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Auftaktveranstaltung zur Neugestaltung des Barneplatzes

21.05.2016 • Daniel Schneider • Aufrufe: 553
21.05.2016
Daniel Schneider
Aufrufe: 553

Ein erstes Treffen zur Umgestaltung des Platzes in der Barne ließ bereits erkennnen: es wird ein heißer Herbst für die Anwohner und Eigentümer. Die Wünsche von Gewerbetreibenden und Bewohnern prallen aufeinander.

Knapp zwei Dutzend Zuhörer informierten sich am Abend über die mögliche Zukunft des Barneplatzes | Bild: Daniel Schneider

Knapp zwei Dutzend Zuhörer informierten sich am Abend über die mögliche Zukunft des Barneplatzes | Bild: Daniel Schneider

Am 19.5.2016 lud die Stadt zu einer ersten Infoveranstaltung zur geplanten Umgestaltung des Barneplatzes ein. Baureferatsleiter Robert Lehmann und der leitende Stadtplaner Peter Pfadenhauer referierten über die kommenden Schritte und stießen den Beteiligungsprozess für Eigentümer, Anwohner und alle weiteren interessierten Bürger an. Auch Ortsbürgermeister Thomas Silbermann ergriff das Wort und wünschte sich, mit der Neugestaltung ein „Wir-Gefühl“ umsetzen zu können. Etwa zwei Dutzend Zuhörer fanden den Weg in eine Aula der Otto-Hahn-Schule.

Ganz am Anfang der Planungen

Konkrete Planungen wurden bei diesem ersten Treffen noch nicht vorgestellt, Thema war die grundsätzliche, grobe Planung: Als nächster Schritt startet im Juni eine Exkursion nach Hannover zu ähnlichen Plätzen. Hier wollen sich Politiker, Eigentümer, Mitglieder der Interessengemeinschaft Barne sowie weitere Interessierte Ideen und Anregungen holen, wie man den Barneplatz verbessern kann. Unter anderem will man sich den Fiedelerplatz, den Jahnplatz, die Liliencronstraße und die Velvetstraße ansehen, die zwar nicht als Blaupause für den Barneplatz dienen können, jedoch Möglichkeiten für Platzumbauten aufzeigen.

Der anfangs noch spärlich besetzte Saal füllte sich rasch | Bild: Daniel Schneider

Der anfangs noch spärlich besetzte Saal füllte sich rasch | Bild: Daniel Schneider

Im Herbst – genauer: in den Herbstferien – dieses Jahres soll es dann einen „moderierten Planungs-Workshop“ geben, der zwar nicht die Ausmaße des Workshops erreichen kann, wie es etwa bei den Planungen zur Umgestaltung des alten Freibades der Fall war, aber für die ausreichende Beteiligung der verschiedenen Interessengruppen sorgen soll.

Vortrag zur Historie des Barneplatzes | Bild: Daniel Schneider

Vortrag zur Historie des Barneplatzes | Bild: Daniel Schneider

Auf Grundlage der Ergebnisse dieses Workshops werden dann die konkreten Planungen ausgearbeitet und ein Planungsbüro beauftragt werden. Im Jahre 2018 könnte dann mit der Umgestaltung des Platzes begonnen werden. Ein festes Budget gibt es dabei nicht.

Bereits viele aufeinanderprallende Wünsche

Auch wenn die Veranstaltung nur dazu diente, über den groben Ablauf zu informieren und die kommende Exkursion zu organisieren, äußerten bereits viele Anwesende erste konkrete Wünsche. Die Interessen von Anwohnern und Gewerbetreibenen prallten dabei bereits aufeinander. Die einen sprachen sich für mehr Aufenthaltsqualität aus, für den Erhalt des Brunnens, die anderen sehnten sich dringend nach mehr Parkplätzen und möchten den Brunnen am liebsten lieber gestern als heute loswerden.

„Dreckwasser“

Eine Teilnehmerin möchte künftig gar das klassische Großfiguren-Schachbrett auf dem Platz sehen. Auch das stark zurückgegangene Warenangebot von Wochenmarkt und Ladengeschäften wurde beklagt. Hier bremsten die Stadtplaner jeddoch allzu optimistische Erwartungen. Wenn die Geschäfte nicht mehr zu vermieten seien, sollte man sich auch über neue Konzepte wie barrierefreies Wohnen Gedanken machen.

„Wir freuen uns auf den weiteren Prozess mit Ihnen …!“

Am Ende blieb angesichts der geteilten Meinungen nur noch das charmant-verschmitzte Schlusswort, dass sich die Stadtplaner auf den weiteren Prozess während der kommenden Workshops und Veranstaltungen freuen würden.

Stadtplaner Peter Pfadenhauer und die weiteren Vertreter der Stadt | Bild: Daniel Schneider

Stadtplaner Peter Pfadenhauer und die weiteren Vertreter der Stadt | Bild: Daniel Schneider

Die Folien zum Vortrag des Abends können auf den Seiten der Stadt Wunstorf als PDF heruntergeladen werden.

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