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Eine kämpferische SPD will „es rocken“

02.03.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 2

„Entschlossen, geschlossen und lösungsorientiert“ war das Motto bei der Jahreshauptversammlung der SPD Wunstorf. Ein neuer Vorstand wurde von den Mitgliedern gewählt.

02.03.2026
Redaktion
2 Min.
Elisabeth Stege, Christin Fietz, Sören Thoms, Gunda Cordes, Johanna Hattendorf, Majid Atris und Carsten Piellusch (v. l.) auf der Jahreshauptversammlung | Foto: SPD Wunstorf

Großenheidorn (red). Die SPD Wunstorf hat auf ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Küker in Großenheidorn ihren Vorstand mit starken Ergebnissen im Amt bestätigt. Der Ortsvereinsvorsitzende Sören Thoms wurde mit 52 Stimmen, das entsprach 100 Prozent, wiedergewählt.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Christin Fietz und Majid Atris gewählt. Friedhelm Espeter bleibt Kassierer, Elisabeth Stege ist Schriftführerin, Gunda Cordes Mitgliederbeauftragte und Johanna Hattendorf Öffentlichkeitsbeauftragte. Zudem wurden 15 Beisitzerinnen und Beisitzer gewählt. Mit Max Twardowski wurde zudem ein neues Mitglied begrüßt.

Piellusch erklärt die Verschiebung

Inhaltlich prägten die aktuellen Entwicklungen in Wunstorf den Abend, insbesondere die Verschiebung der Entscheidung zur Innenstadtsanierung auf den 4. März. Bürgermeister Carsten Piellusch erläuterte die Gründe für die Vertagung. Mehrere Fraktionen hätten noch offenen Klärungsbedarf und konkrete Nachfragen gehabt. Diesen Fragen solle vor einer endgültigen Entscheidung ausreichend Raum gegeben werden, um eine tragfähige und möglichst breit getragene Lösung zu erreichen.

„Ich bin kein Berufsoptimist, aber ich bin optimistisch in der Sache“, so Piellusch. Die Menschen erwarteten eine Entscheidung und diese werde verantwortungsvoll vorbereitet. Zugleich stellte er klar, dass die Innenstadt ein wichtiges Zukunftsthema sei, aber nicht das einzige. Auch die Ortschaften müssten weiterhin gleichwertig berücksichtigt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Seeentwicklungsplan für das Steinhuder Meer. Insbesondere bei der Entschlammung müsse deutlich nachgebessert werden, um einer weiteren Verlandung wirksam entgegenzuwirken. Hier werde die Stadt ihr politisches Gewicht auf Landesebene einbringen.

Ehlerding berichtet von Zuspitzung

Fraktionsvorsitzender Martin Ehlerding berichtete ausführlich aus der Ratsarbeit. Seit der letzten Parteiversammlung vor sechs Wochen sei politisch viel geschehen. Die CDU habe die Koalition mit der SPD einseitig aufgekündigt und die Innenstadtsanierung stark zugespitzt.

Ehlerding machte deutlich, dass damit politische Verantwortung für stabile Mehrheiten und verlässliche Zusammenarbeit aufgegeben worden sei. Die Debatte werde aus seiner Sicht vor allem parteitaktisch geführt und entferne sich zunehmend von einer sachlichen Auseinandersetzung. Das schade der politischen Kultur in Wunstorf und erschwere tragfähige Lösungen. Unter großem Beifall betonte er, dass es der SPD um die Sache gehe. Die Bürgerinnen und Bürger, auch in den Ortschaften rund um die Kernstadt, erwarteten verantwortungsvolle Entscheidungen und keine parteipolitischen Manöver. Die SPD stehe für eine Politik, die die gesamte Stadt im Blick behalte und konstruktiv an Lösungen arbeite.

Die Führungsriege der Wunstorfer SPD: Atris, Fietz und Thoms | Foto: SPD

Zum Abschluss rief Sören Thoms die Mitglieder dazu auf, sich engagiert in den bevorstehenden Wahlkampf einzubringen. Mit den Worten „Wir rocken das!“ beendete er unter großem Beifall eine geschlossene und kämpferische Versammlung.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    Möge dieser Kelch an uns vorübergehen…

  • Birgit sagt:

    Wir rocken das!“ beendete er unter großem Beifall eine geschlossene und kämpferische Versammlung.(…).

    Gut, dass der Beifall nur unilateral erfolgte.

    Man kann also hoffen.

    Was unter dieser Partei in Regie lief, zeigte sich nicht nur im Naturschutzdilemma, der Platten-Barne und unsinniger Projekte äußerst fragwürdigen Stiles.

    Armes Steinhuder Meer.

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