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Steigende Infektionszahlen

Corona-Ausbruch in zwei Wunstorfer Pflegeheimen

Ein Auftreten von mehreren Coronainfektionen in zwei Wunstorfer Pflegeheimen hat die Wunstorfer Statistik in die Höhe schnellen lassen. In absoluten Zahlen bedeutet es eine Verdopplung der täglichen Neuinfektionen.

Infektionszahlen Wunstorf
Aktuelle Infektionszahlen Wunstorf | Graphik: Auepost

Wunstorf (red). Trotz begonnener Impfungen, strikten Hygienevorschriften und Schnelltestungen in Pflegeeinrichtungen ist es nach Informationen der Auepost zu einem gehäuften Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen in inzwischen zwei Wunstorfer Altenpflegeeinrichtungen gekommen.

Diese Fälle sind der maßgebliche Grund für die in den letzten Tagen gestiegenen Fallzahlen in der Stadt. Lag Wunstorf in der Corona-Statistik der Region während der vergangenen Wochen überwiegend im unteren Bereich, verzeichnen andere Kommunen nun derzeit deutlich niedrigere Fallzahlen. Aktuell gelten 86 Personen in Wunstorf als mit dem Coronavirus infiziert.

Verdopplung der täglichen Neuinfektionen

Auch der Wunstorfer 7-Tages-Inzidenzwert liegt dadurch nun weit im dunkelroten Bereich. Wunstorf, das vor 14 Tagen fast schon wieder den „grünen Bereich“ erreicht hatte, übertrifft seit Anfang der Woche damit sogar den Regionsinzidenzwert, der bislang stets höher gelegen hatte als der Wunstorfer Wert.

7-Tages-Inzidenz
Inzidenzwerte | Graphik: Auepost

Betrachtet man die Fallzahlen-Statistik, ergibt sich auf den ersten Blick sogar der Eindruck, als wäre der Lockdown der vergangenen Wochen für Wunstorf vergeblich gewesen – liegen die Infektionszahlen nun wieder so hoch wie Mitte November und damit sogar über den Zahlen, die zu Beginn des Lockdowns am 16. Dezember vorherrschten.

Da sich die Infektionen auf bestimmte Orte wie in diesem Fall die beiden Pflegeheime konzentrieren, kann aber derzeit nicht von einer generellen Entwicklung gesprochen werden. Auch der auf einmal dramatisch wirkende Wunstorfer Inzidenzwert kann in die Irre führen: In absoluten Zahlen bedeutet es aktuell eine Verdoppelung der täglichen Neuinfektionen, die bislang auf niedrigem Niveau lagen: Steckten sich in der Vorwoche im 7-Tages-Schnitt täglich ca. 5 Wunstorfer neu mit SARS-CoV-2 an, sind es derzeit bis zu 10 Neuinfizierte am Tag, die positiv auf den COVID-19-Erreger getestet werden. Der regionsweite Inzidenzwert sank zuletzt in Wellen kontinuierlich.

Infektionszahlen Februar
Infektionszahlen Februar in Wunstorf | Graphik: Auepost

Die Betrachtung nur der bisherigen Februar-Zahlen verdeutlicht es: Im Vergleich zum Vorwochenzeitraum sind (mit Stand von Donnerstag) knapp 40 Personen mehr infiziert als noch vor einer Woche.

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34 Kommentare

  1. Ich bin entsetzt. Das wir erst seit (ungefähr) Anfang Januar in Pflege-/Krankeneinrichtungen impfen war schon traurig genug, da andere Länder mit dem Impfen deutlich früher begonnen haben.

    Das aber etwa fünf bis sechs Wochen nach Impf-Start die ,,kritischen” Punkte Pflege-/Krankeneinrichtungen weiterhin Hot-Spot sind stimmt einen gleichermaßen nachdenklich wie wütend:
    – Sind nicht alle Pflegeeinrichtungen mittlerweile das zweite mal durchgeimpft?
    – Gibt es möglicherweise nicht ausreichend Impfstoff bzw. Hilfsmittel zum Impfen um Impfungen durchführen zu können?
    – Gibt es in diesen Pflegeeinrichtungen möglicherweise so viele Impfverweigerer (Bewohner und Personal) dass keine Herden-Immunität erreicht wird?
    – Werden eingehende Besucher etwa nicht ausreichen kontrolliert?
    – Werden Hygienekonzepte nicht vollständig und fehlerfrei umgesetzt bzw. missachtet?
    Wohlgemerkt: jeder Tote und jeder COVID-Verstorbene ist ein Toter zu viel. Aber nur wenn wir uns an die Hygiene-Regeln halten endet diese unsägliche Lockdown irgendwann einmal.

