Wirtschaft

Café Kunterbunt schließt

Wer noch einmal bei Kunterbunt Waffeln essen möchte, muss sich beeilen: Das Café schließt schon dieses Wochenende.

Kunterbunt Cafe
Kunterbunt in der Langen Straße | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Ein beliebter Treffpunkt für Familien in Wunstorf geht verloren: Das Café Kunterbunt hört auf. Grund für die Aufgabe des Geschäftsbereichs sei der mangelnde Umsatz, wie Inhaberin Sabine Dohmeier der Auepost sagte. Diesen Samstag, den 17. November 2018, wird das Café zum letzten Mal geöffnet haben.

Kunterbunt hatte sich erst Anfang des Jahres von seinem Spielwarenangebot getrennt und wollte sich fortan ganz auf den Cafébetrieb konzentrieren, ergänzt um Schulranzenverkauf und Geschenkartikel. Dazu wurde die Caféfläche umgebaut und erweitert. Außerdem setzte man auf besondere Aktionen wie Einkaufserlebnisse und Workshops.

Geschlossen wird nur das Café. Wie es insgesamt weitergehe, konnte Dohmeier heute noch nicht sagen.

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31 Kommentare

  1. Naja, ist ja auch keine Wärmehalle!
    Vermutlich doch verkalkuliert mit dem Umsatz/m ² nachdem die Fläche für das Café vergrößert wurde.
    Für mich sah das immer aus wie eine Tratschbörse für gelangweilte Muttis. Wenn die Umsätze nicht stimmen, muss man als Unternehmer halt Konsequenzen ziehen. Alles richtig gemacht aus meiner Sicht.

    1. @Manuel
      habe ab u.an den Laden besucht,um zu kaufen u.Kaffee zu trinken.Als TratschTreff f.gelangweilte Muttis habe ich es nicht empfunden.Frauen müssen meist sich um Geschenke kümmern f.d.Kids.Männer haben dafür keine “Zeit”!!
      Warum nicht das Wichtige m.Pausen vebinden!
      Männer tratschen auch,nur anderswo!
      Wenn sie dann m.Frau u.Kind da saßen, haben sie leidend d.Kaffee geschlürft und gewartet bis es weitergeht Technik kaufen-das Spielzeug d.großen Jungs :))
      Schade Kunterbunt ihr seid/ward ein Superladen!

  2. Bald gibt es keine spielzeugGeschäfte mehr also steigt doch wirklich der Onlinehandel! Schade ist auch das dadurch wieder Arbeitsplätze wegfallen !

  3. Wirklich sehr schade…augenscheinlich immer gut besucht.
    Wenn man dort hingeht, sich trifft und austauscht, jedoch dann in 2-3 Stunden nur einen Kaffee trinkt und eine Waffel isst, ist das wirtschaftlich zu wenig!
    Sind wir doch mal alle ehrlich…das Verhältnis Umsatz zu Sitzzeit passt denke ich nicht…

  4. Auf DEN Betthupferl hätte ich verzichten können:
    Nicht nur den “gelangweilten Muttis” wird ein wichtiger Treffpunkt fehlen, auch mir als “gemeine kinderlose Bürgerin”.

    Ich habe durchaus Verständnis für die Entscheidung der Unternehmensinhaberin, denn ihr wird der Entschluss zur Schließung mit Sicherheit nicht leicht gefallen sein; dafür hatte sie all die Jahre ihr “Herzblut” reingesteckt für’s Café wie für den Spielzeugladen.

    Auch für deren Geschäft “wächst das Geld nicht an den Bäumen”, so wird ihr letzten Endes keine andere -sprich besucherfreundlche- Lösung geblieben sein.

    Bedauerlich ist das Ende vom “Kunterbunt” dennoch.
    So hoffe ich zweckoptimistisch, dass sich für Sabine Dohmeier ein Weg zum Weitermachen finden lassen wird.

