Veranstaltungen ab ca. 100 Teilnehmern abzusagen bzw. zu verschieben. Vergangene Woche hatte auch schon das KRH-Klinikum in Hinblick auf besonders gefährdete Patienten vorsorglich Veranstaltungen auf seinem Gelände entfallen lassen.

In Wunstorf ist von der neuen Übereinkunft die Sportlerehrung betroffen, die am 15. März stattfinden sollte. Auch der Spanische Abend im Rahmen der Reihe Länderabende am 17. März findet nicht statt. Nachholtermine wurden noch nicht festgelegt.

3 Kommentare

  1. Ich bin mir mit mir selbst nicht im Einklang, was ich von all diesen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virusses so wirklich halten soll.

    Jedoch halte ich nachwievor an meiner Überzeugung fest, nach der Achtsamkeit geboten ist und ein Jeder gut beraten ist, sich ausschließlich über die seriöse Berichterstattung der ebenfalls seriösen Medien -bitte nicht die “Krawall-Sender” zwecks Informationsbeschaffung zu nutzen!- über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und selbst -unabhängig von behördlichen Erlässen, Anordnungen e.t.c.- zu entscheiden, was angezeigt ist und was eben nicht.

    Durch die täglich steigenden Erkrankungsfällen in Deutschland werden wir uns auf Einschränkungen in unseren persönlichen Lebensbereichen einstellen müssen.
    Das muss (und wird den meisten) überhaupt nicht gefallen- wird aber eher “keinen Hering” interessieren.

    Ich habe mit Sicherheit nicht “die Weisheit gefressen”:
    Dennoch: sachliche Denk- und Vorgehensweisen jedes Einzelnen wird meiner Meinung nach eher zielführender sein, als sich panisch zu machen.

    1. …und es davon auszugehen, dass es nicht bei diesem einen bestätigten (!) Fall bleiben wird:
      dafür geht die Aus-/Verbreitung inzwischen zu schnell.
      Doch deshalb in Panik verfallen? Gar nicht gut.

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