    1. Andere Länder starteten Mitte Dezember ’20 mit Impfungen. In Deutschland war Start der Impfkampagne am 27.12.20. Also gerade mal zwei Wochen später.

      Die zweite Impfrunde in den Pflegeheimen ist noch nicht durch. Unabhängig davon braucht die Impfung Zeit zum Wirken, ca. 14 Tage nach der zweiten Impfung wird der volle Schutz erwartet.

      Impfungen verhindern schwere Verläufe, Infektionen und Übertragung sind jedoch bei Geimpften weiterhin möglich. Daher werden Inzidenzwerte weiterhin auf und ab gehen, egal ob geimpft oder nicht. Allerdings sollten durch Impfungen die Intensivstationen massiv entlastet werden. Daher ist eine alleinige Verknüpfung der einschränkenden Maßnahmen an die 7-Tage-Inzidenz und einem Wert von 35 vollkommen absurd. Das werden wir erst Richtung Sommer erreichen, wenn das Infektionsgeschehen auf natürliche Weise rückläufig ist. Aber selbst dann kann bei einem lokalen Infektionsgeschehen wie z.B. in Alten- oder Pflegeheimen kurzzeitig die Inzidenz durch die Decke gehen. Wunstorf hat ~42k Einwohner. Bedeuted, es dürfen sich pro Woche maximal 14,7 Menschen infizieren oder 2 pro Tag. Alles darüber reist die 35er Inzidenz.

      Von dem Ziel, die Intensivstationen zu entlasten, hat sich die Politik schon lange verabschieded. Es geht nur noch um “was da kommen könnte”.

      1. Schwere Verläufe und Todesfälle können durch die ‘Impfstoffe’ (es sind keine, da sie nicht den ganzen Zulassungsprozess durchlaufen haben) nicht verhindert werden. Das ist bei Viruserkrankungen auch nicht möglich, da diese Verläufe bei Menschen mit geschwächtem oder fehlendem Immunsystem auftreten.

        1. Sorry, aber das ist vollkommener Unsinn und darf nicht unwidersprochen bleiben. Die Impfstoffe haben in der EU den vollständigen Zulassungsprozess durchlaufen und haben in den bisherigen studien alle die Todesrate um 100% gesenkt.
          Bitte nehmen Sie doch erfreuliche wissenschaftliche Erkenntnisse hin und lassen sich nicht von unwissenschaftlichen Mythen beeinflussen.

          1. @ Wil

            “Die Todesrate zu 100 % gesenkt” werden die in Wissenschaft und Forschung seriösen Tätigen so nicht gesagt haben:
            Nicht zuletzt deshalb, weil mit einer solchen Aussage die Bevölkerung in trügerischer Sicherheit gewägt wird, was definitiv nicht gewollt wird.

            Von mir allerdings 100% Zustimmung, dass wir allesamt gut beraten sind, auf gesicherte (!) Erkenntnisse zu vertrauen und nicht auf irgendwelche Mythen und/oder abstrusen Theorien, die leider nachwievor allerorten “in die Welt hinaus posaunt” werden.

          2. @Grit D. Doch, genau das. Im Bezug auf die Phase 3 Studien ist kein Studienteilnehmer an Covid19 verstorben. Find ich schon echt bemerkenswert. Und auch nur extrem wenige sind schwer erkrankt.
            Hoffentlich bleibt dieses Bild so

          3. @Will

            An der Phase 3 Studie kann man sich nicht wirklich orientieren, die gab eine erste Indikation zur Wirksamkeit. Es mangelt zudem an statistisch signifikante Ergebnisse in Subgruppen. Wir reden hier über zwei Gruppen mit jeweils ca. 21.720 Teilnehmern. In der Impfstoffgruppe gab es 8 Infizierte, in der Kontrollgruppe 162. 162 Infizierte auf 21.720 Probanden, das sind gerad mal 0,75%. Alleine das spricht schon für sich bzgl. Infektionsgeschehen. Die Wahrscheinlichkeit in Deutschland an Corona zu erkranken und dann auch noch zu sterben liegt im Mittel bei 2,85%. Hochgerechnet auf die Impfstoffgruppe würde es ab 619 Infizierten interessant werden.