  5. Heute beim Bäcker würde mir erzählt das der Laden schon bei immobilienscout inseriert ist ! Was soll man schon glauben Fakt ist ein spielwarengeschäft weniger! Früher hatten wir kastendieck und jahns

  6. @Manuel: Was bist du für eine Labertasche. Wer sich über tratschende Muttis auslässt, der hat wohl keine eigenen Kinder.
    Dieses Cafe ist der richtige Ort für Familien (Vater/Mutter) mit Kindern. Die Kleinen dürfen spielen und alles ausprobieren egal wie laut sie dabei sind. In keinem anderen Cafe wird so etwas geduldet. Hier müssen Kinder nicht immer “ruhig gehalten” werden.
    Das Cafe hat ein tolles Angebot gehabt. In meinen Augen zu günstig, deswegen hat es sich vielleicht nicht gelohnt. Die Preise können ruhig angezogen werden! Liebe Kunterbunt Menschen…Macht weiter. Das Konzept ist super so wie es war!

    1. Dem Beitrag von #Caro kann und will ich zustimmen.

      Ich selbst bin kinderlos, doch ich komme beruflich aus dem pädagogischen Bereich. Und auch, wenn ich handicapbedingt nicht mehr im ‘aktiven Dienst’ stehe, so ist die Verbindung zu den -mehr oder weniger- Lütten geblieben.
      Ergo kann ich durchaus nachvollziehen, dass all den “gelangweilten Muttis” die “Tratschbörse” Kunterbunt fehlen wird.
      Werte Herren a’la #Manuel: schon mal dran gedacht, dass diese “Dreisten” es sind, die den Rücken freihalten und auch mal einfach ‘ne Pause brauchen?

      Gestern war ich in “der schönsten Innenstadt der Region” -und weil ich von Natur aus auch Pressemitteilungen misstraue, bin ich ins Kunterbunt rein und habe mal nachgefragt und ‘n paar Infos bekommen:
      Die Schließung des Cafés tut den Mitarbeiterinnen genauso weh, wie uns allen, die diesen einzigen wirklich kinderderfreundlichen ‘Bewirtungsort’ vermissen werden.

      Der bedauerliche Entschluss ist leider alternativlos, weil die “Gelangweilten” sich teilweise vier Stunden an einem Cappuccino und einer Waffel ‘festhielten’ (ob die Mitarbeiterin das wortwörtlich meinte, oder die Situation etwas drastisch darstellte, mag ich nicht beurteilen).

      Nach der Erweiterung des Cafés stiegen die Besucherzahlen; die Einnahmen hingegen nicht.
      Wobei man berücksichtigen sollte, dass nicht jede*r die finanzielle Grundlage hat, um ‘fürstlich zu schlemmen’.
      Das aber ist ein anderes Thema. Sicherlich diskussionsbedürftig, doch nicht in der Kommentarfunktion zu diesem Artikel.

      Von Unternehmensseite eine Entscheidung, die ich nachvollziehen kann.

      Auch mir als Kinderlose wird das Café mit seinen Angeboten fehlen; damit meine ich nicht nur die “zur Förderung des Hüftgold”, sondern vor allem die des Platzes:
      war mir nach einem Besuch im Spielwaren-Bereich nach einer Erfrischung, konnte ich zwischen “rein-ins-Getümmel” und “ruhige Zone” wählen; hängt ja auch mit an der eigenen Tagesform.

      Was ich unterschreibe, ist, dass das ‘Kunterbunt’ das einzige wirkliche (!) kinderfreundlich Café in Wunstorf war.
      Natürlich können alle Frauen (und selbstverständlich auch die Männer) mit Kind(er) jedes Café, jede Eisdiele, jedes Restaurant etc. besuchen.
      Doch leider müssen wir dort immer damit rechnen, “angefeindet” zu werden:
      von genervten Blicken, über offen gezeigten Unmut bis hin zu Verbalattacken wegen der “ungezogenen” Kinder.
      Da wird dann zu gerne vergessen, dass wir selbst ja auch mal Kind waren…

  7. Jeder ist selbst seines Glücks Schmied ! Die Chefin von kunterbunt dachte wohl auch mit dem Kaffee werde alles besser aber dies war wohl leider nicht so also verkalkuliert ! Es lebe der böse Onlinehandel

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