Container und Ferienhaus abgebrannt

Brandstiftung in Steinhude

In der vergangenen Nacht brannten Müllcontainer in Steinhude. Kurz darauf stand an anderer Stelle eine Ferienhütte in Flammen. Die Steinhuder Feuerwehr war bis zum Morgengrauen im Einsatz.

Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht bei Nacht
Nächtlicher Feuerwehreinsatz (Symbolbild) | Foto: Kreisfeuerwehr Schaumburg, Team Presse, M. Thiele

Steinhude (red). In der Nacht von Samstag zu Sonntag, gegen 1.40 Uhr, setzten unbekannte Täter in Steinhude Wertstoffcontainer an der Wertstoffinsel in der Nähe der Graf-Wilhelm-Schule in Brand. Ein in der Nähe stehendes Ferienhaus brannte unabhängig vom ersten Feuer kurze Zeit später ebenfalls ab.

Containerbrand erfasst Holzzaun

Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge hatte eine Zeugin in der Nacht die brennenden Abfallbehälter an der Meerstraße bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Nach etwa 30 Minuten konnte die Freiwillige Feuerwehr Steinhude die aus den Containern schlagenden Flammen, die auch auf einen angrenzenden Holzzaun übergegriffen hatten, löschen.

Polizei entdeckt brennende Hütte

Während die Polizeibeamten noch nach den unbekannten Containerzündlern fahndeten, bemerkten sie eine knappe Stunde nach dem Beginn der Containerfeuer, gegen 2.30 Uhr, ein brennendes Ferienhaus an der „Lütjen Deile“. Die Steinhuder Wehr brachte dieses zweite Feuer der Nacht gegen 4.00 Uhr unter Kontrolle. Die Hütte war nicht mehr zu retten, sie wurde vollständig zerstört.

Die Brandursache des Ferienhauses ist derzeit noch unklar. Die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes werden den Brandort in der kommenden Woche genauer untersuchen. Auf dem Wertstoffsammelplatz an der Steinhuder Schule hatte es bereits im vergangenen November gebrannt. Auch damals ermittelte die Polizei wegen Brandstiftung.

Update, 12.01.: Wie die Kriminalpolizei inzwischen mitteilte, ist bei dem Feuer in dem Ferienhaus ebenfalls von Brandstiftung auszugehen. Das Feuer soll nach Angaben der Ermittler, die heute erste Untersuchungen zur Brandursache durchführten, mutwillig gelegt worden sein. Der entstandene Schaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

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