            Die ersten echten Daten aus Israel zeigen eine Wirksamkeit von ca. 94 – 95% bei Infektion, schwerem Verlauf und Sterblichkeit. Es bedarf aber noch mehr Studien. Wie verhalten sich die Geimpften nach der Impfung. Wer sich trotz Impfung weiterhin einschließt, hat schließlich ein geringeres Infektionsrisiko als ein kontaktfreudiger Ungeimpfter. Bettlägerige Heimbewohner sind auch nicht für ihre Corona Parties bekannt. Die Impfstoffgruppe muss sich so verhalten, wie die Kontrollgruppe, sonst kann man keine Vergleiche ziehen.

          4. Danke für die Erläuterungen, das klingt ja auch plausibel Aber das ändert nichts daran, dass wir hier nach bisherigem Kenntnisstand hochwirksame Impfstoffe haben, die einen guten Schutz vor schweren Verläufen bringen

    2. Warum wird die wichtigste Frage nicht gestellt:
      Bringt die Impfung nicht den versprochenen Schutz? Vieles spricht dafür

  2. Den Fragen und kritischen Anmerkungen von #Max Mustermann möchte ich mich grundsätzlich anschließen.

    Das sich dramatisch erhöhte Infekrionsgeschen in #Wunstorf alleine auf die auch mich erschreckenden Ereignisse in den beiden Pflegeeinrichtungen zurück zu führen, erlebe ich dann doch als zu kurz gedacht:
    beispielsweise wollen noch immer viele- zu viele den Ernst der Situation nicht begreifen wollen und nehmen die ärgerlichen doch weiterhin unumgänglichen Einschränkungen nicht für voll.

    Für das kleine doch ausgesprochen gemeine (und gefährliche!) Coronavirus förmlich eine Einladung zum “fette Beute machen”…

  3. @ Gerd,
    Es dürfte etliche der Leser*innen interessieren, in welchen Pflegeheimen konkret die exorbitant hohe Anzahl an Infektionsfällen aufgetreten sind.

    Ich bin nicht von der juristischen Fakultät, so dass es lediglich eine Vermutung von mir sein kann, dass die #DSGVO genauere Angaben nicht erlaubt.

    Würde sicherlich dankbar angenommen, wenn sich dazu jemand mit dem entsprechenden Fachwissen äußert.

  4. Es sollte sich rumgesprochen haben, dass die Impfungen nichts verhindern können.
    Sie entlasten im Falle einer ernsthaften Covid Erkrankung die Krankenhäuser, da der Verlauf der Erkrankung den Betroffenen nicht so hart erfasst. Ursprung fast aller Covid Fälle waren immer wieder Pflegeheime. Dort muss angesetzt werden und nicht ein ganzes Land in Haftung nehmen.
    Zwei Pflegeheime haben positive Testergebnisse und die Zahlen erwecken den Eindruck Wunstorf sei ausser Kontrolle.
    Wahrscheinlich wird gleich nach dem Flensburger Modell gerufen.

  5. Wann wird den Leuten eigentlich mal klar, was 50 Infektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner eigentlich bedeutet? Das bedeutet, daß es 2.000 Wochen oder mehr als 38 Jahre dauert, bis jeder infiziert war.
    Während der Wintermonate erkranken jede Woche zwischen drei und fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer Atemwegsinfektion (Quelle RKI). Das entspricht einer Inzidenz von 3.600 bis. 6.000.
    COVID-19 ist eine extrem seltene Erkrankung und während der Herbst – und Wintermonate sind Inzidenzwerte von 50 oder gar 35 völlig absurd.

    1. Warum werden diese Tatsachen dann nicht von den Öffentlich-Rechtlichen GEZ-Sendern thematisiert? Gibt es dort keinen seriösen Journalismus mehr?

    2. “Covid-19 ist eine extrem seltene Erkrankung”: Stimmt

      Deren Auswirkungen und Folgen sind jedoch umso fataler.

