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CDU: Gegenseitiges Vertrauen und Einvernehmen war nicht mehr gegeben

10.02.2026 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 3

Wegen unterschiedlicher Auffassungen darüber, wie die Bürger beim Thema Innenstadt eingebunden werden, habe die gemeinsame Basis gefehlt. Das sagt die CDU zum Koalitionsende in Wunstorf.

10.02.2026
Redaktion
1 Min.
Die CDU hat sich im Stadtrat vom Koalitionspartner SPD getrennt | Graphik: Auepost

Wunstorf (red). Nach der Aufkündigung der festen Mehrheitsgruppe im Wunstorfer Stadtrat hat die CDU die Hintergründe genauer benannt – und bestätigt die Nachricht vom Dienstagmorgen: Parteivorstand und Stadtratsfraktion haben nach ausführlichen Beratungen beschlossen, die Koalition mit der SPD zu beenden.

„Grundlage dieser Entscheidung sind inhaltliche und atmosphärische Differenzen, die eine verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr ermöglichen. Insbesondere beim Thema Innenstadtsanierung hat die CDU zuletzt festgestellt, dass die Auffassungen zum Thema Bürgerbeteiligung zu unterschiedlich sind“, heißt es in der Erklärung der CDU.

Vor allem auf kommunaler Ebene sei gegenseitiges Vertrauen und Einvernehmen entscheidend. Wenn dies nicht mehr gegeben sei, seien „andere Wege zu gehen“. „Diese Entscheidung haben unsere Gremien nun getroffen“, teilt CDU-Chef Martin Pavel mit.

Es habe sich abgezeichnet, so Pavel weiter, dass die gesamte Debatte rund um das Thema Innenstadt zu keiner gemeinsamen Basis finden werde. Bei zentralen Fragen, wie sich die Bürger sowie weitere Akteure einbinden ließen, habe es in der Grundüberzeugung keine Übereinstimmung mehr gegeben.

Sacharbeit soll fortgesetzt werden

Die CDU-Fraktion kündigt an, die Arbeit im Rat der Stadt Wunstorf weiterhin konstruktiv und sachorientiert fortzusetzen. „Gute Entscheidungen für unsere Stadt unterstützen wir selbstverständlich. Bei allen anderen werden wir Anträge stellen und dafür um Mehrheiten im Rat werben. Bei wichtigen Themen haben wir uns schon seit vielen Monaten mehr Tempo und Entschlossenheit gewünscht. Das wollen wir weiter forcieren“, betont Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer.

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Kommentare


  • FK sagt:

    Dieses Verhalten halte ich für absolut sinnvoll. Ich finde wir sollten dauerhaft darüber nachdenken dass es einen Rat ohne Koalition gibt. Denn so können wir Sacharbeit sicherstellen und setzten uns nicht der Gefahr aus, dass eine Mehrheit nur auf Basis von Absprachen einzelner zu Stande kommt

    • Kerstin sagt:

      Die wiederholten Kommentare einzelner Akteure wirken zunehmend wenig konstruktiv und aggressiver. Anstatt zur Versachlichung der Diskussion beizutragen, entsteht der Eindruck, dass bestehende Spannungen weiter verschärft werden. In einer ohnehin sensiblen Situation wäre es hilfreicher, wenn alle Beteiligten auf eine ausgewogene, lösungsorientierte Kommunikation achten würden, um unnötige Unruhe zu vermeiden und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln.

  • Sylvia L. sagt:

    Die Farbgebung „Grün“ für CDU finde ich sehr passend.

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