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FDP und CDU möchten „Gelbe Schleife“ am Klein Heidorner Ortsschild

22.06.2022 • Redaktion • Aufrufe: 554

Eine sichtbare Solidaritätsbekundung für die Soldaten des Fliegerhorstes möchten FDP und CDU in Klein Heidorn errichten: Die „gelbe Schleife“ soll an den Ortseingängen angebracht werden.

22.06.2022
Redaktion
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Für die Gelbe Schleife: Marco Skoufis und Pia Wittbold | Foto: privat

Klein Heidorn (red). In Klein Heidorn wurde eine Debatte um die sogenannte „Gelbe Schleife“ durch die FDP/CDU-Gruppe im Ortsrat angestoßen. Die Gelbe Schleife ist ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung vor allem für Militärangehörige. Sie kann sowohl als sogenanntes „Awareness Ribbon“ von Privatpersonen getragen werden als auch von Städten und Gemeinden zum Beispiel als Zeichen am Ortseingang genutzt werden.

Solidaritätsbekundung

Angesichts des Krieges in der Ukraine und des Standorts des Fliegerhorsts in Klein Heidorn möchte die Gruppe aus FDP und CDU bewirken, dass eine solche Gelbe Schleife an den Ortsschildern Klein Heidorns angebracht wird. CDU-Ortsratsmitglied Pia Wittbold hat die Diskussion um die Gelbe Schleife angestoßen und möchte den Vorschlag im Ortsrat Klein Heidorn beraten.

Der Sprecher der FDP/CDU-Gruppe, Marco Skoufis, äußert sich folgendermaßen: „Wir wollen die Gelbe Schleife als Solidaritätsbekundung mit unseren Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die auf dem Fliegerhorst dienen. Besonders in Zeiten eines brutalen, völkerrechtswidrigen Kriegs in der Ukraine und der Bedeutung der Bundeswehr für Deutschland und auch für den Standort Wunstorf und Klein Heidorn ist eine solche Solidaritätsbekundung meines Erachtens nach eine Selbstverständlichkeit.“

Eine Idee für die ganze Stadt?

Die Idee könnte auf weitere Ortsteile übergreifen, und auch der Stadtrat könnte sich letztlich mit einer entsprechenden Initiative für ganz Wunstorf befassen. Großenheidorns stellvertretender Ortsbürgermeister, Jelger Tosch (FDP), hat bereits angekündigt, die Debatte für Großenheidorn aufgreifen zu wollen.

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Kommentare


  • Lydia Bertani sagt:

    Früher hat man den Menschen eingebläut, irgendwelche Arme hochzureissen und einen Ausruf zu tätigen, um sich an der Kriegspropaganda vorerst mental zu beteiligen.
    Heute soll es eine „gelbe Schleife“ richten, obwohl es doch auch der nette Einhorn-Regenbogen hätte sein können?
    Vor Kurzem galt, jegliche Symptome von Nationalismus im Keim zu ersticken. Heute streut man sehr wahrscheinlich von Selbigen, hier der Extremform von Nationalismus quasi Blumen.
    Wer zudem annimmt, dass der Ukraine-Krieg nicht ebenso lediglich Katalysator zur rasanten Umsetzung der „Neuen Weltordnung / NWO“ ist, wie diverse „Pandemien“, der hat vollständig die Kontrolle über sein Leben verloren.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-in-davos-nicht-weniger-als-eine-neue-weltordnung-a-97251eb9-e9eb-40f4-8e1c-8a8543f4a07d

  • Birgit sagt:

    Betrachte man ein Szenario: Unser Land, plötzlich angegriffen durch einen Gegner, furchtbares Geschehen, Greuel – ohne Hilfe von außen. Sicher, der Krieg scheint fern und dieses unser Land anscheinend nie erreichbar, weil gut geschützt (!), doch ist es bezeichnend, dass es Menschen gibt, die – und nicht nur in oder für die Ukraine, in Afghanistan, in Mali, um nur einige zu nennen, im Sinne der Abwehr, der Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt des Schutzes Gefahren auf sich nehmen, um in diesen Geschehen Hilfe zu bieten, auch unter der Gefahr, ihr eigenes Leben zu verlieren. Dafür eine kleine Schleife der Solidarität zu zeigen, ist wohl kein stilisierter nationaler Patriotismus. Es ist die Geste der Verbundenheit und auch der Achtung.

    • Lydia Bertani sagt:

      Natürlich kann man sich damit und auch dem treibendem Hintergrund verbunden zeigen. ich finde das sogar praktisch, so zu erkennen, wer sich wie zu erkennen gibt.

  • Gilbert sagt:

    Ach Lydia… Ohne Worte…

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