      Hier all das gebetsmühlenartig erneut aufzeigen zu wollen fehlt mir die Zeit u.v.a. die Motivation.

      Es bedarf vielleicht etwas Aufwand an Empathie, um sich in die Gefühlslage von den Auswirkungen und/oder Folgen betroffenen Menschen hinein versetzen zu können.

      Es muss auch von mir hingewinommen werden, wenn sich dem einige völlig verschließen wollen.

      Mit Sicherheit wünsche ich niemandem, in diese Situation kommen zu müssen. Punkt.

      Leider aber ist genau das vermutlich nötig, um die Emotionen von Hinterbliebenen, Pflegefachkräften und so vielen weiteren Betroffenen nachvollziehen zu wollen.
      Noch einmal “Punkt”.

      1. Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Die Hälfte stirbt an der Erkrankung. Durch die Fixierung auf COVID-19 hat sich die medizinische Versorgung für sehr viele Menschen stark verschlechtert. Von den ganzen anderen Verschlechterungen will ich gar nicht anfangen.
        Worum es geht, ist etwas anderes. Die Maßnahmen wie Ausgangssperre und Berufsverbot sind ungeeignet und völlig unverhältnismäßig bei einer Viruserkrankung, bei der die meisten keine oder nur milde Symptome entwickeln.
        Jeder stirbt. Den Tod verhindern zu wollen, ist absurd.

        1. Die teils signifikanten negativen Konsequenzen für anderweitig erkrankte Menschen will ich in keiner Weise in Abrede stellen, da leider zutreffend.

          Ich habe wie meinen Kommentaren zu entnehmen ist, grundsätzlich eher wenig Interesse an oftmals gänzlich sinnfreien Diskussionen.

          Nicht zuletzt deshalb möchte ich es bei dem Hinweis belassen, dass auch ein von ihnen explizit erwähnter milder Verlauf eine Covid-19- Infektion bekanntermaßen gravierende Langzeitfolgen haben kann.

          Im Übrigen ist ein Versuch den Tod verhindern zu wollen, genauso sinnlos wie “ergebnisoffene” Auseinandersetzungen- wo auch immer.

          1. Die deutsche Sprache ist wunderbar. Man kann praktisch alle Wörter miteinander kombinieren. In dem Wort Langzeitfolgen stecken die Wörter lang und Zeit. Nach einem Jahr den Menschen mit eventuellen Langzeitfolgen Angst zu machen, ist genauso unverantwortlich wie der ganze bisherige Umgang mit dieser Krankheit.

  6. Wie gesagt @T. Gilde mir fehlen inzwischen Zeit wie Lust zu Diskussionen, die gänzlich unerfreulich sind.

    Vermutlich ausschließlich das in jedem innewohnende kleine Teufelchen lässt mich insofern antworten, dass es in keiner Weise um Angst-Panikmache beim Erwähnen von Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung- unabhängig deren unterschiedlichen Verlausformen- geht, sondern um das Aufzeigen schnöder Tatsachen.

    Ob Ihnen das nun gefallen wird oder eher nicht gefallen wird, ist für mich persönlich ohne Bedeutung.

    “Des Menschen Wille ist sein Himmelreich”:
    somit kann, darf und soll ein Jeder seine Meinungen und Ansichten haben und diese vertreten.

    Dass damit nicht grundsärzliche Zustimmung erreicht wird, ist Fakt- und damit muss gelebt werden.
    Ob das von Belang für die betreffende Person sein sollte?
    Nicht wirklich…

      1. @ Homberg,

        Gefällt mir Ihr Kommentar, der so herrlich vor Sarkasmus förmlich trieft.

        Doch im gebotenen Ernst angesichts der Lage:
        mehr als fragwürdig mit welchem schlechten Beispiel so manche der Volksvertreter*innen (ob die das auch wirklich sind? Mit Sicherheit ein interssantes Diskussionsthema, das jedoch nicht hierhin gehört) vorangehen…

