Das Frei­bad Bokel­oh soll geret­tet wer­den

Als offen­sicht­lich wur­de, dass das Frei­bad Bokel­oh die­ses Jahr kei­nes­falls mehr öff­nen kön­nen wird, waren die Wunstor­fer besorgt um die Zukunft des Schwimm­ba­des am Kali­berg. Denn die Schlie­ßung der städ­ti­schen Frei­bä­der in Luthe und der Kern­stadt began­nen ähn­lich. Doch das Frei­bad soll den Bür­gern erhal­ten blei­ben. Ers­te kon­kre­te Plä­ne zum wei­te­ren Vor­ge­hen wur­den gefasst.

Symbolbild: Eingang zum stillgelegten Wunstorfer Freibad | Foto: Daniel Schneider
Sym­bol­bild: Ein­gang zum still­ge­leg­ten Wunstor­fer Frei­bad | Foto: Dani­el Schnei­der

Nach­dem sich her­aus­stell­te, dass die bis­he­ri­gen Repa­ra­tur­ver­su­che nicht von Erfolg gekrönt waren, ver­fol­gen die Bäder­be­trie­be nun einen Plan B. Um das Frei­bad nicht von Grund auf instand set­zen zu müs­sen, was mit einem Qua­si-Abriss des Haupt­be­ckens ein­her­gin­ge, soll eine Alter­na­ti­ve aus­pro­biert wer­den.

Tref­fen des Auf­sichts­ra­tes

Am 09.08.2016 tag­te der Auf­sichts­rat und die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der Bäder­be­trie­be Wunstorf GmbH. Die mit der Scha­dens­be­gut­ach­tung beauf­trag­te Fir­ma Purena hat­te recht­zei­tig zur Sit­zung ent­spre­chen­de Vor­schlä­ge zum wei­te­ren Vor­ge­hen vor­ge­legt. Danach wird vor­ge­schla­gen, zunächst die Gesamt­dich­tig­keit des Beckens zu prü­fen und die wesent­li­chen und prüf­ba­ren Bau­tei­le zu unter­su­chen. Dies soll im August/September 2016 gesche­hen. Die Vor­be­rei­tun­gen dazu sind bereits ange­lau­fen.

Ein­stim­mig hat der Auf­sichts­rat die vor­ge­schla­ge­nen Lösun­gen gebil­ligt und die Geschäfts­füh­rung beauf­tragt, unver­züg­lich die Vor­schlä­ge umzu­set­zen. Unab­hän­gig davon hat der Auf­sichts­rat auch die Geschäfts­füh­rung gebe­ten, eine Kame­ra­be­fah­rung der Boden­ab­lauf­roh­re durch­zu­füh­ren um Klar­heit zu erhal­ten, ob in den Roh­ren Undich­tig­kei­ten vor­han­den sind.

Das Pro­blem soll umschifft wer­den

Soll­ten die­se Kon­trol­len nega­tiv aus­fal­len, also das Becken an sich dicht sein, will man das Pro­blem, das in den Roh­ren unter dem Becken­bo­den ver­mu­tet wird, prak­tisch umge­hen. Die Durch­strö­mung des Beckens soll geän­dert wer­den, so dass man auf die defek­ten Roh­re im Unter­grund nicht mehr ange­wie­sen ist. In die­sem Fall wer­den die Boden­ab­lauf­roh­re ver­schlos­sen und die kom­plet­te Durch­strö­mung fin­det über die Über­läu­fe statt. Dies ist mit der Anla­ge, bei gering­fü­gi­gen tech­ni­schen Modi­fi­ka­tio­nen an den Pum­pen und der Was­ser­füh­rung, mög­lich.

Der Auf­sichts­rat hofft, mit die­ser Vari­an­te zügig zu einer Wie­der­auf­nah­me des Bad­be­trie­bes 2017 zu kom­men. Es soll wei­ter­hin alles ver­sucht wer­den, das Frei­bad in den nächs­ten Jah­ren wei­ter zu betrei­ben. Kon­kre­te Ter­mi­ne kön­nen aber erst dann auf­ge­stellt wer­den, wenn bestä­tigt ist, dass der Bau­kör­per (Becken) die Dich­tig­keits­prü­fung bestan­den hat.


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