  7. Hat sich eigentlich jemand die Frage gestellt, warum das Infektionsgeschehen in den Pflegeheimen so hoch ist?
    Sicherlich ist es nur zu einem Teil den Krankheiten und dem damit schwachen Immunsystem der Bewohner zu erklären.
    Zum anderen könnte es auch in den Heimen auf dem mangelhaften Infektionsschutz liegen. Es ist allgemein bekannt – ohne ein Pflegeheim zu nennen – dass es in Deutschen Pflegeheimen mit der Hygiene nicht so genau genommen wird. Und jetzt in Coronazeiten, wo Besuche teilweise nicht erlaubt sind, kann keiner die Heime kontrollieren.
    Normalerweise dürften dort, wenn man denn den Medien glauben würde, keine oder nur geringe Infektionen geben, da es sich bei den Pflegeheimen um eine teilweise geschlossenen Einrichtung handelt. Irgendetwas stimmt da nicht!! Aber wen berührt das schon, sind ja eh alte Menschen. Stirbt einer, wird der Platz sofort wieder belegt. Pflegemisstände gehören lückenlos aufgeklärt und evtl. auch bestraft.

    1. Leider hat #B.M. Rosenbusch nicht ganz Unrecht mit seiner Anmerkung, dass es in vielen der Pflegeheimen nicht so ganz eng mit der Hygiene gesehen wird.

      Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es sich dabei nicht um sämtliche Einrichtungen der Branche handelt und somit von mir niemand unter Generalverdacht gestellt werden soll und wird.

      Meine Großmutter väterlicherseits musste ihre letzten Lebensjahre in einem Pflegeheim in der Region Hannover- welches möchte ich nicht namentlich nennen- verbringen.

      Dort musste sie über einen längeren Zeitraum in ihrer eigenen- sorry auf deutsch- Schei*** liegen.

      Liegt sehr viele Jahre zurück.
      Zeigt trotzdem das bestehende Kernproblem des eklatanten Mangels an Pflegefachkräften auf.

      Und so lange dort nicht die längst überfälligen Veränderungen hin zum Besseren für die pflegebedürftigen Menschen UND für die in den Heimen in der Pflege Tätigen, die allzuoft am bzw. über das Limit arbeiten müssen, seitens der Politik veranlasst werden, wird sich an sämtlichen Missständen- die mangelnde Hygiene ist lediglich ein Beispiel für vieles- nichts- aber auch gar nicht ändern.

      Ein Skandal! *geballte Faust*

      1. Sehr geehrte Grit
        Ein Skandal oder geballte Faust hilft da leider nicht. Butter bei die Fische: Namentliche mit voller Adresse nennen, sonst werden wir diese Missstände nie los. alles andere hieße stillschweigend hinnehmen. Solche Heime müssen dringend ohne Wenn und Aber aufgelöst werden.

        1. @ Bernd-Michael Rosenbusch

          Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht!!

          Leider wird das alleinige probate Mittel sein, diejenigen Heime, die verantwortlich für diese eklatanten und mit nichts zu rechtfertigenden Missstände zeichnen, öffentlich mit voller Namensnennung bekannt zu machen.

          Fakt ist, dass diese Institutionen ihre Interessen sehr genau über diverse RA’s bis – sorry: trifft im übertragenen Sinne aber zu- aufs Blut zu verteidigen wissen.

          Ich zumindest kann mich dem zumindest aktuell aufgrund persönlichen Gegebenheiten leider nicht stellen.

          Bitter nötig sind dieses Auseinanderzusetzungen:
          Sonst wird sich vermutlich nichts- überhaupt nichts verändern lassen…

  8. @ Wil (>14.42 Uhr)

    Weil ich nicht von der entsprechenden Fakultät bin, ergo nicht über das zwingend notwendigen Fachwissen verfügen kann, werde ich mir nicht anmaßen, Ihre Aussage bis ins kleinste Detail auf deren Stimmigkeit zu überprüfen, geschweige denn zu beurteilen.

    Was hingegen gesichert (!) erwiesen ist, sind die abnehmenden schweren Verläufe der Covid-19- Erkrankungen.

    Mir bleibt die Hoffnung- ja: ich weiß mein Zweckoptimismus….-, dass diese Erfreulichkeit nicht einmal mehr zum Anlass genommen wird, diese übelste Krankheit klein zu reden.

    Die Folgen derer sind oft genug gravierend:
    unabhängig der Schwere eune Infektion mit Sars-cov.2.

  9. @Grit Decker
    Ihr Optimismus bezüglich der schweren Krankheitsverläufe entbehrt leider jeder Grundlage. Bei den Studien gab es keine Teilnehmer mit schwerem oder gar tödlichem Verlauf. Auch kann so eine Art von Impfung solche Verläufe schon aus prinzipiellen Gründen nicht verhindern.
    Die Medien berichten, wenn möglich, nicht über die Todesfälle nach der Impfung in Alten- und Pflegeheimen und wenn doch, dann heißt es immer, die Bewohner seien trotz Impfung gestorben. Ich ziehe da eine andere logische Schlußfolgerung.
    Sie unterstützen ein riesiges Experiment an Menschen.

  10. @ T. Gilde,

    Aufgrund von Zeitmangel (nicht die berühmten Fünfe, sondern Zehne-gerade-lassen rächt sich 🙁 ) in aller Kürze:
    Ich kann mich nicht erinnern, in den Raum gestellt zu haben, dass an Erkrankten verimpft wurde.

    Es gab sehr wohl im Zusammenhang mit einer Impfung einige wenige Todesfälle, bei denen sich jedoch herausgestellte, dass kein ursächlichen Zusammenhang bestanden hatte, sondern bereits vor der Impfung bestehende Eekrankungen ausschlaggebend waren.

    Ich werde mich schwer hüten zu behaupten, dass sich mit der Impfung gegen Covid-19 grundsätzlich (!) sämtliche schwereren bis schwere Verläufe verhindern lassen können.

    Ihre Überzeugung von “… ein riesiges Experiment an Menschen” in Verbindung mit der Berichterstattung zu Todesfällen an bzw. mit dem SARS-cov2-Virus erkrankten Menschen wirkt sicherlich nicht nur auf mich- mindestens abstrus.

    Nicht nur der erwähnte Zeitmangel lässt mich Ihre Motivation zu dieser Aussage nicht hinterfragen- und sei die vielleicht durchaus interessant…

    1. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.paul-ehrlich-institut-institut-prueft-zehn-todesfaelle-kurz-nach-corona-impfung.5281625e-2315-4acd-8629-0ce287b5965d.html

      Besonders auch folgenden Absatz lesen:
      Über Einzelfälle könne sie aus Gründen des Personenschutzes nichts sagen, „aber es handelt sich um sehr schwer kranke Patienten mit vielen Grunderkrankungen“. Manche seien palliativ behandelt worden.

      Wer palliativ behandelte Menschen impft, dem traue ich alles zu.

  11. Vielleicht sollten sich alle einmal fragen, warum gerade Wunstorf die höchsten Werte an Coronainfizierten hat.

    Im Zuge der stetig steigenden Zahlen der Coronainfizierten im Bereich Wunstorf und Umgebung ist es unverantwortlich, auch hinsichtlich der an diesen ungewöhnlich warmen sonnigen Tagen ansteigenden Tagestouristen die Maskenpflicht lediglich auf ein kleines Gebiet zu beziehen. So ist beispielsweise die Uferstraße in Steinhude sowie die kleine Promenade zwischen Hafenstraße und Ferienpark mindestens ebenso stark frequentiert wie die genannte Promenade, wo Maskenpflicht herrscht. Auch die Straße Richtung Badeinsel, Lindenhopsweg, ist massenhaft überlaufen. Es ist widrig, hier keine Abhilfe zu schaffen trotz erheblich gestiegenen Coronainfizierten.

    Wie soll das in diesem Jahr eigentlich weitergehen? Der dritte Shutdown ist abzusehen. Auch ist es gegenüber den Anwohnern eigentlich nicht zu verantworten. Denn diese wollen am Wochenende vielleicht auch mal auf die Straße gehen.

    Überdies ist nach Kenntnisstand die Polizei überfordert, durch die fehlende Maskenpflicht in Innenstadt, Uferstraße, Badeinsel und andere den Sicherheitsabstand zu kontrollieren bei diesem Besucheransturm ohne Masken.

    Aber das scheint hier niemanden zu interessieren, am wenigsten die, die dafür verantwortlich ist. Die Stadt Wunstorf mit ihren ständigen Lockerungen. Warum eigentlich?

  12. Immer noch ist eine Unterscheidung von Grippe und Covid-19 wissenschaftlich nicht möglich!
    Es gab während der Corona-Zeit keine Grippetoten.
    Seit Jahrzehnten scheint die Influenza nun das erste mal ausgestorben!
    Selber denken!!!!!

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